Top & Flop

SV Motor Mickten II vs SV Kaupa Neuwiese 3-0 (25:09; 25:21; 25:20)

Im ersten Spiel des Tages gastierte Kaupa Neuwiese in unserem altehrwürdigen Momi-Tempel. Dieses Mal starteten wir pünktlich eine dreiviertel Stunde vor dem Spiel mit der gemeinsamen, von Robert geführten Erwärmung.

Pünktlich um 12 Uhr hieß es dann antreten für alle. Mit einem guten Aufschlagspiel überrumpelten wir die Oberlausitzer und setzten uns schnell ab. Gegen noch kalte Kaupaer gewannen wir so deutlich mit 25:09. Nach dem Seitenwechsel war klar, dass im nächsten Satz mehr Gegenwehr kommen würde. Und wie erwartet, rafften sich unsere Gegner auf und zeigten ein überlegteres Spiel mit Aufschlägen in den Läufer und vielen Angriffen auf den Zuspieler in der Verteidigung. So liefen wir lange einem 3 Punkte Rückstand hinterher. Erst in der Mitte des Satzes drehten wir durch eine starke Aufschlagserie von Jungstar Ammon den Satz zu unseren Gunsten (12:11). Es gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel mit teilweise sehr langen Ballwechseln. Auch dank unserer guten Blockarbeit gewannen wir schlussendlich mit 25:21. 
Im dritten Satz zeigte sich ein ähnliches Spiel, in dem wir dieses Mal durchgehend die Oberhand behielten. Die gegnerische Block-Abwehr fand kaum ein Mittel gegen unsere harten Angriffe und kurz gelegten Bälle.

Damit verbuchten wir die lang ersehnten, wichtigen 3 Punkte mit einem 3:0 Sieg für uns und hatten Grund zum Feiern.

#MoMiAhu!
 

SV Motor Mickten II vs Post SV Dresden II 0-3 (24:26;15:25;14:25)

Nach diesem vergleichsweise kurzen Spiel warteten nun die 2. Herren vom Post SV Dresden. 
Im ersten Satz gerieten wir früh in Rückstand, den Post immer weiter ausbauen konnte. Doch beim Punktestand von 12:19 begann die große Aufholjagd. Mit mehreren starken Blocks und Einzelaktionen von David erwachte unser Kampfgeist und wir erarbeiteten uns sogar einen Satzball! Leider schafften wir es danach nicht, uns mit dem Satzsieg zu belohnen und verloren knapp. Auch in den zweiten Satz starteten wir behäbig und lagen früh hinten (1:6). Es schlichen sich zu viele eigene Fehler ein, vor Allem im Aufschlag. Auch unsere Angriffe konnten die Gegner nicht genug unter Druck setzen. Dadurch gab es für die Zuschauer schöne lange Ballwechsel, die jedoch zu oft der Gegner für sich entschied. Anke führte viele personelle und taktische Veränderungen in und zwischen den Sätzen durch, die in diesem Spiel allerdings nicht die erhoffte Stabilisierung brachten. Sowohl der Zweite als auch der dritte Satz gingen somit verdient an die Dresdner Postboten.

#MoMiKarussel
 

5-Satz-Momi– wir sind dem Verein treu

Na, das war ein Spieltag in Räckelwitz!

Im ersten Spiel des Tages empfing die SV Viktoria Räckelwitz die 1. Herren des SV Laußnitz. Wir sind ehrlich:  Während des Spieles haben wir uns gefragt, ob wir hier heute was anrichten können. Beide Mannschaften haben richtig stark aufgespielt und um jeden Satz gekämpft. Lange Ballwechsel, starke Angriffe prägten vor einer ansehnlichen Kulisse das Spiel. Am Ende gewann Räckelwitz mit 3:2 Sätzen, wobei nach dieser Performance beide Mannschaften den Sieg verdient gehabt hätten. 

Nun aber durften wir auf die Platte. An diesem Spieltag mussten wir leider auf Niels - die Latte, Daniel-der Allrounder, Simon - die Katze – und Sven -den Analytiker verzichten. Wir waren voll konzentriert und die Stimmung in der Räckelwitzer Halle heizte uns so richtig ein. 

*SV Räckelwitz vs Motor Mickten II* 2-3 

Gleich von Beginn an übten wir Druck auf Räckelwitz aus. Das hohe Spielniveau zog uns mit und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Unsere Aufschläge beschäftigten den Gegner und wir konnten im Block den einen oder anderen Angriff unterbinden. Auch im Angriff waren wir kreativer und erfolgreicher als am ersten Punktspieltag.  Lediglich bei der Annahme und bei der Abwehr hatten wir zu kämpfen. Die niedrige Deckenhöhe war für uns ungewohnt, wir haben uns aber damit voll arrangiert. Räckelwitz und wir konnten jeweils 2 Sätze gewinnen und dann es ging in den bekannten 5. Satz. 

Wir legten einen souveränen Start aufs Parkett (5:1); die Stiere kämpften sich nochmal ran (12:10), aber am Ende hatte das 127 - minütige Spektakel allerdings ein freudiges Ende für uns. 

1. Satz: 19 - 25  2. Satz: 25 - 23  3. Satz: 19 - 25  4. Satz: 25 - 22 5. Satz: 13 - 15 

Kurze Zeit für ausgelassene Freude, geringe Zeit für Regeneration und dann volle Konzentration auf das nächste Spiel. Das erste Spiel hinterließ seine Spuren und mit Laußnitz wussten wir: Einfacher wirds nicht. 

*SV Laußnitz vs Motor Mickten II* 3-2 

Laußnitz begann stark und wurde belohnt. Deren Angriffe konnten wir kaum etwas entgegensetzen und viele Eigenfehler bestimmten unser Spiel. Wir schafften es nicht, unser Spiel aufzubauen und verloren die ersten zwei Sätze verdient. Nun standen wir mit dem Rücken zur Wand und mussten abliefern. Und genau jetzt spielten wir auf Betriebstemperatur. Den gegnerischen Angriff bekamen wir langsam in den Griff und auch mit unseren Aufschlägen konnten wir die Laußnitzer unter Druck setzen. Wir dominierten im Angriff, wurden in der Annahme wieder konstant und konnten somit nach Sätzen auf 2:2 ausgleichen. Sowohl Laußnitz als auch wir merkten spätestens jetzt, dass 9 gespielte Sätze Kräfte zerrend sind. Laußnitz war abgeklärter und wir konnten deren Vorsprung im 5. Satz nicht mehr aufholen. Letztlich gewann Laußnitz den 5. Satz mit 15:11. 

1. Satz: 25 - 21  2. Satz: 25 - 14  3. Satz: 18 - 25  4. Satz: 22 - 25  5. Satz: 15 - 11 

Fazit: 

Trotz kleinem Kader spielten wir frei und souverän auf. In vielen Bereichen konnten wir konstant unser Spiel aufbauen, konnten Rückstände aufholen und unsere Stärken abrufen. Einige verlorene Sätze waren zwar nicht notwendig gewesen, aber am Ende des Spieltages konnte jede Mannschaft sehr zufrieden die Sportschuhe ausziehen. Es war ein starker Spieltag unserer Mannschaft und unserer Trainerin Anke Baron. 

Am 10.10.2020 haben wir unser nächstes Heimspiel und versuchen keine 5 Sätze spielen zu müssen. Kaupa Neuwiese und Dresden Post SV kommen ab 12 Uhr zu Besuch bei uns vorbei. Wir freuen uns auf jeden Zuschauer und über Eure Unterstützung. 

#geilerspieltag

Erster Spieltag – Viele Erkenntnisse, wenig Punkte

Gestern war es endlich soweit! Neue Liga. Neue Halle, frisch aus der Verpackung. Wir waren heiß und gespannt, was der Spieltag bringen würde. Auf dem Plan stand nicht weniger als das ausstehende Finale der vergangenen Saison: Momi II gegen DSSV II
Im ersten Satz der Saison mussten sich anfangs beide Mannschaften noch finden. Der DSSV erarbeitete sich Mitte des Satzes einen 3-Punkte Vorsprung, den wir erst beim Stand von 21:21 ausgleichen konnten. In teilweise langen Ballwechseln behielten die Süddresdner jedoch den kühleren Kopf und entschieden den ersten Durchgang mit 23:25 knapp für sich. 
Der Gegner hatte sich eingespielt. Auch in der zweiten Runde konnten wir trotz mehrerer Wechsel und Auszeiten das Ruder nicht herumreißen und der DSSV gewann deutlicher mit 16:25. 
Wir mussten dringend etwas ändern! Mit einem Wechsel im Start-6er und einer Umstellung im Block starteten wir den 3. Satz furios per Aufschlagserie zum 5:1. Diesen Vorsprung gaben wir nicht mehr her. (25:20) 
Hier war jetzt alles möglich! Beide Teams schenkten sich nichts und so blieb der 4. Satz lange offen. Wir nutzten unsere gut besetzte Bank, wechselten, nahmen alle Auszeiten. Die Gorbitzer blieben bei ihrer Linie, der stärkste 6er schien auf dem Feld zu stehen. Bis zum 19:20 war das Spiel auf Augenhöhe doch auf einmal schien uns nichts mehr zu gelingen. Eigenfehler kosteten uns den Satz und damit das Spiel. (20:25) 
Hervorzuheben ist unsere gute Annahme, die nicht zuletzt unser neuer Libero Simon stabilisierte.

Das zweite Spiel gegen die Nachwuchsmannschaft des VCD sollte nicht weniger spannend werden. 
Zu keinem Zeitpunkt konnte sich eine der Mannschaften nennenswert absetzen und es blieb immer eng. Unter der taktischen Anweisung ihrer Trainer agierten die Jugendspieler stabil und überlegt. Besonders die Außenangreifer waren schwer in den Griff zu bekommen, schlugen diagonal gute Winkel und tuschten bei schlechten Zuspielen unseren Block geschickt an. 
Doch auch auf unsere Annahme blieb Verlass und unseren K1 spielten wir um einiges besser als im ersten Spiel. 
Am Ende wurden uns wieder unsere Eigenfehler zum Verhängnis. Besonders in den langen Sätzen Nr. 3 und 4 (beide 27:29) hatten wir den Sieg in den eigenen Händen. Das Spiel ging mit 1:3 an die Nachwuchsspieler des VCD. 
Nun bleiben uns 4 Trainings bis zum nächsten Spieltag gegen Victoria Räckelwitz und SV Laußnitz. Wir werden die Spiele analysieren und an unseren Fehlern arbeiten. Anregungen dazu gaben uns diese beiden Spiel mehr als genug. 
#amendekacktdieente

Trainingsstart mit Olympiasiegerin Kerstin Müller

In wenigen Wochen beginnt die Saison - Zeit für den Trainingsstart und wo geht das am besten? Richtig - im Dresdner Ruderclub 1902 e.V. 
Anke konnte Kerstin Müller, die Olympiasiegerin von 1992 im Doppelvierer und Gunnar Krisch, einem Urgestein des Ruderclubs, dafür gewinnen, uns die Grundlagen des Ruderns zu zeigen. Nach einem sehr interessanten Vortrag über die sportliche Karriere von Kerstin Müller mit allen Höhen und Tiefen ging es auch schon aufs Wasser. Kerstin und Gunnar stellten uns die Grundtechnik des Ruderns vor und wir konnten uns anschließend auf der Elbe unter Beweis stellen. Wenn es am Schönsten ist, sollte man aufhören und so retteten wir uns alle wieder an Land wo, natürlich, ein weiterer Wettkampf auf uns wartete. 500m so schnell wie möglich auf der Ruderbank klingen harmloser als sie sind. Jedoch war das Ziel nicht weit entfernt. Nach getaner Arbeit gab es Pizza & isotonische Getränke und das erste Training der Saison neigte sich in entspannter Runde dem Ende.
Was ist vom Rudern bei uns hängen geblieben?
In wohl keinem anderen Sport ist Teamarbeit so effektiv wie im Rudern. Das Team ist stärker, wenn es zusammenarbeitet, durch gute Technik und Einzelleistungen weniger im Vordergrund stehen. Mit dieser Quintessenz hatten wir einen hervorragenden Abend im Ruderclub. Nun sind wir heiß wie Frittenfett auf die Sporthalle.
Die II. Herren des SV Motor Mickten bedanken sich nochmals der BARMER und  bei Baron & Geisler für die Organisation und bei Kerstin und Gunnar für die Zeit, die Geduld und den schönen Abend.

SV Motor Mickten II – TU Dresden III

Das Spiel begann für uns ganz nach Plan. Wir kamen von Anfang an gut rein und konnten die Jungs von TU mit druckvollen Aufschlägen unter Druck setzen. Theo holte mit zwei starken Aufschlagserien fast 8 Punkte Vorsprung heraus, die wir bis zum Satzende mit 25:15 noch ausbauen konnten. In Satz Zwei konnten wir den Aufschlagdruck nicht aufrecht erhalten und TU traf immer öfter unser schwachen Stellen. Trotzdem reichte es noch um den 2.Satz mit 25:22 sicher nach Hause zu fahren. Mit zwei Sätzen im Rücken konnte Anke das Personalkarussell etwas drehen lassen. TU machte ein gutes Spiel und wir zu viele Fehler. Vor allem im Angriff fehlten uns die Ideen womit der Satz beim Stand von 21:25 an TU ging. 
Für drei Punkte mussten wir nun die Zügel wieder anziehen und das gelang uns auch. Der 4.Satz wurde dann noch einmal klar und die ersten drei Punkte für diesen Spieltag gingen an uns (25:16).

 

Im zweiten Spiel konnten wir Riesa gegen TU spielen sehen und erhofften uns dadurch einen kleinen Vorteil. Riesa dominierte den ersten Satz klar und wir erwarteten schon ein klares 3:0. Doch im zweiten Satz drehte sich das Blatt und TU konnten drei Sätze mit 20, 23 und 23 Gegenpunkten für sich entscheiden. Damit fehlten Riesa schon mal 3 wichtige Punkte im Kampf um Platz 2 in der Tabelle.

SV Motor Mickten II – Ethos Riesa

Nun unser Duell gegen Riesa. Trotz der guten Ausgangssituation für uns startete Riesa unerwartet stark und solide in die Partie. Unser Spiel war von Respekt geprägt und selbst eine 6 Punkte Führung gab uns kein Selbstbewusstsein. Mit jedem Fehler flatterten bei uns die Nerven. So verloren wir in einer Berg und Talfahrt den ersten Satz mit 24:26 und den zweiten nach einer 18:12 Führung noch 19:25. Anke schaute verzweifelt auf die Bank wo einer den Kopf tiefer in den Sand steckte als der andere. Langsam kamen Zweifel auf. Unser Ziel, 6 Punkte mit nach Hause zu nehmen, war eh schon verspielt. Doch aufgeben wollte keiner! Mehr über Mitte und Diagonal war die Ansage an den Spielführer. Auch wenn es ihm nicht immer gelang fanden wir als Team immer mehr zusammen und die Stimmung wurde besser. Die Aufschläge wurden wieder druckvoller und vor allem machten wir weniger Fehler. Mit viel Kampfgeist und lautstarker Unterstützung gewannen wir Satz 3 und 4. Der Spieltag hinterlies seine Spuren, einige Spieler waren nicht mehr ganz so frisch und immer öfter wurde die Schuld beim Schiedsrichter gesucht. Der Satz war hart umkämpft und keiner konnte sich absetzen. Riesa lag meist 1-2 Punkte vorn. Doch in den letzten Zügen gab Robert sein Vertrauen mit hervorragenden Pässen an Theo weiter der in dieser Situation einfach mal die „....“ hatte und das Spiel mit 3:2 für uns beendete. 

Tuchfühlung zur Spitze

Motor Mickten II gg Coswig
Nachdem sich die Hausherren gegen den Tabellenführer wacker geschlagen aber mit 3:1 verloren hatten, wollte Coswig gegen uns nun punkten. 
Im ersten Satz führten beide Mannschaften zeitweise einige Punkte und es wurden alle Auszeiten gebraucht. Dementsprechend knapp setzten wir uns mit 25:23 durch.
Im zweiten Satz blieben wir durch eine gute Annahme und platzierte Aufschläge fast immer mit 5 Punkten in Führung. Obwohl Coswig durch ungenaue Annahmen nicht immer scharf angriff, blieb unsere Feldverteidigung wachsam und so gewannen wir auch diesen Satz mit 25:18.
Der dritte Satz begann, wie der zweite endete. Jedoch hörten wir bei unserer Führung von 14:7 auf zu spielen und fingen erst wieder an, als Coswig mit 16:18 vorne lag. Noch einmal voll konzentriert drehten wir das Spiel abermals und siegten schließlich mit 25:20 gegen den Vorletzten in der Tabelle.

Motor Mickten II gg USV TU IV
Nun hieß es gegen die jungen Burschen alles oder nichts.
Schnell wurden wir im 1. Satz in die Schranken gewiesen und konnten unser Spiel nicht aufbauen, während USV TU IV locker ihr Spiel runterspielten.
Das einzig Positive, was wir aus dem Satz mitgenommen haben ist die Tatsache, dass wir gegen den Tabellenersten spielen und auch so agieren müssen. 
Im zweiten Satz kamen auch wir endlich im Spiel an. Unsere Verteidigung stellte sich immer besser auf die Angriffe ein, Block und Feldabwehr stimmten sich ab und wir konnten hochmotiviert den Satz für uns gewinnen. 
Im dritten und vierten Satz schenke sich keiner mehr was und das Spiel entwickelte sich zu einem heißen Gefecht. Die ewigen Studenten behielten mehr Übersicht und konnten mit ihrer Ruhe das Spiel endgültig für sich entscheiden.
USV TU IV - Motor Mickten II 3:1 (25:19 | 22:25 | 25:21 | 25:23)


Geschlagen aber immer noch motiviert arbeiten wir an unseren Schwachstellen und freuen uns auf das nächste Spiel am 07.03.2020 gegen USV TU III und Ethos Riesa.

Piff Paff Puff

Erneut holen wir uns weitere 6 Punkte

Die Zahnräder greifen immer besser ineinander und das wird belohnt. Unsere Spielkameraden aus Seifersdorf und Stolpen konnten nichts gegen unseren Block, Angriff und Teamgeist ausrichten...olé

Motor Micken II - Seifersdorf (25:17 | 25:18 | 25:16)

Vor einem der anstrengendsten Gegner unserer Liga waren wir besonders motiviert, einen schnellen und klaren Sieg zu holen. 
Mit einem starken Block und langen Aufschlagserien konnten wir Seifersdorf bändigen und spielten unseren Stiefel solide runter. 
Unsere nicht nachlassende Konzentration wurde mit 3:0 belohnt.

Motor Mickten - Stolpen (25:23 | 25:18 |25:18)

Im zweiten Spiel gegen Stolpen mussten wir erfahrungsgemäß noch eine Schippe drauf legen. Leider waren unsere vielen Aufschlagfehler keine besondere Hilfe, dagegen war wie schon im ersten Spiel der Block unsere stärkste Waffe. Auch als wir 16:11 im zweiten Satz hinten lagen, arbeitete der Motor ruhig und beschleunigte Stück für Stück. Am Ende des Satzes stand es 25:18 für Motor Mickten. Der dritte und letzte Satz verlief unspektakulär. Mit der Zeit verlor Stolpen die Lust am Spielen und am Ende freuten wir uns über einen schnellen und friedlichen Spieltag.

Dass wir an diesem Spieltag so solide gewannen lag besonders an Anke (Chefin), Robert (Zuspiel), Theo (Dia), den Spielern und Zuschauern außerhalb des Feldes, die Druck machten und überhaupt jedem einzelnen unserer Gang. 

Am 08.02.2020 heißt es weiter Vollgas geben. Wir dürfen gegen den Top-Favorit TU Dresden IV und Coswig spielen.

Sieg und Niederlage

Am Samstag, den 7.12.19 ging es nach Stolpen zum dritten Spieltag der Saison, natürlich mit dem Ziel, zwei Siege einzufahren.

Zuerst trafen wir auf die Gastgeber. In brütender Hitze und unter saunaähnlichen Bedingungen erschwitzten wir uns den ersten Satz mit einem 25:20. Im folgenden Satz konnte sich Stolpen, auch durch unsere Eigenfehler, mit 20:25 durchsetzen. Nun mussten wir nachlegen.

Durch die richtigen Worte in der Pause und einem derartigen Siegeswillen in Kombination mit ordentlichem Teamgeist und Unterstützung von außen, holten wir die anschließenden Sätze mit 25:18 und 25:23.

Der erste Dreier des Tages gehörte damit uns.

 

Im zweiten Spiel wartete mit dem Dresdner SSV II unser Tabellennachbar.

Den ersten Satz erkämpften wir uns vor Allem durch eine starke Abwehr und gewannen mit einem verdienten 25:22. Der zweite Satz war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch die Energie und Feldverteidigung ließen im Verlauf des Satzes nach, woran auch das Einwechseln einiger frischer Spieler nichts mehr änderte. Dazu verließen uns die Kräfte im Angriff und insgesamt wurden einfach zu viele Fehler gemacht. Diese fehlende Stabilität im eigenen Spiel kostete uns den zweiten Satz (22:25) und letztendlich den Sieg. (Satz 3: 20:25/ Satz 4: 16:25)

Wie schon angekündigt, geht es am letzten Spieltag der Vorrunde im neuen Jahr gegen den Tabellenletzten vom VC V und die Aufsteiger aus der Bezirksklasse aus Riesa. Mit 15 Punkten aus 6 Spielen stehen diese auf dem 2. Platz der Tabelle und bleiben eine Wundertüte. Wir sind sehr gespannt auf diese Mannschaft!

Doch nun gilt es zuerst, das letzte Spiel aufzuarbeiten, im Training ranzuklotzen und über Weihnachten nicht zu viel Schwungmasse aufzubauen. (oder lieber doch?)

Wir wünschen euch ein schönes Weihnachtsfest.

2 solide Siege lassen Punkteverlust am grünen Tisch vergessen

Nachdem uns der erste Spieltag komplett aberkannt wurde, wollten wir es zu unserem Heimspieltag besser machen und 6 Punkte einfahren.

Unser Spiel gegen TU starteten wir ungewohnt souverän. Die Annahme stand – ohne Libero – überraschend gut und somit funktionierten alle folgenden Elemente. Auch machten wir im Aufschlag gleich Druck, blieben stets fokussiert und hatten immer den Kopf oben. Besonders David war heiß und hielt quasi im Alleingang den gegnerischen Hauptangreifer in Schach, indem er unter Anderem einige Hinterfeldangriffe per Einerblock fischte.

SV Motor Mickten II - USV TU Dresden III          3:0 / 75:66 (25:21 25:22 25:23)

Im zweiten Spiel blieb die Aufstellung bis auf den Zuspieler gleich. Wir starteten nicht ganz so souverän wie gegen TU und waren vor Allem nachlässig im Aufschlag und im Angriff. Den ersten Satz konnten wir dennoch mit einem klaren Vorsprung gewinnen. In Durchgang 2 und 3 gerieten wir jeweils in Rückstand, kämpften uns aber mit starker Blockarbeit und einer stets wachen Feldverteidigung wieder heran. Nicht zuletzt trug Ammon mit zwei Aufschlagserien inklusive Ass maßgeblich zum Sieg bei. Auch unsere Zuspieler Max und Robert lieferten solide Zuspiele und setzten die Angreifer teilweise blockfrei in Szene.

SV Motor Mickten II - TuS Coswig 1920 I           3:0 / 75:54 (25:13 25:21 25:20)

Ein schönes und ein zähes Spiel zum 1. Spieltag

Im ersten Spiel des Tages ging es gegen die ewigen Studenten vom USV TU IV mit viel Erfahrung aus höheren Ligen. Wir passten uns dem technisch sauberen Spiel an und es entstand eine sehenswerte Partie. Jeder spielte seine Stärken aus: Lars als unser Newcomer auf Außen, Dani und Phil langten im Angriff ordentlich hin, Robert punktete mit Aufschlägen und starkem Zuspiel, Christian und David waren eine Bank in der Annahme und am Block von Till und Niels war es schwer, vorbei zu kommen. 
Doch auch die ergrauten Studenten zeigten ihr Können. In der Abwehr standen sie oft genau richtig und trafen im Angriff mit Übersicht unsere freien Zonen. 
Nachdem sie uns im ersten Spiel damit noch zur Verzweiflung brachten, erkämpften wir uns den zweiten Satz mit viel Willen. Im dritten Satz machte sich TU wieder die Schwächen unserer Aufstellung zunutze, während wir im vierten Satz frischer waren und die Aufmerksamkeit beim Gegner etwas nachließ. 
Den Aufwind konnten wir leider nicht mit in den 5. Satz nehmen. Die Langzeitstudenten waren plötzlich wieder hochkonzentriert und auch mit entsprechenden Wechseln konnten wir das Ruder nicht mehr herumreißen. 
USV TU Dresden IV – SV Motor Mickten II 3:2 / 106:99 (25:19 23:25 25:19 18:25 15:11)


Das zweite Match konnte TU mit wenigen Wacklern am Ende deutlich für sich entscheiden und gewann gegen Seifersdorf 3:0. 
Das letzte Spiel des Tages gegen die Seifersdorfer war wie erwartet zäh. Die motivierten Gegner kratzten in der Feldverteidigung viele sicher geglaubte Bälle vom Boden. Auch wir waren wachsam und erkämpften Ball um Ball. Einzig mit mangelnder Präzision im Aufschlag, wenig Druck im Angriff und einer zu hohen Eigenfehlerquote machten wir uns das Leben schwer. 
Dank einer durchweg soliden Annahme und guter Feldverteidigung, die den Seifersdorfern in nichts nachstand, zogen wir am Ende aber unser Spiel durch. Auf dem Feld als auch daneben blieben wir an diesem Tag eine richtig gute Einheit – die DDR wäre stolz auf uns gewesen. Jeder feuerte jeden an und die Wechselspieler waren stets heiß wie Frittenfett.
SV Motor Mickten II – TSV Happiness Seifersdorf 3:1 / 98:92 (25:23 23:25 25:23 25:21)

Langsam wird es ernst

Das Trainingslager der Herren II am vergangen langen Wochenende ist leider schon wieder vorüber. Bei heimliger Atmosphäre in der Jugendherberge Strehla mit fußläufiger Halle fanden wir sehr gute Trainingsbedingungen vor. Unter der Leitung unserer Trainer Anke und Sven konnten wir intensiv an unseren Taktiken, Abläufen und Athletik arbeiten und man merkte, dass die Mannschaft heiß auf die neue Saison ist.

Neben dem Training verbrachten wir einige gemütliche Abende mit Kind und Kegel in entspannter Atmosphäre und rückten als Team zusammen.

Zum Schluss noch ein Dankeswort an David, der das Trainingslager ermöglicht und organisiert hat. Vielen Dank!

Nun holen wir uns in den kommenden Trainingseinheiten den Feinschliff und freuen uns schon auf den Saisonstart am 2.11. mit TU Dresden IV und TSV Seifersdorf in Dresden in der Halle auf der Haydnstraße.

Eure Momi Herren II

Mit starkem Spiel Platz 5 gefestigt

Nach dem Doppelsieg der Vorwoche konnten wir unsere Tabellenposition von Platz 8 auch Platz 5 verbessern. Das ist so das Beste was aktuell geht. Selbst mit einem weiteren Doppelsieg wäre weiteres Klettern in die Tabellenspitze unwahrscheinlich. Als Gastgeber wartete auf uns der VC Dresden III (Platz 2) und im dritten Spiel des Tages der TSV Frohsinn Seifersdorf (Platz 3) als zwei Vertreter der Spitze unserer Liga.

1:3 Niederlage vs VC Dresden III (17:25 // 25:22 // 18:25 // 19:25)

Schon im Hinspiel (welches wir allerdings in Minimalbesetzung bestreiten mussten) zeigte uns die junge Garde des VC‘s wo der Hammer hängt. Damals verlangten sie unser absolutes Limit, welches nicht für mehr als ein 1:3 reichte. Heute sollte es (nicht) anders werden.

Mit einem starken ebenbürtigen Spiel auf recht hohem Volleyballniveau startete unser erstes Spiel. Schnell wurde klar „hier wird scharf geschossen“ und Eigenfehler waren keine Optionen, wenn das Ziel ein Sieg gegen diese Mannschaft sein sollte. Es zeichnete sich ein Spiel auf Messers Schneide ab. VCD mit den schlagfertigeren Argumenten in Form von Aufschlag und Angriff und wir mit mehr Kampfgeist und gelegentlichem Blick für Lücken in der gegnerischen Verteidigung. Für den Schiedsrichter war das dann beim Stand von 15:15 wohl zu spannend und er scheiterte an der Handhabung eines Auszeitantrags, wodurch ein grandioser K1 Gewinn nachträglich aberkannt wurde. In Folge der anschließenden Unterbrechung verlor unser Feuer etwas an Hitze und der VCD führte sein starkes Aufschlagspiel fort. Zusätzlich wurde uns ein mehr als klarer Tuschball aberkannt, sodass wir am Ende diesen Satz nur mit einem 17:25 abschließen konnten. Im zweiten Satz packte uns dann die Kampfeswut. Mit einer wesentlich stabileren Annahme konnten wir zeigen, zu was wir im K1 fähig sind. Ging es allerdings über den schnellen ersten Ball hinaus, zeigte sich der Klassenunterschied doch deutlich. Dann konnten wir im ganzen Spiel kaum einen längeren Ballwechsel für uns entscheiden. Mit Schwung schafften wir ein 25:22 und damit den 1:1 Ausgleich im zweiten Satz.

Kämpferisch, aber sportlich sehr fair ging es in den nächsten Sätzen weiter. Der VCD stellte sein Aufschlagspiel mehrfach, taktisch vorteilhaft um und erzielten somit immer wieder kleinere 2-3 Punkteserien, die uns letztlich das Genick brachen. Mit unseren Aufschlägen waren wir insgesamt leider nicht so erfolgreich, auch wenn wir im Spielverlauf auf Augenhöhe agierten (18:25) (19:25). So mussten wir uns leider nur mit einem ‚befriedigendem‘ Spielergebnis zufriedengeben. Auch wenn wir gut spielten konnten wir keinen Punkt aus diesem Spiel mitnehmen.

3:0 Sieg vs TSV Seifersorf (25:14 // 25:21 // 25:19)

Die Wundertüte Seifersdorf reiste an diesem Tag gesundheitlich recht angeschlagen an und musste auf zwei Schlüsselpersonen ihres Spielaufbaus verzichten. Daher zeichnete sich schon frühzeitig ein völlig anderes Spiel als erwartet ab. Wenig Ideen, wenig Widerstand und kaum nennenswerte Aktionen auf der generischen Seite, führten zu einen relativ klarem Spielverlauf. Größte Problembereiche für uns waren der Kampf gegen den Bewegungsmangel und dabei die Konzentration zu halten, sowie die Sonderaufgaben der Trainerin, die sie aus dieser Spielsituation heraus an uns stellte („Mehr Pässe auf Hinterfeld, mehr Pässe über die Mitte und ich will auch was für’s Auge!“), zu erfüllen. Mit drei, dennoch holprigen, Sätzen (25:14 // 25:21 // 25:19) mopsten wir ein paar Punkte einer vor uns platzierten Mannschaft und werden schauen, was uns das zukünftig noch bringen wird.

Insgesamt hat sich für uns in der Tabelle damit wenig getan. Wir sitzen weiterhin auf Platz 5, mit 2 Punkten Vorsprung zu TuS Coswig und 4 Punkten zu Stolpen. Beides keine Abstiegsplätze. Nach oben ist Seifersdorf mit einem Punkt greifbar, wobei wir hierbei auf Schützenhilfe angewiesen sind. Zu Platz drei fehlen uns ganze 6 Punkte.

Fazit: Unser Spiel ist stark geworden, das Trainingslager hat Früchte getragen und wenn wir so weiter machen, dann ist eine recht gute Ligaplatzierung noch möglich. Ebenso sollte die neu gewonnene Stärke uns von den Abstiegsplätzen bewahren.

Es spielten für euch: Robert (Z), Dani (Z/D) David (M), Paul (M), Till (M), Gerd (A), Toni (A), Philipp (A), Niels (D) und Marcus (L) unter der Leitung von Olli und Anke.

Vielen Dank auch an die 6 Fans, die zum Auswärtsspiel anreisten und eine gute Stimmung verbreiteten, ihr seid die Besten.

Mental gestärkt ins neue Jahr

Nach langer Weihnachtspause meldet sich die zweite Mannschaft von Motor Mickten zurück im Punktspielbetrieb. Um dem Weihnachts- und Neujahrsdickbauch entgegen zu wirken versuchten wir neue spielerische und geistige Frische über ein kurzes, aber intensives Wochenendtrainingslager zu gewinnen. Ob unsere Bemühungen Früchte tragen würden, sollten die Spieltage im Februar zeigen.

Und so begann der Lauf der mental neu geschmiedeten Mannschaft. Von Tabellenstartplatz Nummer 8 luden wir (schon fast zu einem Kellerduell) zum ersten Spiel USV TU Dresden (Platz 5) und zum zweiten VC Dresden 5 (Platz 9) ein.

3:1 Sieg vs USV TU Dresden III (25:19 // 25:23 // 14:25 // 25:23)

Mit Startschwierigkeiten in Form mangelnder Ausstattung aktueller Ausdrücke unserer Spielerpässe und einem unschönen Schreibfehler im Protokoll stand unser Neustart unter keinem guten Stern. Unsere hoffnungsvolle, jugendliche Verstärkung auf der Mitte musste das erste Spiel aussetzen und die Aufstellung kurzer Hand umgeplant werden. Doch all diese „Kleinigkeiten“ interessieren den neuen MoMi-Geist nicht mehr. Von Beginn an spielten wird stark auf und konnten, ohne auch nur einmal in Rückstand zu geraten, den ersten Satz für uns verbuchen (25:19). Auch Satz zwei, wenn auch ein wenig wackelig ging auf unser Konto (25:23).

Doch es kam, was kommen musste. Bei zahlreichen Generationen vor uns wurden schon Spiele an der Schwelle einer 2:0 Führung gekippt. Eben stand es in diesem dritten Satz noch 10:9 und schon schlug es 13:23. Bevor wir unsere wackelige Annahme und ideenlosen Angriffe wieder sortieren konnten, war der Satz mit 14:25 auch bereits wieder vorbei.

Ein starkes, aber zum Glück nur kurzes Tief erschütterte uns und wir standen vor unserem großen Nerventest, den wir so oft zuvor nicht bestanden hatten. Satz vier begann so knapp, wie das Spiel zuvor bereits verlief und weder wir noch der USV hatte Geschenke zu verteilen. Problematisch gestaltete sich, dass wir kontinuierlich einem 2-Punkte-Rückstand hinterherjagten und es nicht schafften selbst im Fahrersitz Platz zu nehmen. Doch bei 22:23 zeigte Robert mit drei starken und wichtigen Aufschlägen, dass der Geist der Mannschaft andere Ziele hat, als immer nur ‚fast‘ zu gewinnen und ‚fast‘ besser zu sein. Wir nagelten überzeugend die letzten drei Nägel in den Sarg und gingen stolz und zufrieden mit 25:23 aus einer umkämpften Partie als Sieger hervor.

3:1 Sieg vs VC Dresden V (25:16 // 23:25 // 25:19 // 25:23)

Ein für die Zuschauer weniger ansehnliches, aber vom Kampfgeist ebenso geprägtes Spiel zeichnete sich in Runde zwei des Spieltags ab. Mit dem VCD stellte sich eine kämpferische und erfahrene Mannschaft gegen uns, die wackeren Widerstand gegen unser (an sich strategisch besser geführtes) Spiel leisteten – diese Gallier :D. Mit 25:16 eröffneten wir Spiel zwei und es stellte sich schnell eine Erwartungshaltung für dieses Spiel ein, die uns im zweiten Satz dann gehörig auf die Füße fiel (23:25). Wieder wachgerüttelt und mit neuem Ernst ging es nach dem 1:1 Ausgleich in den dritten Satz, welcher zwischenzeitlich einen Punktestand von 17:5 aufwies. Mysteriöser weise holten wir diesen dennoch nur mit 25:19. Hier zeigte sich ganz klar der unterschätzte Kampfgeist unserer Gegner. VCD mit erneuter Höhe forderte dann noch einmal alles von uns und in einem intensiven Satz 4 gingen wir schließlich mit 25:23 als Sieger hervor.

Fazit des Tages könnte sein, dass wir unter Bedrängnis neue Stärken entdeckt haben, aber im Allgemeinen weiterhin etwas wackelig sind. Besonders im ersten Spiel haben wir durch unser starkes K1 Spiel gezeigt, dass wir in dieser Liga nicht in den Keller gehören. Mit diesem Doppelsieg zu Hause macht sich wieder positive Stimmung breit, die wir auch für das kommende Wochenende unbedingt brauchen werden!

Es spielten für euch: Max (Z), Robert (Z), David (M), Paul (M), Till (M), Gerd (A), Toni (A), Marcel (A), Niels (D) und Marcus (L) unter der Leitung von Olli.

Vielen Dank auch an den Besuch von Mandy und ihrer Kita Gruppe „Momi‘s Wuselköpfe“, ihr wart tolle Fans.

Aus! Aus! Aus! Der Pokal ist aus.

3:1 VSV Grün-Weiß Dresden Coschütz ( 25:20 / 25:17 / 18:25 / 25:23)

0:3 VC Dresden IX ( 14:25 / 19:25 / 23:25)

Aus! Aus! Aus! Der Pokal ist aus. Hier gibt es nichts mehr zu sehen, denn der Publikumsliebling und Herzensbrecher unter den Volleyballmannschaften ist ausgeschieden. Was jetzt noch vom Pokal übrig ist, ist hochklassiger Volleyball verpackt in elegant, spektakulären Spielzügen, durchgeführt von sportlichen Jungen Männern… aber wer will das schon… daher haben wir uns für einen anderen Weg entschieden und bereiten uns lieber im Stillen auf die Saison vor.

Unser erster Gegner in der zweiten Runde des Pokals, war der VSV Grün-Weiß Dresden Coschütz. Bei den lediglich sechs Vertretern des Vereins stimmten zu Beginn des Spiels nur die Trikotfarben mit denen des Mannschaftsnamens überein, alles andere musste erahnt werden. So konnten wir, ohne Eigenverschulden, zunächst zwei Sätze problemlos einfahren (:20 / :17). Doch im folgenden dritten zeigten die Herren auf der anderen Seiten, dass auch sie eine Vorrunde als Sieger beendet hatten und setzten ihre eigenen Akzente. Völlige übermannt vom Fakt, dass wir selber Punkte machen müssen, um das Spiel für uns zu entscheiden, entglitt uns der dritte Satz beim Spielstand von 17:17 völlig (18:25). Es stellte sich eine Kehrtwende ein. Zwar konnten wir im vierten Satz die Nase immer ein wenig weiter nach vorn recken, als unsere Gegner, aber Absetzen konnten wir uns nicht. Letztlich retteten wir uns knapp ins Ziel ( :23) und konnten auch mit schwacher Leistung Siegen.

Besonders problematisch zeichneten sich die ca. 10 Wechselfehler und eine Aufschlagquote um die 50% aus. Das wir so überhaupt gewinnen konnten grenzt schon an ein Wunder. Für die Saison muss hier dringen Konstanz hinein gebracht werden, denn das wir Punkte machen können (wenn es überhaupt zu einem Spielzug kommt) das haben wir gezeigt…

 

Im zweiten Spiel des Tages stellte sich uns, mit dem VC Dresden IX, eine Mannschaft entgegen, die sich nicht nur darum kümmert mit uns mitzuhalten, oder unsere Schwächephasen auszunutzen. Vielmehr zeigten sie uns wie das berühmte „eigene Spiel“ aussieht. Völlig unbeeindruckt von unserer Anwesenheit spielten die Jungs ihren Stiefel runter und walzten uns besonders in den ersten beiden Sätzen gehörig platt ( 14:25 / 19:25). Punkte aus eigener Kraft? Eher ein Zufall! Erst in der Mitte des Zweiten Satzes schienen wir erwacht – das erinnert doch an alte Strukturen. Bei 12:22 hatten wir uns an der neuen volleyballerischen Umgangston, der uns von drüben aufgedrückt wurde, gewöhnt und konnten uns aus eigener Kraft herankämpfen. Von nun an standen sich zwei gleichstarke Mannschaften gegenüber. Mit einer schwachen Mitte ( 12:18) und einem starken Schlussspurt ( 23:23), reichte es für uns dennoch nicht den Satz und damit womöglich noch das Spiel zu drehen ( 23:25).

Obwohl der Spieltag am Anfang recht locker von der Hand zu gehen schien, mussten wir schnell merken, dass wir sehr viele und teilweise auch tiefreichende Baustellen noch in Bearbeitung haben. Schon während der ersten Pokalrunde haben wir unser Potential nach oben erkannt, leider aber noch nicht wirklich entwickeln können. Wir alle dürfen also weiterhin gespannt sein, wie sich die Zukunft des Motor Mickten II gestalten wird. Das ist gut, denn die ‚Spannung‘ ist doch schließlich das Wichtigste beim Volleyball!

Unter Trainer (Olli) und Trainerin Anke (Spiel 2) spielten an diesem Samstag:

Robert (Z), Max (Z), Dani (D), David (M), Niels (M), Flori (M), Philipp (A) Philipp (A), Toni (A), Gerd (A) und Marcus (L).

Großer Dank an die Anwesenden 3 Zuschauerinnen und die 3 Kids, die nicht quer übers Feld gerannt sind… (100% Zuschauerwachstum) ihr seid die Besten!! :D

glückliche Pokalvorrundensieger ???

3:1 VCD XI (17:25 / :12 / :22 / :18)

3:0 Post III (18 / :23 / 18)

Zu Beginn des Pokalspieltags zeichnete sich, das mittlerweile gewohnte, Bild zum Start eines jeden MoMi II Spiels ab. Nach gefühlt vier Fehlaufschlägen des Gegners stand es dann endlich 4:13 und es sah so aus, als ob wir uns wenigsten wehren würden. Erst als jeder von uns mal auf die desaströse Anzeigetafel blickte begannen wir mit Volleyball. Leider fehlten uns im ersten Satz dann die zuvor verträumten Punkte und der Satz ging an die schnittige Truppe auf dem Feld gegenüber.

Da wir aber an sich in der zweiten Hälfte des ersten Satzes ganz gut Fuß fassten, waren keine größeren Änderungen oder Ansagen nötig. Personell unverändert stolperten wir wieder auf den Platz und versuchten es nun mit „Ball übers Netz beim Aufschlag“, „Annahme grob Richtung Zuspieler“, „Angreifer über das Netz und nicht neben das Feld schlagen“ und „ab und zu mal Angriffe blocken“. Jetzt der Tipp an alle Mannschaften nach uns… das klappt echt gut! Der nächste Satz geht zu 12 problemlos in unsere Tasche und auch ein paar kurze Durchhänger in Satz drei und vier können nichts an diesem Masterplan rütteln (:22 / :18).

Personell flexibel, taktisch konventionell spielten wird unser zweites Spiel simultan, wenn man den Prozess des anfänglichen Erwachens mal außen vorlässt. So lassen wir einen Satzverlust zu Beginn gar nicht erst zu und überwinden auch die zwischenzeitlichen Tiefphasen mit erstaunlicher Souveränität. (:18 / :23 / :18)

Was alles nicht sehr spektakulär klingt birgt aber einiges zwischen den Zeilen. So sind diese beiden Siege die Fortsetzung aus der letzten Saison, welche ein schweres Pflaster für uns alle war, auf dem erst zum letzten Spieltag mit zwei wichtigen Siegen der Abstieg verhindert werden konnte. So sind wir nun seit fünf Spielen ungeschlagen. Wir haben uns (wieder) durch schwere und unschöne Spielphasen quälen müssen, aber haben diese mit Bravour bestanden und aus Rückständen Satzgewinne gemacht. Alles Qualitäten die uns in der letzten Saison lange Zeit gefehlt haben. Natürlich haben wir auch erkannt, dass aktuell noch viel Platz nach oben vorhanden ist und die Einzelleistungen wohl noch etwas unter den eigenen Erwartungen liegen, aber die Saison ist ja auch noch nicht gestartet.

Wir dürfen also gespannt sein, ob wir unser Limit schon erreicht haben und nur glückliche Pokalvorrundensieger sind, oder ob wir uns hier den Weg in eine rosige Zukunft geebnet haben. Mehr werden wir in zwei Wochen nach der nächsten Pokalrunde wissen!

Unter Trainerin Anke spielten an diesem Samstag:

Robert (Z), David (M), Paul (M), Flori (M), Philipp (A) Philipp (A), Elias (A), Niels (D) und Marcus (L)

Großer Dank an die Anwesenden 3 Zuschauer/innen ;)

Mit kleinen Schritten zum Klassenerhalt

Am vorletzten Spieltag bekamen die zweiten Herren des Motor Mickten endlich die Chance dem drohenden Abstieg zu entrinnen. Die gesamte Saison lief es schon nicht so prickelnd, mit dem Ergebnis, dass MoMi nun den drittletzten Platz in der Bezirksliga innehatte. Doch schon bei den letzten beiden Spieltagen konnte MoMi wieder alte Stärken zeigen und so trat man an diesem Heimspielsamstag mutig dem TSV Frohsinn Seifersdorf und den Nachwuchstalenten des VC Dresden III entgegen.

Da auch Seifersdorf bisher nur wenige Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen gewinnen konnte, wurde schnell klar, dass man in diesem Spiel keine Geschenke erwarten dürfe. Schon im ersten Satz packten sie ihre größte Stärke – die Gummiwand – aus, platzierten sie auf dem Spielfeld und ließen die Angreifer des Micktener Volleyballs alt aussehen. Nachdem aus den Angreifern zahme Kätzchen gemacht wurden, ging es den gesamten ersten Satz immer hin und her, wobei MoMi nie in Führung kommen sollten und schließlich mit 20:25 den Satz abgab. Mit dem Seitenwechsel kam auch die Wende im Spiel. Nicht nur ein solider Start in den zweiten Satz, sondern auch die Erkenntnis, dass die Gummiwand aus Seifersdorf scheinbar in der Mitte ein Loch hat, führten dazu, dass Uwe Reinelt und Timon Bieda wieder die Pranken auspackten und im Mittelangriff einen Punkt nach dem Anderen machten. Schneller als gedacht holte sich MoMi mit 25:11 den Anschluss zurück und voller Energie ging es in den dritten Satz. Seifersdorf fand mühselig wieder ein wenig ins Spiel zurück, kämpfte um jeden Ball und versuchte eifrig das Loch in der Mitte zu stopfen. Dies gelang ihnen auch ganz gut, sodass das restliche Spiel in einen Krimi ausartete, den Momi nur mühsam und mit einem Fünkchen Glück mit 29:27 und 26:24 für sich entscheiden konnte.

Drei wichtige Punkte wurden somit geholt und um dem Abstiegsgespenst vollkommen entsagen zu können, mussten nun noch 3 weitere Punkte her. Motiviert ging es somit in die zweite Runde gegen den Nachwuchskader des VC Dresden III. Um gar nicht erst in die Situation zu kommen, so ein Spiel gegen die Jugend über die Kondition gewinnen zu wollen, legten die Recken des Micktener Volleyballs mit platzierten Angriffen, einer soliden Annahme und geringer Fehlerquote ordentlich los und gewannen den ersten Satz mit 25:18. Doch auch hier wendete sich das Blatt mit dem Seitenwechsel. Die Jungs des VC III kamen ins Spiel, machten selbst weniger Fehler und gewannen den zweiten Satz knapp mit 25:23. Mit diesem Schwung brachten sie MoMi arg ins wanken und gewannen auch den dritten Satz deutlich mit 25:18. Erst im vierten Satz kam auch MoMi wieder ins Spiel und es entbrannte ein Kampf um jeden Punkt. Ab einem Satzstand von 19:19 wurde nach jedem Punkt gewechselt und während die Spieler von MoMi die manch Chance verschenkten, behielten die jungen Spieler des VC Dresden III die Nerven und gewannen den Satz und damit das Spiel mit 27:25.

Im anschließenden Spiel gelang es auch dem TSV Frohsinn Seifersdorf nicht, den Sack gegen VC III zu zu machen. Nachdem der TSV bereits mit 2:0 Sätzen komfortabel in Führung lag, ließen sie VC III im dritten Satz wieder ins Spiel kommen um im folgenden Geplänkel (23:25, 20:25, 4:15) eben jenes Spiel ganz aus der Hand zu geben und damit an diesem Samstag nur einen Tabellenpunkt mit nach Hause zu bringen.

Damit müssen sowohl MoMi als auch Seifersdorf am großen Abschlussspieltag in Glashütte am 21. April wenigstens noch ein Spiel gewinnen um nicht auf die Gunst der anderen Mannschaften angewiesen sein zu müssen und die Klasse sicher zu erhalten.

Kellerduelle

Nicht ganz vollzählig und mit vielen Gedanken und Bedenken im Kopf, nicht zuletzt wegen der Ungewissheit über den Ablauf des Spieltags, traten wir unsere Reise zu einem recht wichtigen Spieltag an. Denn im direkten Kampf gegen den Abstieg befand sich auch Glashütte und Naundorf – unsere heutigen Gegner. Da alle Mannschaften in diesen Spieltag mit 9 Punkten auf dem Konto starteten und uns diese Saison noch nicht viel gelingen wollte, mussten heute die entscheidenden Akzente gesetzt werden.

Vs Glashütte 3:0 (25:10 / 25:17 / 25:23)

Im ersten Spiel trafen wir auf den Gastgeber und zugleich auf eine recht unberechenbare Truppe Volleyballer. Schon im Hinspiel hatten sie uns durch ihre flexible, unvorhersehbare und kämpferisch starke Spielweise ins Schwitzen und fast um den Sieg gebracht. Wir erwarteten nicht weniger, als massiv in unserem Spielaufbau gestört zu werden und waren bereit für die Herausforderung an unsere Konzentration.

Motiviert, mental stabil, taktisch Flexibel, mit kämpferischem Teamgeist und individuellen Höhen aller Spieler zeigten wir eine Stunde lang richtig guten Volleyball. Während wir in den ersten beiden Sätzen einmal gewonnene Führungen nicht mehr hergaben, sondern solide ins Ziel trugen, zeigte sich im dritten Satz, dass wir darüber hinaus auch einen Rückstand in einer kritischen Spielphase (22:23) konzentriert zu unseren Gunsten wenden konnten.

Wir haben das Rad nicht neu erfunden, aber am Ende gingen wir nicht nur verdient als die bessere Mannschaft und Gewinner vom Feld, sondern gewannen auch neue Motivation für die letzten beiden Spieltage der Saison hinzu.

 Vs Naundorf 3:0 (25:0 / 25:0 /25:0) 

Ja von dieser Meisterleistung werden wir noch unseren Urenkeln erzählen: "Der wahre Feind, den es zu besiegen gilt, steht nicht auf dem Feld, sondern er befindet sich in deinem Ko..." ...egal... er stand halt nicht auf dem Feld. Wir nehmen die wichtigen Punkte gegen den Abstieg gerne mit und senden Genesungswünsche an die Konkurrenz.

Was an sich nicht nach einem spektakulären Spieltag klingt, ist auf Grund vieler Tiefphasen dieser Saison dennoch nicht zu verachten. Mit 15 Punkten stehen wir aktuell auf Platz 7 der Tabelle, aber nur mit einem Sieg Rückstand auf den dritten Rang. Das Teilnehmerfeld drängt sich im Mittelfeld und das zur Saison gesteckte Ziel "oben mitspielen" ist nun in greifbarer Nähe.

Können wir aus diesem Spieltag heraus einen Aufwärtstrend starten? Oder war dieser spielerisch gute Aufschwung nur eine Eintagsfliege? Wir werden es am 24.03. (gegen VCD III und Seifersdorf I), sowie am 21.04. (gegen Stolpen und DSSV II) sehen!

Für euch in die Schlacht gezogen sind:

Olli (Z), Robert (Z), Philipp (A), Niels (M), Marcus (L), Uwe (M), Flori (A), Tony (A).

Unter stets kritischem und weisendem Blick von: Anke.

Ja, und Timon war auch da... ;)

Daheim, ... Zurück zu alter Stärke?!

Die Rückrunde der Bezirksliga Dresden startete für die Momianer mit einem Doppelheimspieltag am 20.01.18 im MoMi-Center. Die Zuschauer erwartete ein spektakulärer Volleyballnachmittag mit sechs interessanten Spielpartien, Gaumenfreuden und guter Stimmung. Unsere 2. Damenmannschaft empfing parallel zu uns die beiden starken Freitaler Mannschaften (Hainsberg und Blau Weiß).

Dankenswerterweise waren beide Gastmannschaften (SV Cottaer Fische und SV Laußnitz I) bereit die Spielansetzungen zu tauschen, so dass wir alle verfügbaren Ressourcen zusammenziehen konnten.  Die beiden Gastmannschaften begannen pünktlich 14:00 Uhr und man konnte schnell erahnen auf welchem Niveau heute Volleyball zelebriert wird. Nach einem intensiven Spiel siegten die Fische über Laußnitz mit 3:1.

Mit der schwächsten Hinrunde seit Jahren und mit dem Rücken zur Wand empfingen wir nun den vorläufig Tabellendritten SV Laußnitz I im zweiten Spiel des Tages.


MoMi II vs. Laußnitz I --> 3:0


Mit dem Wissen und vielleicht auch der Gelassenheit, dass es auf der Tabelle nicht schlechter aussehen könnte, spielten wir - auch überraschend für den Gegner - befreit auf. Mannschaftlich geschlossen mit Spielfreude und Ehrgeiz erzwangen wir den wichtigen ersten Satz (25:23). Unser Block und das erste Tempo wurden im Verlauf des zweiten Satzes immer besser (25:20) und Laußnitz beschäftigte sich zunehmend eher mit dem Schiedsrichter als mit dem Spielgerät. Hart erkämpft siegten wir zum ersten Mal diese Saison im dritten Satz (25:18). Der 'Motor' kam wieder auf Touren.

 

MoMi II vs. Cottaer Fische --> 1:3


Beim Highlight des Tages erahnten wir ein Gegner mit anderem Niveau. Die Fische begannen souverän dominant und beendeten den erster Satz mit deutlich 16:25 zu ihren Gunsten.
Mit einer Kampfansage in der Satzpause starteten wir im zweiten Satz konzentriert und erarbeiteten uns mit starker Blockarbeit unseren ersten Satzgewinn 25:17.
Anfang des dritten Satzes wurde die Partie zunehmend spannender, die Spielzüge länger und intensiver. Unterstützt durch die Zuschauer, welche sich mittlerweile ganz auf die Herren konzentrieren konnten, da die 2. Damen mit ihren Spielen durch waren, erkämpften wir uns auch im dritten Satz durch konstante Blocks und guter Annahme einen Punktevorsprung. Beim Stand von 20:18 zeigte sich dann unglücklicherweise der Schatten der Hinrunde. Der 'Motor' stockte und Annahme, Zuspiel und Angriffsschlag waren bei den folgenden Punkten nicht optimal. Immer wieder war im K1 das erste Tempo nicht spielbar und die wachsamen Fische rochen nun 'Seeluft'. Erst nach sechs abgegebenen Punkten in Folge (18:24) gelang uns der Wechsel und schlussendlich mussten wir uns 20:25 geschlagen geben.
Beflügelt von unserer Schwächephase spielten die Cottaer Männer souverän auf und beendeten das Spiel klar mit einem weiteren Satzgewinn (20:25).

Wir gratulieren den Fischen zum derzeitigen 1. Tabellenplatz.

Danke an die beiden Gastmannschaften, an alle Zuschauer und natürlich an alle fleißigen Helfer im MoMi-Center für einen gelungenen Spieltag.

Bis zum nächsten Spieltag am 10.03.18 gilt es nun den wieder warmgelaufenen 'Motor' einem Feintuning zu unterziehen und gut geölt die Aufholjagd fortzusetzen!

Harmlose 2. Herren mit zwei 0:3 Niederlagen

Das vorletzte Spiel des Jahres bestritten wir gegen den ambitionierten und uns aus Pokal- und Testspielen wohl bekannten Aufsteiger aus Cotta.

Die Fische starteten konzentriert, ließen im K1 fast nie etwas anbrennen und stellten uns mit guter Block- und Abwehrstellung vor eine Aufgabe, für die uns an diesem Tag noch oft die richtige Lösung fehlen sollte. Folgerichtig ging der erste Satz mit 25:12 an die Fische.

Den zweiten Durchgang bestimmten anfangs viele Fehlaufschläge und eine hohe Fehlerquote im Spiel auf beiden Seiten. Im letzten Drittel des Satzes sahen wir unsere Chance gekommen und ergatterten uns durch bessere Aufschläge und souveräne „Danke-Ball“-Situationen einen kleinen Vorsprung. Doch auch Cotta fand zu oben beschriebenen Stärken zurück und holte sich schließlich auch den zweiten Satz mit 25:22.

Der dritte Satz war ein Spiegelbild des ersten plus einer langen Cottaer Aufschlagserie.

Endstand: Cottaer Fische gg SV Motor Mickten II            3:0 (25:12; 25:22; 25:11)

Nun hieß es, abhaken und gegen den Letzten der Tabelle aus Seifersdorf wichtige Punkte holen. Wir starteten mit einer veränderten Aufstellung und frischem Personal. Schon nach dem ersten Satz wurde klar, dass es ein gänzlich anderes Spiel als das erste werden sollte. Seifersdorf wurde wie erwartet zur Gummiwand und löffelte zahlreiche gewonnen geglaubte Bälle einarmig aus dem Feld. Die daraus resultierenden „Danke-Bälle“ nutzen wir zu selten, um unseren schlechten K1 zu kompensieren.

Endstand: TSV Frohsinn Seifersdorf I gg SV Motor Mickten II    3:0 (25:19; 25:18; 25:20) 

Spieltagskrimi geht weiter …

Mit zwei Niederlagen vom letzten Spieltag im Rücken betraten wir die Sporthalle des Roland-Romain-Gymnasiums. Nach einer intensiven Aufwärm- und Einspielphase starteten wir ins erste Spiel gegen unsere Freunde aus Stolpen. Trotz unserer guten Vorbereitung begannen wir im ersten Satz etwas unkonzentriert und verloren immer wieder Punkte beim Aufschlag. Auch im Angriff konnten wir, bedingt durch unsere ungenauen Annahmen, keine direkten Punkte erzielen. So zog sich unser Punkterückstand wie ein roter Faden durch den ganzen Satz, und wir unterlagen am Ende mit 19:25. 

Mit dem Anspruch diesen, in 16 Minuten verloren gegangenen Satz wieder gut zu machen, zogen wir nachdenklich in den zweiten Satz. Nun war von der vorfreudigen Stimmung auf das Spiel leider nur noch wenig zu spüren, und wir wirkten etwas in uns gekehrt. Den schnellen Verlust des ersten Satzes im Hinterkopf und durch grobe Fehler, die sich nun häufiger in unser Spiel einschlichen, verloren wir auch den zweiten Satz mit 13:25. Leicht gefrustet und mit einem Seufzen verließen wir das Feld. 

Nach ein paar Absprachen und mit mehr oder weniger feurigen Ansprachen starteten wir in den dritten Satz. Anfangs hielt sich das Spiel die Wage, und wir konnten uns sogar einen winzigen Vorsprung herausarbeiten. Doch die Mannschaft aus Stolpen zeigte Kampfgeist und wenig Interesse an einem Vier- oder Fünfsatzspiel und machte uns mit ihrem Block den Ausbau unseres Vorsprungs schwer. Mit unserer Hilfe, die sich durch kleine, aber unschöne Fehler bemerkbar machte, schafften sie es, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen und wir unterlagen letztlich knapp mit 23:25. 

Nach dem Spiel gegen Stolpen testeten wir die Kaffeemaschine am Buffett und feuerten unsere zweiten Damen an, ehe wir uns fürs Warmup zu den Uhrenstädtern aufs Spielfeld gesellten. Trotz Heimspiel machten mehrere Stammkräfte den Lindner (lieber nicht spielen als schlecht spielen) und Anke musste zeitweise mit vier etatmäßigen Mitten auf dem Feld improvisieren. Dementsprechend waren auch unsere Leistungen in Block (gut), Annahme und Angriff (weniger gut). Das Spiel selbst war geprägt von Fehlern auf beiden Seiten. Trotzdem wurde um jeden Ball gekämpft und die meiste Zeit agierten die Mannschaften auf derselben (niedrigen) Augenhöhe.

Gleich im ersten Satz, der mit 23:25 an Glashütte ging, wurde klar, dass dieses Spiel nur mit Kampf gewonnen werden konnte. Mit eben jenem entschieden wir Satz 2 (27:25) als auch Satz 3 (26:24) für uns. 

Wenn die letzten drei Durchgänge noch nicht knapp genug waren, sorgte spätestens der vierte Satz für Spannung. Beim Stand von 20:24 gegen uns sorgte glücklicherweise Olli mit Ruhe

Neues Spiel, Neues Glück ???

Es war endlich soweit! Nach dem unrühmlichen Ausscheiden im Pokal und Licht und Schatten bei Testspielen gegen TUS Coswig(schattig) und die Cottaer Fische (mit Lichtblicken) traf man sich am 28.10. mehr oder weniger pünktlich zum ersten Auswärtsspieltag beim DSSV in der Forsythienstr. Das erste Spiel fand nun zwischen unseren beiden Kontrahenten statt, wobei sich schnell ein munteres Spiel entwickelte, wobei sich der DSSV eher durch Druck über den Aufschlag auszeichnete und Laußnitz einen starken K2 zeigte. Unterm Strich siegte Laußnitz verdient und ungefährdet mit 3:1. Mit viel Freude und ein paar Beobachtungen zum Gegner machte man sich also zu 16:15 zum ersten Punktspiel bereit.  

DSSV II

Und man merkte, dass sich hier ein teils neu formierter Sechser auf dem Feld befand. Durch gezielte Aufschläge und eigene Unruhe fiel man schnell 0:4 zurück. Dank Gerds Aufschlägen im Anschluss konnten wir aber flugs wieder etwas Sicherheit zum 4:4 tanken und das Spiel konnte richtig beginnen. Nach kurzen Serien von Sven und Oli zum 14:10 und 19:11 machten wir aber den Kardinalsfehler: man ließ sich einlullen. Und der DSSV II zeigte mit eigentlich normalen Float-Aufschlägen, dass man sich Nachlässigkeiten nicht leisten konnte. Trotz Auszeit bei 19:16 konnte der DSSV zum 19:19 ausgleichen. Nun fingen wir uns zwar wieder, aber das Selbstvertrauen aus der Mitte des Satzes konnte nicht wiedererlangt werden und so wurde auch eine 23:22 noch zu einem 23:25 verspielt.

Nachdem wir nun in der Satzpause kurz durchatmen und den Satz verarbeiten konnten starteten wir dank Miniserie von Gerd mit 4:0. Aber wie im ersten Satz konnte der Vorsprung nicht lang gehalten werden (4:4). Nach kurzweiligem Sideoutspiel auf beiden Seiten(11:11 und 17:18) gewann der DSSV gegen Ende des Satzes hin immer mehr die Oberhand und konnte sich zum 19:22 absetzen. Doch dank starkem Aufschlag von Gerd und Unkonzentriertheiten beim Gegner drehte sich der Satz noch glücklich zu 23:22 und schließlich 25:23. 

Doch statt Schwung in den dritten Satz mitzunehmen machte sich wieder Müdigkeit und Unkonzentriertheit auf dem Feld breit. Nach 4:6 und 7:12(Auszeit) sah man sich schnell vor einer schweren Aufgabe den Satz noch zu drehen, was auch durch Auswechslungen nicht bewerkstelligt werden konnte(13:22). Im Endeffekt verloren wir den Satz sang- und klanglos nach nur 19 Minuten mit 25:15. Ganz besonders ineffektiv zeigte man sich bei eigenem Aufschlag, wo hier nur 3(!) Breaks verbucht werden konnten.

Für den folgenden vierten Satz wollten wir nun wieder zeigen, dass auch wir Volleyball spielen können, was aber leider schnell wieder in einem 3:6 Rückstand mündete. Nach kurzen Serien von Tony (7:6) und Sven (10:10) mit zwischenzeitlichen Unkonzentriertheiten(7:10) zeigte sich wieder ein sideoutstarkes Spiel in der Mittelphase des Satzes. Das Ende des Satzes wirkte wie eine Wiederholung des 2.: kurze Unkonzentriertheiten können wir uns (noch) nicht leisten und so konnte der DSSV die wichtigen Breaks zum 20:21 und 22:24 folgerichtig zum 23:25 und 1:3 Spielerfolg umsetzen.

Interessant ist eine Betrachtung unserer K1 und Sideout Qualitäten. Bei eigener Annahme „kassierten“ wir 33 Breakpunkte mit drei eigenen Angreifern, jedoch nur 17 bei zwei Angreifern. Eigene Breaks gelangen uns dahingegen vor allem bei Läufer 6 (13 Punkte) sowie 2&3 (je 7). Schlechteste Rotation war Läufer 1 mit 15:5 Breaks. Sollte sich das Bild nun auch im zweiten Spiel gegen die deutlich stärkeren Angriffe von Laußnitz wiederholen?

SV Laußnitz

Nach kurzem Durchatmen und Begrüßen und Verabschieden von angereisten Freunden und Familienmitgliedern ging es auch schon wieder los. Die Prophezeiung: „stärkere Angriffsmannschaften liegen uns besser!“ ging es zu erfüllen. 

Ich würde gern schreiben wie wir hochmotiviert aufs Feld laufend den Gegner durch eine starke Mannschaftsleistung überrollten. Jedoch wäre dies schamlos gelogen, denn genau das Gegenteil war der Fall. Ideen- und Mutlos im Angriff, Unsicher in der Abwehr und überrumpelt ob der schnellen Angriffe über Mitte und Außen der Laußnitzer. In zumindest kollegialer Lethargie wurde man 7:10, 10:16 und 12:25 „überfahren“. Ich werde bis heute behaupten, der Satz wäre nie gespielt worden und die Schreiber haben‘s sich nur ausgedacht, und so war dies nun unser Motto für den richtigen ersten Satz: „welcher Satz?“.

Nach besseren Absprachen im Block, mehr Mut im Angriff und daraus stabilisierter Annahme und kämpferischer Feldabwehr wollten wir es nun im neuen Satz besser machen. Und nach anfänglicher Selbstfindungsphase (4:9) fand man nun endlich ins Spiel. Vor allem das gezielte Herauspickens der gegnerischen Nummer 13, welcher im vorhergegangenen Satz nahezu eine 100% Quote im Angriff besaß, zeigte nun Wirkung. Auch wenn uns das schnelle Spiel des Gegners immer wieder vor Probleme stellte schafften wir es immer mehr dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken (16:12; 21:17) und so konnte der Satz souverän mit 25:19 gewonnen werden. Bezeichnend, dass nach der Anfangsphase nur noch zwei Breakpunkte zugelassen wurden, wobei wir immer wieder kleine Nadelstiche setzen konnten

Im dritten Durchgang erwachte nun auch wieder Laußnitz aus der Lethargie, konnte aber ein schnelle 0:3 Führung nicht halten (7:7). Das Spiel wogte immer wieder um einzelne Breaks hin und her, wobei wir jedoch immer wieder Zugang zum Spiel fanden und uns über 14:13, 22:19 mit einem 24:21 in Poleposition für die letzten Punkte brachten. Nach kurzer Zitterpartie konnte der Satz nun aber 25:23 eingetütet werden.

Mit viel Schwung ging es nun in den vierten Satz (8:4), wobei sich Laußnitz auch nicht aufgeben wollte und eine Serie startete (11:7; 11:13). Nach kurzem Schütteln siegte nun aber anscheinend die Faulheit noch einen Tiebreak spielen zu wollen (15:14; 15:17; 19:21) trotz eher schwerer Ausgangslage zum Satzende (22:23). Mit zwei schönen Aufschlägen gelang es Timon nun dem Gegner den Gnadenstoß zu geben (25:23). Man merkte beiden Mannschaften zum Ende des Spiels die gespielten Sätze doch deutlich an, umso schöner, dass sich anscheinend das umfangreiche Sommerprogramm ausgezahlt hat. Um 20:07 ging es nun für uns also nach 3:1 Sieg in den Feierabend.

Es spielten: Gerd, Tony, Uwe, Oli, Niels, Sven, Timon, Philipp und Marcus unter der Leitung von Anke.

SV Blau Gelb Stolpen/ TSV Frohsinn Seifersdorf - SV Motor Mickten Dresden e.V. II.

Schlittenfahrt

Am Samstag fuhren die zweiten Herren nach einem kräftigen Frühstück, dass fast skandalös ohne Hack begann, in das verschneite Stolpen. In der neuen Halle angekommen, starteten wir alsbald hochmotiviert mit der Erwärmung.

Motiviert starteten wir in unseren ersten Satz und legten direkt einen guten Start hin, wir konnten uns 4 Punkte absetzten. Leider verpassten wir die Chance, diesenVorsprung in die zweite Satzhälfte zu retten. Stolpen konnte uns mit Aufschlägen unter Drucksetzen und damit unser Angriffsspiel unterbinden. Damit war auch die Waffe gegen unsere heutige Mannschaft gefunden. Wir konnten die Annahme nicht stabilisieren und so ging der erste Satz 19:25 an die Stolpener.
Einmal aufs Glatteis geführt versuchten wir uns im zweiten Satz zu fangen, leider gelang das nur bedingt. Die erste Satzhälfte rannten wir diesmal Stolpen hinterher. Durch eine bessere Annahme konnten wir uns am Netz besser entfalten und Stolpen nochmal einholen. Am Ende konnten wir aber auch diesen Satz nicht für uns verbuchen, 21:25 der Endstand.
Im dritten Satz sollte nochmal alles gewagt werden. Wir spielten diesmal auf Augehöhe mit Stolpen, durch eine Annahmeschwäche in der zweiten Hälfte konnten sich die Stolpener erneut absetzen. Jedoch gelang es uns beim Satzball für Stolpen noch einmal Druck aufzubauen und bis auf 2 Punkte heranzukommen! Ein für dieses Spiel typischer Annahmefehler verwehrte uns jedoch, den Satz am Ende noch zu drehen.
Stolpen gewinnt dieses Spiel somit hoch verdient gegen eine schlecht aufspielende zweite Herrenmannschaft von Momi.

Bis zum nächsten Spiel gegen Frohsinn „Hapiness“ Seifersdorf konnten wir uns zum Glück sammeln und mit selbstgebackenem Apfelkuchen stärken.

Gegen Hapiness sollte es nun besser werden. Allgemein trat die Mannschaft geschlossener auf und konnte sich auch gemeinsam auf dem Feld präsentieren. Die Annahme tat Ihre Arbeit, der Angriff konnte sich durchsetzen und mit starken Blocks konnte Seifersdorf in Zaum gehalten werden. Auch die eingesetzten Jugendspieler konnten sich in diesem Spiel profilieren und die Mannschaft an wichtigen Punkte ergänzen. So ging der erste Satz mit 25:18 für uns zu Ende. Hoch motiviert starteten wir in den zweiten Satz und liefen direkt aufs Glatteis. Alles was im vorhergehenden Satz klappte, lief diesmal schief, Seifersdorf spielte auf Aufgehöhe und legte am Satzende einen kleinen Sprint hin, der uns den Rest gab. Immerhin konnten wir 21 Punkte für uns verbuchen. Durch die Trainerin wachgerüttelt, traten wir nun wieder konzentrierter auf und kämpften um die drei Punkte. Die Mannschaft setzte die Anweisungen von Anke gut um und konnte auch hier wieder sichere Punkte machen. Um die Sache abzukürzen, wir gewinnen den Satz 25:18. Auf in den letzten Satz. Diesmal war es wieder an Seifersdorf uns einen Dorn in die Seite zu treiben. Es fand ein Spiel auf Augenhöhe statt und beide Mannschaften konnten mit klaren Aktionen Punkte einfahren. Gegen Satzende wurde es nochmal spannend und die Mannschaften arbeiteten in allen Elementen verbissen und kämpften um jeden Punkt. Es wurden keine Bälle
verschenkt. Nachdem Seifersdorf Momi nochmal unter Druck gesetzt hat, konnten wir den Satz mit einem positiven Ergebnis für uns zu Ende bringen. Punkt, Satz und Spielsieg für Momi.

Im Endeffekt konnten wir 3 von 6 Punkte holen und sind somit weiter hinte unseren Möglichkeiten zurückgeblieben. Stolpen holte dagegen verdient 6 Punkte und rückt uns dadurch in der Tabelle auf die Pelle. In den folgenden 6 Wochen werden wir nochmal intensiv trainieren und freuen uns auf die letzten 3 Punktspieltage.

Mit sportlichen Grüßen,
Eure Momi II. Herren