Kopf hoch und weiter geht’s!

Unser Sonntag begann mit dem erfreulichen Besuch unserer Sponsoren Frank Gruner, von der Allianz und Sven Laudel, vom SL Reinigungsunternehmen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich dafür bedanken, dass beide uns auch in dieser Saison wieder tatkräftig unterstützen. Nachdem der gelungene gemeinsame Schnappschuss im Kasten war, stand das 1. Spiel gegen USV TU Dresden auf dem Programm. Trotz großer Motivation gab es viele Höhen und Tiefen. Den ersten und dritten Satz konnten wir uns knapp jeweils mit 27:25 sichern. In den Sätzen zwei und vier versagten mehrere Elemente gleichzeitig. Von der Annahme bis zum Angriff lief es nicht richtig glatt. Wir gaben die Sätze mit 21:25 und 20:25 ab. Nach einem spannenden 5. Satz mussten wir uns mit 15:17 geschlagen geben.

Als zweiten Gast zu unserem Heimspiel durften wir die Mädels vom SV 04 Plauen-Oberlosa begrüßen. Auch diesem Spiel traten wir ihnen mit großer Motivation entgegen. Im Vergleich zu unserem Hinspiel gegen den SV 04 Plauen-Oberlosa, konnten wir unsere Annahme verbessern und auch deutlich mehr Punkte erzielen. Die gegnerische Mannschaft konterte jedoch gelungen mit einer sehr guten Feldverteidigung und einer niedrigen Fehlerquote. Sie hielten auch unseren Angriffen mit gut gesetzten Blocks stand. Wir hielten in allen drei Sätzen jeweils zu Beginn recht gut mit, wurden dann aber gegen Ende des Satzes abgehängt. Die Sätze 1 und 3 mussten wir leider mit jeweils 18:25 an den SV 04 Plauen-Oberlosa abgeben. Der 2. Satz endete besonders knapp und ärgerlich für uns mit 24:26. Insgesamt zeigten wir mehr Kampfgeist als beim Hinspiel und eine Verbesserung war ebenfalls ganz klar zu erkennen. Wir hoffen beim nächsten Spiel auf einen Sieg!

Es rieselte Punkte

Am Samstagmorgen hieß es wieder Auswärtsspiel in der Sachsenliga. Diesmal mit weniger Anfahrtsweg, aber dafür zu ungewohnt früher Stunde, hieß der Gegner DSSV 2.Damen.

Nachdem wir vor zwei Wochen in Plauen in die Saison starteten und dort gegen einen gut aufgelegten SV 04 Plauen-Oberlosa, mit wackelnder Annahme und schlechter Abstimmung zu recht deutlich verloren haben, wollten wir diesmal unser Leistungsvermögen zeigen. Dazu hatten wir in den vergangenen zwei Wochen speziell an der Stabilisierung der Annahme gearbeitet.

Hiermit möchten wir uns besonders bei den Damen des DSC II bedanken, die uns die Möglichkeit gaben, nochmal kurzfristig ein Testspiel gegen einen stärkeren Gegner zu absolvieren.

Das Training schien sich gelohnt zu haben, denn die Annahme stabilisierte sich über den Spielverlauf und damit konnten wir auch zunehmend Druck auf unseren Gegner ausüben. Ab Mitte des zweiten Satzes waren wir mit unserem Gegner auf Augenhöhe. Leider entschied der DSSV den Endspurt des Satzes wieder für sich. In Satz 3 bekamen wir mehr Zugriff auf das Spiel und konnten den Damen des DSSV mit zwei Aufschlagserien am Ende des Satzes enteilen. Damit war das erste Erfolgserlebnis in der neuen Saison geschafft.

Angestachelt durch den ersten Satzgewinn und durch hohen Aufschlagdruck konnten wir uns im vierten Satz bis auf 19:7 absetzen und bekamen dann eine Lehrstunde was passiert, wenn wir uns zu sicher sind. Der DSSV verkürzte auf 19:16 konnte das Momentum jedoch nicht ganz bis zum Ende nutzen und so ging Satz 4 zu unseren Gunsten aus.

Im Tie-Break hatten die Damen des DSSV immer die Nase vorn und führte bereits mit 12:6. Durch eine Aufschlagserie und Nerven aus Stahl konnten wir auf 12:12 ausgleichen, den gegnerischen Satzball abwehren und den Satz mit 16:14 für uns entscheiden.

Anschließend durften wir uns noch über die Heimsiege unserer 2. Mannschaft in der Sachsenklasse freuen.

Am 07.11. findet unser erstes Heimspiel der Saison statt, bei dem wir die Damen des USV TU Dresden und die Damen des SV 04 Plauen-Oberlosa begrüßen dürfen.

Fünf-Satz-MoMi hat wieder zugeschlagen!!

Nach der Entscheidung die Partie gegen die Damen des Post SV Dresden zu bestreiten, waren wir heiß das letzte Spiel des Jahres zu gewinnen!

Mit gerade mal 1,5 Auswechselspielerinnen spielten wir fünf äußerst spannende Sätze, die uns alles abverlangten. In dem ersten Satz starteten wir souverän und bauten eine Führung von 5 Punkten aus [16:11]. Leider schlichen sich immer mehr eigene Fehler in unser Spiel, wodurch wir uns verunsicherten und nicht mehr zurück ins Spiel fanden. Die Köpfe hingen tief und eine richtige Lösung gegen die Angriffe bzw. Aufschläge fanden wir nicht. Hinzu kam, dass die Post-Mädels alle Bälle hochholten und überall ihre Hände darunter hatten. Nach einer kleinen “Rauferei“ auf eigener Seite und klaren Ansagen des Trainers berappelten wir unsere physischen und psychischen Kräfte, sodass wir den dritten Satz für uns gewinnen konnten. Mit dem wiedergefundenen Mut und Willen lief der vierte Satz nach unseren Vorstellungen. Aufschläge wurden druckvoll platziert, der Block stand richtig zusammen und die Abwehr war stets zur Stelle. Endlich war der Knoten geplatzt und der Satz ging mit 25:13 an uns.  Der letzte Satz war nochmal für beide Seiten nervenaufreibend. Nach einem vergurkten Start [4:8] und dem Seitenwechsel, war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Teams gönnten sich nichts und am Ende trennten uns gerade Mal zwei Pünktchen.

Mit den Kräften am Ende und ein Quäntchen Glück, besiegten wir die Mannschaft des Post SV Dresden mit 3:2. Anschließend wurden alle Kräfte beim Griechen aufgetankt und Pläne zum Fitbleiben geschmiedet!

Wir hoffen auf ein baldiges Training nach der bevorstehend, “kleinen“ Pause und wünschen euch eine angenehme Zeit!

Bleibt gesund eure 1.Damen 

Ayyyy Caramba …ab ging es nach Lichtenstein.

Nachdem wir am vorherigen Tag noch fleißig trainierten und den Abend mit der ersten Mannschaftssitzung der neuen Saison und einer Portion knuspriger chinesischer Ente krönten, starteten wir enthusiastisch in den zweiten Auswärtsspieltag.

Was hatten wir zu erwarten? Jung, dynamisch, technisch versiert traf auf gute Laune, Rhythmusgefühl und ein gewissen Fünkchen an Selbstironie. Gut, wer uns kennt weiß natürlich, dass die ersten Attribute in unserer Beschreibungsauflistung doch etwas später kommen, aber nun gut. Natürlich sind hiermit ganz klar die Mädels des SSV Fortschritt Lichtenstein II gemeint.

Doch kommen wir zum Spiel. Wie in den meisten sächsischen Gefilden zog der Herbst auch in Lichtenstein ein. Zu unserer Verwunderung machte er selbst vor dem Inneren der Halle keinen Halt, sodass dem Wort „Erwärmung“ eine weitere Funktion zuteilwurde. Steht sie im gewöhnlichen Spielbetrieb eher als muskuläre Aktivierung, sollte sie nun dem Zweck dienen die Körpertemperatur wieder über 15°C zu treiben und sich zu agilen Bewegungen zu befähigen. So machten wir uns ans Werk. Spätestens nach „WakaWaka“ waren die letzten Muskelbereiche aktiviert, sodass wir loslegen konnten.

Angereist mit einem Kader von 9 Spielerinnen beschränkten sich die Aufstellungsoptionen für unseren Trainer Chris. Vor allem die Annahme-Außen- und Diagonalspielerinnen mussten einen langen Atem beweisen. Glücklicherweise standen uns zwei unserer neuen Spielerinnen auch an diesem Spieltag zur Verfügung. Justyna begann auf Zuspielposition und Luisa, die uns nicht nur auf der Außenposition unterstützte, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Senkung unseres Altersdurchschnittes leistet, startete gleich im ersten Satz. Trotz neuer Zusammensetzung konnten wir unsere Stärken gut aufs Feld bringen und setzten uns schnell ab. Vor allem die Annahmeunsicherheiten und damit verbundenen Wackler im Zuspiel der Lichtensteiner Mädels, kamen uns zugute. So gingen wir schnell in Führung und schlossen den ersten Satz mit 8 Punkten Vorsprung ab.

Der zweite Satz gestaltete sich recht ausgeglichen. Anfangs kamen uns einige Fehlaufschläge der Lichtensteiner Mädels zugute. Leider schlichen sich auf unserer Seite Annahmeschwierigkeiten ein, was sich auf unsere Angriffsoptionen auswirkte. Zum Schluss des Satzes fehlten uns wohl ein Quäntchen Mut und beschwingte Stimmung, sodass die Gegnerinnen besser ins Spiel fanden und den Satz mit 26 Punkten für sich entschieden.

Mit ähnlich verhaltener Stimmung starteten wir in den dritten Satz. Doch gut platzierte Linienangriffe und mutigere Aufschläge brachten unsere Laune und Selbstsicherheit wieder voran. Langsam konnten wir uns absetzen. Vor allem die starken gegnerischen Diagonalangriffe der Annahme-Außenspielerinnen hielten unseren Block und die Abwehrspielerinnen auf Trab. Um uns die Führung nicht aus der Hand nehmen zu lassen, setzten wir die Lichtensteiner Annahme mit unseren Aufschlägen unter Druck. Der Plan ging auf. Die Zuspielerin musste häufiger auf die Hinterfeldpositionen ausweichen. Zum Pech der Gegner waren diese im dritten Satz seltener, als in den vorherigen Sätzen, von Erfolg gekrönt. Zur Auszeit beim Punktestand von 14:6 zeigten sich die MoMi Damen deutlich entspannter. Der Lichtensteiner Trainer versuchte mit zahlreichen Wechseln im Satz das Spiel wieder zugunsten seiner Mannschaft zu drehen, doch diese Wirkung blieb aus. Im weiteren Verlauf holten sich die Lichtensteiner Mädels durch starke Aufschläge und variables Angriffsspiel noch einige Punkte. Die Führung blieb aber konsequent auf unserer Seite bis zum Satzgewinn zu 19 Punkten.

So langsam können wir unserem Namen als „5 Satz MoMi“ keine Ehre mehr machen, da der vierte Satz unser letzter an diesem Tag werden sollte. Vorerst hatten wir Annahmeschwierigkeiten, da wir Probleme bei der Absprache hatte und nicht beweglich genug blieben. Doch auch in diesem Satz halfen uns unsere starken Aufschläge zurück zur Führung. Am Netz wurden wir ebenfalls wachsamer und hatten sowohl beim Block als auch im Angriff mehr Glück. Beim Punktestand von 11:7 konterte der Lichtensteiner Trainer erneut mit einer Auszeit. Doch wir ließen hier nichts mehr anbrennen. Die klareren Annahmen eröffneten unserem Zuspiel mehrere Optionen. Unsere Angriffsspielerinnen schlossen mit gut platzierten Angriffen und geschicktem Anspiel des gegnerischen Blockes ihre Aktionen ab. In der zweiten Auszeit beim Punktestand von 19:11 brachte es unsere Libera (alias „roter Blitz“) noch einmal auf den Punkt: „Schön locker-flockig bleiben!“ und so sollte es auch weitergehen. Der Lichtensteiner Trainer zog weiterhin viele Wechseloptionen. Auf gegnerischer Seite zeigte sich in einigen Aktionen auch wieder das technisch versierte Spiel mit schnellen Mittel- und gut platzierten Außenangriffen, doch der Vorsprung war zu groß. Mit guter Annahme, wachsamer Abwehr, gut verteilten Zuspielen und mutigen Angriffen, brachten wir den Satz mit acht Punkten Vorsprung zum Abschluss.

 

Resümee von Chris: Es gibt da wohl noch „ein wenig“ Reserven in unserer Annahme und das im Hinterfeld lauernde Potential soll in den nächsten Trainingseinheiten noch weiter herausgekitzelt werden. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Neben Putzlappen, als kraftraubenden Folterutensilien, werden wohl noch so einige weitere Überraschungen unseres Trainers auf uns warten. Wir freuen uns darauf!

2 souveräne Heimsiege bringen Platz 2

Motiviert aber mit einigen angeschlagenen Spielerinnen trafen wir uns am Samstag pünktlich 12:00 Uhr in der MoMi-Halle zum Aufbau. Zum Glück überstanden alle die Erwärmung, sodass Trainer Marcell aus allen 10 Spielerinnen wählen konnte. 

Im ersten Spiel des Tages trafen wir auf den Dresdner SSV. Wir spielten konzentriert und konnten uns auch nach kleineren Unsicherheiten immer wieder gegenseitig auffangen. Die ersten beiden Sätze gingen mit 25:21 und 25:19 an uns. Im dritten Satz ging es etwas knapper zu, aber nachdem die Ansagen in den beiden Auszeiten und die Wechsel gefruchtet hatten, haben wir noch einmal die Kurve bekommen und holten uns den letzten Satz mit 27:25. 

Im zweiten Spiel des Tages empfingen wir die Mädels von TU Dresden. Wir konnten von Anfang an mit unseren Aufschlägen und Angriffen Druck machen. Auch im Block holten wir die Bälle runter. Die ersten beiden Sätze gingen mit 25:11 und 25:10 deutlich an uns. Im dritten Satz wurden wir wieder etwas unkonzentrierter. Nach zwei Doppelwechseln haben wir wieder in unsere Spur gefunden, als uns aufgrund einer Verletzung die Zuspielerin abhanden kam. Wir gaben unser bestes, mussten den Satz aber mit 25:21 abgeben. Weiter ging es in den vierten Satz. Da wir nun wieder eine Zuspielerin auf das Feld stellen durften, konnten wir wie in den ersten beiden Sätzen unser Spiel spielen und gewannen diesen mit 25:6.

Damit gewannen wir auch unser letztes Heimspiel diese Saison und holten 6 weitere Punkte für unser Konto. Vielen lieben Dank noch einmal an die Fans, die uns vor Ort unterstützt haben. Als nächstes geht es für uns am 28.03. nach Dippoldiswalde.

Ein Satz mit X

Gut gelaunt und voller Vorfreude trafen wir uns am gestrigen Samstag zum Auswärtsspiel gegen den Hainsberger SV. Nach dem Einlauf zur Mannschaftshymne „Medicopter“ und einem Sirtaki zur Einstimmung wollten wir von Anfang an unser Spiel durchbringen. Doch daraus wurde im ersten Satz leider nichts. Während der Gegner uns mit guten Aufschlägen in Schach hielt konnten wir den ganzen Satz über immer nur reagieren und nie agieren und gaben ihn mit 14:25 viel zu schnell ab. Ok, nochmal neu sammeln und im zweiten Satz nun endlich anfangen Volleyball zu spielen war dann die Devise. Das klappte nun schon wesentlich besser. Mit guten Blockaktionen v.a. unserer Mittelblocker und einer kämpferischen Feldabwehr konnten wir Stück für Stück absetzen und hatten den Sack beim 24:18 schon fast im Sack. Nach dem sich kleine Fehler einschlichen breitete sich auf unserer Feldseite plötzlich eine unerklärliche Nervosität aus, die weder durch eine Auszeit noch durch Spielwechsel schwinden wollte. Völlig kopflos schenkten wir unnötigerweise auch diesen Satz mit 25:27 her. Dieser Schlag saß tief. Trotz einer engagierten Ansage unseres Trainers das Spiel nicht mit 3:0 verloren zu geben, wackelt ab der Mitte des dritten Satzes wieder die Annahme und auch unsere Angriffe erreichten nicht mehr den Boden. Mit einem 25:17 konnte Hainsberg auch diesen Satz für sich entscheiden.
 
Glückwunsch an den Hainsberger SV, der das Spiel insbesondere durch hohen Aufschlagsdruck mit 3:0 verdient für sich entscheidet.
 
Wir haben nun vier Wochen Zeit unsere MoMi-Copter-Flügel zu richten und dann mit neuem Selbstvertrauen und Selbstverständnis (danke Till ;) ) zum Heimspiel am 07.03.2020 (14 Uhr, MoMi-Center) gegen den Dresdner SSV II und USV TU Dresden die nächsten Punkte einzufahren. Wir freuen uns auf eure Unterstützung.

Fazit des bisherigen Saisonverlaufs

Heeeyyyy liebe Fans,

zuallererst müssen wir uns wohl entschuldigen - für unsere Spielberichtsabstinenz. Wir waren wohl zu sehr im Jahresend-, nein, Jahresanfangs-, ach was solls, im Saisonstress.
Nicht, dass wir die ganze zeit nichts gemacht hätten, im Gegenteil! Wir haben fleißig trainiert, sogar am 01.01.20 - also zumindest die, die nicht mehr mit dem Neujahrssektchen zu kämpfen hatten. Gut, an einem Spieltag taten wir nicht besonders viel, das geben wir zu. Aber sprechen wollen wir über diesen Pokalspieltag nicht mehr. Vorher gab es nach unserem gelungenen Heimspielauftakt eine Niederlage bei den willensstarken Leipzigern (1:3), einen doppelten Heimspielerfolg gegen Plauen-Oberlosa (3:1) und Dippoldiswalde (3:2) sowie einen gebrauchten Tag für uns beim DSSV II (1:3). Zum Jahresende gelang es uns, uns zu einem 3:1 beim USV TU Dresden zu zittern. Gemeinsam ließen wir dann bei unserer Weihnachtsfeier das alte Jahr ausklingen und die ein oder andere fand ihr Schrottwichtelgeschenk sogar nützlich.

Im neuen Jahr sind wir nun angekommen in den fast schon englischen Wochen, zumindest für unsere Verhältnisse. Am 11.01. gingen wir auf Punktejagd in Engelsdorf, leider über die volle Distanz und letztendlich mit nur einem Punkt mehr auf dem Konto. Auch wenn wir im Rückspiel nicht gewinnen konnten, sind wir doch bisher das einzige Team, das gegen den Tabellenführer aus Engelsdorf zumindest ein Spiel gewinnen konnte (heimspiel am 28.09.19). Yeeeaaah!
Aber genug von den Lobpreisungen... Nein, erst noch ein paar Zeilen vom vergangenen Heimspieltag: am 25.01. sackten wir die volle Punktzahl ein, zu Gast waren die jungen Mädels aus Lichtenstein und der TSV Leipzig. Nach dem letztendlich souveränen 3:0 gegen Lichtenstein konnten wir Dank einer Bombenstimmung im MoMi-Tempel und einer soliden Abwehrleistung auch die starken Leipzigerinnen mit 3:0 besiegen. Die Belohnung ist vorerst der zweite Tabellenplatz, den wir gestern mit einem Pflichtsieg in Lichtenstein untermauern konnten. Allzu viele Details wollen wir euch ersparen, dafür gab es nach dem Spiel zu viele mahnende Worte vom Trainer. So viel sei aber gesagt, nachdem wir den ersten Satz vollends verschlafen haben (18:25), waren wir in den Sätzen 2 und 3 in der Lage, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen, was sich in zwei souveränen Satzgewinnen widerspiegelte (25:13, 25:18). In Satz 4 machten wir uns mal wieder das Leben selbst schwer, fanden am Ende aber noch die richtigen Knöpfe und holten uns am Ende mit einem 25:19 den dritten Satz und damit auch den dritten Punkt. 

Unser Blick geht aber schon wieder nach vorn, denn nächste Woche geht es dann schon weiter mit einem Auswärtsspiel in Hainsberg.

Wir versprechen, dass wir nicht erst nach der Saison wieder von uns hören lassen! Bis bald zum nächsten Spieltag, eure 1. Damen!

Furioser Heimspielauftakt

Die 1. Damen haben den Start in die neue Sachsenligasaison überzeugend gemeistert. Hochkonzentriert und motiviert und mit viel Spielfreude und Angriffslust ließen sie den Gästen aus Engelsdorf und Hainsberg im MoMi-Center kaum eine Chance, ins Spiel zu kommen. So gaben sie nur gegen Engelsdorf einen Satz ab und sicherten sich hochverdient 6 Punkte in der Tabelle. 

So kann's gerne weitergehen!

Saisonstart

YEAH! Zum Saisonstart startet die erste Damen mit vollem Kader in das erste Hallenpflichttraining nach der Sommerpause! So kann es weitergehen.

MOMI AHU!

"Nächster Halt": TSV Leipzig

Trotz der Zeitumstellung fuhr der Linienbus MoMi heute Morgen pünktlich Richtung Leipzig los(endlich Platz für viele Sektflaschen). Trainer Marcell in Doppelfunktion als Busfahrer lenkte unser Gefährt sicher in die Leipzscher Gefilde (an dieser Stelle "Ein Hoch auf unser'n Busfahrer, Busfahrer..."). Mit Till im Gepäck als Erfolgs-Co-Trainer sollte nichts schiefgehen.
Mit dem möglichen Treppchenplatz vor Augen starteten wir überzeugend in den ersten Satz. Das Erfolgsrezept für den ersten Gewinnsatz war sehr guter Mannschaftszusammenhalt und gezielte Legearbeit. Mit viel Übersicht gewannen wir den ersten Satz 25:20.
Mit gewonnenem Selbstbewusstsein gingen wir in den zweiten Satz. Doch statt den Messestädterinnen weiterhin unser Spiel aufzudrücken, wackelte unsere Annahme des Öfteren und auch für den Aufschlag ernteten wir keine Lorbeeren. Energisch kämpften wir uns bis auf 20 Punkte an die Mädels vom TSV ran, mussten uns dann jedoch geschlagen geben.
Jetzt hieß es, nicht das Hinspiel zu wiederholen! Lange Zeit gleichauf, gelang es uns im dritten Satz erst mit unserem 17.ten Punkt, uns vom TSV abzusetzen und den Satz wiederum für uns zu entscheiden (25:22).
Um unser Ziel (Platz 3 in der Tabelle) zu erreichen, brauchten wir die 3 Punkte unbedingt! Mit einer Bombenstimmung und erfolgreichen Wechseln belohnten wir uns mit einem 3:1-Sieg (25:21)!
AUSWÄRTSSIEG!!! AUSWÄRTSSIEG!!!

Besonders in diesem Spiel wurde die Entwicklung der Mannschaft über die Saison deutlich: In der Hinrunde verloren wir das Duell in heimischer Hall 1:3, heute konnten wir den Spieß umdrehen! Ai Caramba!

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an unsere mitgereisten Fans, unseren Erfolgs-Co-Trainer und an Lotti (du hast deine Sache spitze gemacht!)!

Nächste Woche fährt der MoMi-Bus ins weit entfernte Boxberg-Weißwasser, dort findet unser letztes Spiel der Saison statt - es sind noch Plätze frei, sagt gern Bescheid und kommt mit - es geht für uns noch um Platz drei in der Sachsenliga der Frauen!

12 Quetschperlen auf Punktejagd

 

Mit gewohnt guter Laune starteten die 12 Quetschperlen der ersten Damenmannschaft in ihren ersten wahren Heimspieltag. Nach mehreren ausgelagerten Heimspieltagen war es uns nun gegönnt in heimischer MoMi- Halle unsere Gäste des DSSV II und der TU Dresden zu begrüßen. Um die Morgenmüdigkeit der MoMi-Spielerinnen zu vertreiben, begann das Aufwärmprogramm mit einem gemeinsamen Sirtaki. Spätestens nach der Breakdance-Einlage unserer multitalentierten Zuspielerin, musste auch der letzte Morgenmuffel Klein bei geben. Nach weiteren schwungvollen Erwärmungsübungen, sollte er nun starten, der Tag, der uns viele Punkte einbrachte.

Nicht nur unser Spielkader war an diesem Tag breit aufgestellt, sondern auch unser Trainer Marcell, bekam mit Till und Jojo weitere Verstärkung an seine Seite. So machte sich das Trio an die Startaufstellung. Im ersten Satz verhielten sich die Leistungen der beiden Teams ausgeglichen. Auf Seiten der MoMi- Spielerinnen bereitete uns die Annahme der starken gegnerischen Aufschläge Schwierigkeiten. Mit teilweise flach und schnell angenommenen Bällen hielten wir unsere Zuspielerin läuferisch auf Trab. Doch dank flinker Beine und langer Erfahrung konnten dennoch die richtigen Pässe gespielt werden, sodass wir uns mühsam und knapp den ersten Satz zu 24 erkämpften. 

Im zweiten Satz konnte der Siegeswille leider nicht aufrecht erhalten werden. Die Mädels des DSSV II setzen sich mit starken Aufschlägen, gezielten Angriffen und guter Blockarbeit schnell ab. Begünstigt wurde dies auch von mehreren misslingenden Aufschlägen unsererseits, sodass wir letztendlich diesen Satz mit nur 16 erreichten eigenen Punkten zu Recht abtreten mussten.

Klappe, die Dritte! Nach einigen Einweisungen des Trainer-Trios in der Satzpause, stand es nun Schwarz auf Weiß: miteinander reden, konzentrierte Blockarbeit, präzise Annahmen, Absicherung (namentlich Erwähnungen entfallen aufgrund von Datenschutzrichtlinien) und Konzentration in den Aufschlägen. So weit so gut. Bereits nach den ersten gespielten Minuten war klar: aus den Schwächen wurden Stärken und so konnten wir mit starkem Aufschlagspiel die Gegner ins Straucheln bringen. Ab der 7-Punkte Führung halfen auch die mehreren Spielerwechsel auf Seiten des DSSV II kaum den Vorsprung zu minimieren. So wendete sich das Blatt und wir konnten diesen Satz zu 16 für uns gewinnen.

Im vierten Satz starteten beide Teams mit guten Aufschlagserien, starkem Angriffspiel und wachsamen Abwehrhandlungen. Doch leider ließ unsere Spielleistung in mehreren Disziplinen nach. Auch die folgenden wilden Einzel- und Doppelwechsel der Quetschperlen genügten nicht, um das stimmige Zusammenspiel des DSSV II zu bezwingen. Wo war sie hin, die quetschperl‘sche Euphorie? Der Siegesdurst? Das unbezwingbare Streben nach Gewinnersekt? Es stand fest: Die ersten Damen mussten es sich wieder beweisen. Zu lang war es her. Gibt es sie noch, die momi’sche 5-Satz-Stärke? Damit war es klar. Wir zögerten nicht lange und gaben den Satz zu 19 an die Gegner ab, um in den Genuss einen erquickenden 5. Satzes kommen zu können.

Da war er nun, der allseits gefürchtete 5. Satz. Zu Beginn tasteten sich beide Mannschaft ins Spiel. Auf beiden Seiten wurde souverän gespielt bis zur 4 Punkte-Grenze. Da war sie wieder, die 5 Satz-erfahrende Gastmannschaft. Mit guten Aufschlagen, präzise überlegten Angriffshandlungen und wachsamer Abwehr bauten wir eine 4 Punkte-Führung auf. Dennoch gaben die Gegner nicht auf und ließen den Abstand nicht wachsen. Nichtdestotrotz, wenn wir etwas können, dann den Tiebreak für uns entscheiden und diesen Trumpf spielten wir auch mit einer souveränen Mannschaftleistung aus. Endergebnis 15:10 für MoMi.

Im 2. Spiel starteten wir gegen die Damen des USV TU Dresden. Der 1. Satz begann etwas holprig und wir rannten einem kleinen Rückstand hinter her. Nach einer Auszeit und der Ansage zur Konzentration und Mut im Angriff erkämpften wir und Punkt für Punkt. Den 1. Satz gewannen wir zu18.

Voller Energie und Kampfgeist ging es in den 2. Satz. Mit recht guter Annahme und einem starken Angriff gingen wir schnell und Führung und gewannen den Satz zu 12.

Jetzt wollten wir den Sack zu machen und uns 3 Punkte holen. Mit starken Aufschlägen u d einer guten Sicherung ging der der 3. Satz genauso wie der 2. Satz zu 12 an uns. 

 

Was nehmen wir uns aus diesem Spieltag mit?

- Sonntag um 9 ist einfach zu früh

- wenn schon Sonntag um 9, dann nur mit Quetschies, Medikopter und Sirtaki

- nicht alle doppel-gespielten Zuspiele werden auch wirklich abgepfiffen

- es ist ungünstig, wenn die Zahlen der Aufstellungskarten nicht gelesen werden können (Zahlenschreibkurs Klasse 1…es gibt Hilfe…)

- wir freuen uns immer über weitere wachsame Augen auf der Trainerbank

- auf die Stimmung kommt es an

In diesem Sinne sagen wir Danke an alle Besucher! Mit 45 Zuschauern haben wir unseren Zuschauerrekord der Saison geknackt, vielleicht auch den Rekord aller Spiele zusammen… Vielen Dank an alle treuen Familienmitglieder, an die energischen Klopfer der zweite Damenmannschaft , an die kleinen Gäste, an alle Spielerfreunde, die gezwungen wurden zuzuschauen, an alle Helfer des Schiedsgerichts und natürlich an alle weiteren Gäste, die uns an einem freundlichen Sonntag, die Ehre erwiesen haben. Und für uns heißt es nun…weiter….weiter…weiter….geht’s!...ab nach Leipzig nächsten Sonntag.

Für alle treuen Fans: es sind noch Plätze frei  im Bus! Für Unterhaltung wird gesorgt. Bitte meldet euch bei uns!

Nichts zu holen beim Tabellenführer

Die Mädels von SV Motor Mickten verlieren trotz drei guter Sätze mit 1:3 (21:25/ 25:22/ 21:25 und 14:25) bei den SG Adelsberg. Im letzten Spiel am vergangenen Sonntag gingen die Momis leider leer aus. 

Der erste Satz ging mit 21:25 an die Gastgeberinnen. Die starke Aufholjagt von 14:19 über 16:22 hin zum 21:25 wurde nicht belohnt und so nahm das Spiel seinen Lauf. Zu viele Annahmefehler haben den Momi Frauen der ersten Mannschaft das Genick gebrochen.

Im zweiten Satz konnten diese ihre Kraft zusammen nehmen und diesen durch gute Aufschläge und taktische Änderungen in der Annahme für sich erobern. (25:22) 

Im dritten Satz konnte von Momi das Spielgeschehen lange offen gehalten werden. Aus einer kleinen Führung drehten die Mädels aus Adelsberg den Satz um und machten es den Motor Mickten Spielerinnen mit ihren Aufschlägen das Leben schwer (21:25).

Der vierte Satz ist schnell erzählt. Durch eigene Fehler in der Annahme und ohne Durchschlagskraft im Angriff mussten die Frauen der ersten Momi-Damenmannschaft den Satz und so auch die Punkte den Chemnitzerinnen überlassen. Mit 14:25 wurde der letzte Satz verloren. 

Ohne jegliche Punkte müssen sich die Damen von Momi auf die vollgeschneite Rückreise begeben. 

Insgesamt wurden die taktischen Vorgaben des Trainers Marcell trotz der Niederlage gut umgesetzt. An den Aufschlägen werden diese noch arbeiten müssen um die nächsten Spiele besser meistern zu können... 

Bis bald. Momi AHU

Ungewohntes Heimspiel

Am vergangenen Samstag spielten wir in der heimischen Punktspielhalle. Doch diesmal lief alles ein bisschen anders, denn wir richteten den Spieltag für den VCO Olympia Dresden III aus, sodass wir nicht wie gewohnt 2 Spiele absolvieren mussten. Nur 1 Gegner und deswegen gleich Vollgas war die Devise. 

Wir starteten auch trotz der frühen Uhrzeit (10:00Uhr) ziemlich gut ins Spiel und konnten den 1. Satz klar mit 25:18 für uns entscheiden. Doch die gegnerischen Mädels hatten sich stark entwickelt. Das war uns klar und so kam es, dass wir erhebliche Probleme im 2. Satz hatten. Ebenfalls schlichen sich bei uns zahlreiche Aufschlagfehler ein, sodass wir mit 17:21 in Rückstand gerieten. Doch mit viel Kampfgeist und Teamzusammenhalt konnten wir uns wieder heran kämpfen, sodass wir den Satz drehten und 25:22 gewannen.

Im 3. Satz spielten wir lange Zeit auf Augenhöhe und keine Mannschaft konnte sich klar absetzen. Erst in der Endphase gelangen uns die besseren Abschlüsse, sodass er 25:21 endete. Danke auch an Lotti und Lena, die uns tatkräftig unterstützt haben. Wir hoffen bald wieder!

Nächste Woche Sonntag geht es schon weiter gegen den SG Adelsberg! 

Zwei gegen Einen

Nachdem uns unser Busfahrer heil nach Lichtenstein brachten begannen wir konzentriert und engagiert die Erwärmung in der (Eis)Halle. Druckvoll und mit Stimmung starteten wir in den ersten Satz gegen die an diesem Tag mit reichlich Auswechselspielern ausgestattete Mannschaft vom SSV Fortschritt Lichtenstein II. So konnten wir uns zu Beginn mit einigen Punkten absetzen bis die druckvollen Aufschläge des Gegners ihr Wirkung zeigten und sich Unsicherheit auf dem Feld breit machte. Zu allem übel reihten sich bei uns ein Eigenfehler nach dem anderen aneinander, so dass der Satz mit 25:15 verloren ging. Mit dem Plan nun endlich mit dem Volleyballspielen zu beginnen starteten wir in den nächsten Satz. In diesem konnten wir phasenweise unsere Personalnot und den Einsatz gleich mehrer Spieler auf ungewohnten Positionen gut kompensieren. Doch leider überwogen auch hier die Phasen der Eigenfehler und der Satz endete 25:16. Na gut...dann muss Fünf-Satz-MoMi eben wieder in die vollen gehen, so zumindest der Plan. Allerdings spielten wir auch im 3. und somit letzten Satz eher gegen uns selbst als gegen den Gegner, welcher mit 25:15 diesen für sich entschied. Schade, dass sich das gute Training der letzten Woche nicht auszahlte und Glückwunsch an Lichtenstein II zu ihrem guten Spiel. 

Nun heißt es sich weiter auf den Aushilfspositionen zurecht zu finden und im nächsten Spiel mit neuem Selbstbewusstsein aufzutreten. Am 26.1. spielen wir 10 Uhr, zu ungewohnt früher Stunde, dafür in den heimischen Gefilden der Döbelner Straße (BSZ) gegen die jungen Mädels vom VC Olympia Dresden III. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

Auswärtssieg in Reichenbach

Am Samstag des ersten Advents jubelten die Motor-Mickten Spielerinnen und der Trainer den 3:1 Sieg gegen FSV Wildcats Reichenbach. Die Vorzeichen des Spieltages waren alles andere als rosig. Lediglich sieben Spieler inklusive Libero, sowie Lotti und Steffi als Verstärkung aus der zweiten Mannschaft.

Starke Aufschläge von Lotti und gute Abwehrarbeit unserer Evi ermöglichten uns im ersten Sart schnell einen komfortablen Vorsprung, sodass dieser für die Motor Mickten Girls erobert werden konnte. Jetzt waren die Wildcats heiß und zeigten, warum sie in der Tabelle auf einem Treppchenplatz sind. Starke Aufschläge, gute Abwehraktionen und immer wieder klare Angriffe von der gegnerischen Mannschaft machten uns das Leben schwer. Trainer Marcell versuchte mit Wechseln und Auszeiten den Spielfluss des Gegners zu unterbrechen, was leider nicht wirklich fruchtete und keinen Vorteil für MoMi brachte. Der zweite Satz ging mit zwei Punkten Vorsprung an die Wildcats Reichenbach.

Wer nun erwartet hatte, dass MoMi aufgeben würden, sah sich getäuscht. Anfangs des dritten Satzes konnte sich der Gastgeber einen Vorsprung erspielen. Doch die MoMi-Mädels kämpften um jeden Ball und ließen sich nicht abschütteln. Immer wieder konnten beide Mannschaften mit spektakulären Aktionen punkten. Die Motor Mickten Mädels punkteten regelmäßig über ihre Außen. Gegen Satzende schlichen sich bei den Wildcats Annahmeprobleme ein und die Mädels von MoMi nutzten ihre Chance zum verdienten Sieg.

3:1 für MoMi AHU

Vielen Dank nochmal an Lotti und Steffi für eure Unterstützung! 

In Notbesetzung 2 Punkte ergattert

Am Samstag war es nun so weit: unser 2. Heimspieltag stand an. Mit einem durch Krankheit und Verletzung dezimiertem Kader empfingen wir die Mädels von Lichtenstein II und Adelsberg. Unser Ziel des Tages war: trotz aller Neuerungen einen kühlen Kopf zu bewahren, alles zu geben und füreinander da zu sein.

Im ersten Spiel gegen Lichtenstein gelang uns dies zu Beginn sehr gut, wir fanden schnell ins Spiel und konnten den Satz motiviert und konzentriert 25:18 für uns entscheiden. Soweit ein guter Start, nun hieß es, daran anzuknüpfen und den Gegner weiter unter Druck zu setzen. Leider gelang uns dies nicht ausreichend.  Die Summe vieler kleiner Eigenfehler und eine längere Schiridiskussion führten dazu, dass wir nicht ins Spiel fanden und letztendlich den zweiten Satz 12:25 abgeben mussten. 

Also gut, abhaken und wieder wie im ersten Satz bitte! Gesagt, getan - der 3. Satz lief gut und wir konnten wieder unser eigenes Spiel durchziehen, so gewannen wir den Satz 25:20. 

Satz 4. ging wieder an die Mädels von Lichtenstein. Den Sack hätten wir hier schon zumachen müssen, aber auf Grund von leichten Eigenfehlern und guten Aufschlägen des Gegners gelang das uns leider nicht. 

Es war also wieder Zeit für "Fünfsatz-MoMi", Devise war "nochmal alles geben". Wir starteten gut in den Tiebreak und zogen noch einmal unser Spiel durch, ließen uns nicht aus dem Konzept bringen und gewannen verdient 15:7. 

SV Motor Mickten - Fortschritt Lichtenstein 3:2 (25:18, 12:25, 25:20, 23:25, 15:7)

So weit so gut, hätte da nicht noch ein 2. Spiel angestanden. Sandra verabschiedete sich verletzungsbedingt, sodass sich Mary und Diana auf der Zuspielposition versuchen durften. Trotz fremder Positionen gaben alle ihr Bestes und wir versuchten, es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen. Wir hatten richtig gute Aktionen dabei und haben uns den Umständen entsprechend in Satz 1 und 3 gut geschlagen, Satz 2 verschweigen wir einfach mal. Es war ein schönes Spiel, das die Mädels aus Adelsberg verdient 3:0 gewannen (sie hatten das Gesäß einfach weiter unten ;).

SV Motor Mickten - SG Adelsberg 0:3 (17:25, 11:25, 21:25)

Fazit: trotz Notbesetzung zwei Punkte geholt und gegen eines der Spitzenteams der Liga zumindest über weite Strecken gut mitgehalten, ein Spieltag, der besser lief, als das mancher vorher erwartet hatte. Nächste Woche wollen wir in Reichenbach daran anknüpfen!

Zufriedene Heimspielprämiere

Am Samstag, den 10.11., konnten wir endlich zum ersten Mal in dieser Saison in heimischer Halle auftrumpfen. Zu Gast waren der TSV Leipzig und die Mädels des TSG KW Boxberg-Weißwasser.

In dem ersten Spiel des Tages zu ungewohnt früher Uhrzeit stand uns der Tabellenerste TSV Leipzig gegenüber. Zu erwarten war ein spannendes und energiereiches, jedoch auch kein einfaches Spiel, da die Leipziger Mannschaft bis dato nur von Lichtenstein im Tie-Break geschlagen wurde.

Der erste Satz gestaltete sich am Anfang noch sehr ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich sofort klar absetzen. Dies verlief so bis zu einem Punktestand von 9:9. Ab da konnten wir uns durch klare Aktionen und übersichtliches Spiel immer kleine Serien erspielen und einen Vorsprung erkämpfen. Aus drei Punkten Vorsprung wurden sechs und auf einmal hieß es Satzball für uns. Durch hoch gehaltene Konzentration, hohe Aufmerksamkeit und Wachsamkeit in den einzelnen Aktionen und gute Stimmung konnten wir den ersten Satz relativ deutlich mit 25:16 für uns entscheiden.

Die nächsten drei folgenden Sätze verliefen dann alle sehr ähnlich. Zu Beginn des Satzes konnten wir immer sehr gut mithalten, sodass sich Leipzig dort nicht wirklich absetzen konnte. Doch im Satzverlauf passierten auf unserer Seite immer mehr Eigenfehler, vor allem meist mitten des Satzes. Hier mal ein Kommunikationsproblem in der Annahme, dort ein Fehlaufschlag und vor allem viele Blockabpraller machten uns das Leben in diesen Phasen schwer. Auch konnten wir leider unsere Angriffe in dem Leipziger Feld nicht mehr so gut unterbringen, was auf eine sehr gute Abwehr auf Seiten der Leipziger schließen lässt. Gegen Ende des Satzes konnten wir uns meist mit guten Aktionen noch einmal an die Leipziger herankämpfen, jedoch waren sie es, die in den entscheidenden Situationen die Punkte machten. Aus diesen Gründen gingen die folgenden drei Sätze mit 25:18, 25:20 und 25:20 an die Tabellenführenden.

Für das Rückspiel können wir aber auf alle Fälle mitnehmen, dass gegen diese Mannschaft etwas möglich ist, wenn die kleinen Eigenfehler konsequenter vermieden werden. Sehr schade, dass es diesen Samstag noch nicht funktioniert hat L

SV Motor Mickten - TSV Leipzig 76 1:3 (25:16; 19:25; 20:25; 20:25)

 

Das zweite Spiel des Tages absolvierten wir dann gegen die junge Mannschaft aus Boxberg-Weißwasser. Diese befinden sich momentan auf dem letzten Tabellenplatz und hatten noch keine Punkte ergattern können. Somit mussten wir uns nun auf ein komplett anderes Spiel einstellen.

Zu Beginn wollte uns dies noch nicht so richtig gelingen. Aufgrund von Konzentrationsschwächen gelang es uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht den Boxbergerinnen unser Spiel aufzuzwingen. Im Verlauf des Satzes konnten wir uns aber in dieser Hinsicht verbessern und gewannen diesen mit 25:14. Die nächsten beiden Sätze verliefen ähnlich, jedoch mit definitiv mehr Konzentration in den einzelnen Aktionen. Nicht sonderlich spektakulär gewannen wir diese mit 25:10 und 25:9. Nicht gerade ein Spiel, in dem man glänzen konnte, da viele Punkte durch einfaches Aufschlagen erzielt wurden, aber mehr war auch nicht nötig, um dies zu gewinnen.

Somit gehen wir aus unserem ersten Heimspieltag mit drei Punkten für die Tabelle raus und können damit definitiv zufrieden sein, sowie auch mit unserer gezeigten spielerischen Leistung insbesondere im ersten Spiel. Dort hätten wir uns auf alle Fälle einen Punkt verdient gehabt.

Wir freuen uns auf unser nächstes Heimspiel in zwei Wochen, am 24.11. und hoffen, dass dort vielleicht mehr Punkte am Ende für uns rausspringen.

SV Motor Mickten - TSG KW Boxberg/ Weißwasser 3:0 (25:14; 25:10; 25:9)

Wie immer in Dipps

Wie auch in den letzten Jahren war der Sieg in der Begegnung bei den Mädels von den MH Metallprofil Volleys Dippoldiswalde hart umkämpft. In einem qualitativ hochwertigen Spiel auf beiden Seiten konnten wir uns in knapp zwei Stunden Spielzeit und vor 74 Zuschauern (wer auch immer das gezählt hat...) in 5 Sätzen durchsetzen. Vielen Dank auch an die Unterstützung unserer Handvoll mitgereister Fans.

Angereist mit 12 Spielerinnen konnten wir aus dem Vollen schöpfen. Hochkonzentriert und motiviert starteten wir gleich zu Beginn des Spiels voll durch. Wir fanden super in das Spiel und ließen kaum eine Chance unverwertet. Variabel, druckvoll und mit Spaß holten wir uns den ersten Satz im Expresstempo in 17 Minuten mit 25:12.

Die Erfahrung ließ es uns schon ahnen – so einfach sollte es nicht bleiben. Die Mädels von Dipps stellten sich super auf unsere Spielweise ein. Ein glatter Fehlstart brachte uns einen 0:5 Rückstand ein, den wir auch bis zum Ende des Satzes trotz taktischer Doppelwechsel und Wechsel auf der Außenposition nicht aufholen konnten. 19:25 hieß es schließlich.

Im dritten Satz waren beide Teams sehr ausgeglichen. Dipps machte wenig Eigenfehler und stand häufig goldrichtig. Tolle Ballwechsel kamen zustande und lieferten den Zuschauern einen spannenden Schlagabtausch. U.a. durch gute Abwehr- und Blockaktionen, freche Zuspiele und diverse Angriffsvarianten konnten wir bis zum Stand von 19:19 dranbleiben. Etwas Pech und kleine Nervenwackler kamen in der Schlussphase dazu, sodass wir den Satz knapp 23:25 abgeben mussten.

Satz 4: Jetzt aber los! …vielleicht ein kleiner Vorteil für uns – Dipps hatte nun schon 7 Sätze in den Beinen. Wir fanden zurück zu unserer druckvollen überzeugten Spielweise aus dem ersten Satz. Nach einem ausgeglichenen Beginn setzten wir uns u.a. durch tolle Aufschlagserien von Mary und Eva deutlich ab – nach 16 Minuten stand es 25:15.

Alles oder nichts – 5-Satz-MoMi ist wieder da! Und es wurde nochmal spannend! Die Wechselzone glühte – taktisch wurde fleißig agiert. Mit leichtem Rückstand wechselten wir bei 7:8 die Seiten. Das Kopf-an-Kopf-Rennen lief – endlich – beim Stand von 11:11 der Ausgleich. 

Am Ende mit etwas Glück, ganz viel Mut, starken Nerven, Spaß, einer tollen geschlossenen Team- und Trainerleistung und nicht zuletzt mit unseren melodischen Talenten konnten wir mit einem knappen 15:13 als Sieger aus der Partie hervorgehen.

Unser Song des Tages – ich sag nur „Bang, bang, banga di bang bang! Bang, bang, banga di bang!“

Vielen Dank an die Mädels von Dipps für das klasse Spiel!

Auswärtssieg beim VCO Dresden III.

Heute waren wir zu Gast bei den jungen Talenten des VC Olympia Dresden.

Mit dem nötigen Respekt vor den aufstrebenden Profispielerinnen starteten wir in den ersten Satz. Immer wieder bereitete uns der eigene Block Probleme. Die Mädels vom VCO fanden die Lücken problemlos und konnten damit sichere Punkte machen. Nichtsdestotrotz behielten wir durchgängig die Führung und konnten den Satz 25:16 für uns entscheiden.

Auch den zweiten Satz begannen wir mit einer starken 6-Punkte-Führung, die wir gegen Ende sogar bis auf 8 Punkte ausbauen konnten. Sack zu, 25:17 für uns!

Der verflixte dritte Satz schien uns dann wieder fast zum Verhängnis zu werden. Bis zum Stand von 13:20 rechneten wir fest damit, in die Verlängerung gegen den VCO gehen zu müssen. Eine starke Aufschlagsserie nach dem 14.-Punktgewinn führte uns direkt zum Sieg- 25:20 MoMi. Punkt, Satz und Sieg!

Ai Caramba!!!

Souveräner 3:0 Sieg gegen die TU Dresden

Zwei Wochen nach dem Saisonauftakt mussten sich nun die Sachsenliga Volleyballerinnen des SV Motor Mickten auswärts beweisen. Auch dieses Mal befand sich die Spielstätte in der Landeshauptstadt, in der Halle des USV TU Dresden. Für manche direkt vor die Haustür. Dort konnte man bereits die Saison zuvor die Gegner, die damals noch in der Sachsenklasse gespielt haben, bei diversen Testspielen kennenlernen. Aufgrund privater Verpflichtungen konnte Trainer Marcell die Mädels nicht auf der Trainerbank unterstützen, so unterstützte das altbekannte MoMi-Gesicht von David die ersten Damen.

Durch gute Abstimmung, druckvolle Aufschläge sowie schnelle Pässe hatte die gegnerische Mannschaft Probleme und die Mädels des SV Motor Mickten konnten den ersten Satz für sich entscheiden (25:21).

Im zweiten Satz war dann am Anfang des Satzes mehr Gegenwehr durch die Mädels von TU Dresden zu spüren, trotzdem gingen die Gäste in fast allen hart umkämpften Ballwechseln als Sieger hervor, so dass am Ende ein stabiler Vorsprung zum erneuten Satzgewinn (25:13) reichte.

Nun auch mit genauerer Feldabwehr war der Punkteverlauf im dritten Satz ähnlich. Durch einen starken Endspurt wurde ein verdienter Sieg im ersten Auswärtsspiel eingefahren (25:13).

Wir danken allen die uns vor Ort unterstützt haben und freuen uns auf viele weitere Spiele in der Saison. Das nächste Spiel findet am Sonntag, den 21.10.2018 auswärts (aber wieder in Dresden) zu Gast beim VCO III. Über weitere Unterstützung würden wir uns riesig freuen!

Ai Caramba!

Here We Go Again

Mit neuem Trainer Marcell, neuen Spielerinnen Luise, Mary und Eva, neuen Hosen und neuen Einspielshirts starteten wir am Samstag in die neue Saison 2018/2019. Ziemlich viel neu, aber auch ziemlich viel bekanntes, so zum Beispiel auch unser Gegner die Damen des DSSV II, bei denen wir zu Gast waren. Ebenso war es ein altbekannter Saisonstart, bei dem wir einen guten Satz Zeit brauchten, um uns zu ordnen, unser Spiel zu finden und die Aufgeregtheit abzulegen. Den ersten Satz konnte dementsprechend der DSSV II mit 25:19 für sich entscheiden. In der Satzpause sammelten wir unsere Konzentration - da steckte viel Potential in uns, das wir nur noch nicht richtig auszuschöpfen wussten. Zu unseren eigenen Unsicherheiten machte uns auch die Blockstärke des Gegners zu schaffen. Für dieses Problem fanden unsere Angreifer clevere Lösungen und brachten unseren Gegner mit langen Bällen ins Laufen. 25:23 konnten wir den zweiten Satz holen. Beflügelt nach dem ersten Satzsieg ging es in die dritte Runde. Jeder auf dem Feld steigerte sich mehr und mehr auf seiner eigenen Position und zusammen spielten wir endlich die Art von Volleyball, die wir gelernt und trainiert haben. Mit starken Aufschlägen konnten wir die gegnerische Annahme unter Druck setzen, unser Spielaufbau und Abschlüsse wurden effektiver und unser Teamgeist schweißte uns merklich immer mehr zusammen. Mit 25:14 ging der dritte Satz an uns.

Der vierte Satz hätte eigentlich eine eigene Überschrift verdient, so prägnant verlief er. Geprägt von langen Ballwechseln, die wir glücklicherweise oftmals für uns entscheiden konnten, lieferten wir uns mit den Mädels des DSSV ein unermüdliches Kopf-an-Kopf-Rennen. Das Maximum des Spannungsbogen liegt am Ende des Satzes. Immer wieder kämpften wir uns an den kleinen Führungsvorsprung des DSSVs ran, holten unseren Gegner ein und drehten sogar den Rückstand von 22:24 in einen 25:24 – Vorsprung um. Woran es gelegen hat, fragt man sich hinterher immer… Letzten Endes waren es die letzten drei Punkte des Satzes, die sich der DSSV erkämpfte und den vierten Satz mit 27:25 für sich entschied.

Nun also wieder ein altbekanntes Muster, ein klassisches 5-Satz-MoMi-Spiel sollte es also werden. Auch in diesem Satz konnte sich keiner der beiden Mannschaften richtig absetzen. Die guten Aufschläge des Gegners setzten uns immer wieder unter Druck, was auch unseren Spielaufbau und damit auch unsere Angriffe schwächte. Leider konnten wir nicht genug Biss zeigen und verloren den letzten Satz eines langen Spiels 15:12. Wir gratulieren dem DSSV II und freuen uns schon auf das Rückrundenspiel, welches dann in heimischer Halle stattfinden wird.

Fazit des Spiels: Einer ist besser als keiner… Dennoch muss gesagt werden, dass wohl auch drei Punkte drin gewesen wären. Für das erste gemeinsame Punktspiel haben wir einen großartigen Teamgeist bewiesen und wir freuen uns auf die kommenden Spiele. Ai Caramba! 

AI CARAMBA

Im ersten Test der Saison gehen wir als Sieger gegen die ambitionierten Mädels des Hainsberger SV hervor.

Die gute Stimmung und unsere "Einer für alle und alle für Einen"-Moral spielten neben gelungenen Angriffsaktionen eine entscheidende Rolle für den 3:1 Sieg gegen den Aufsteiger in die Landesklasse.

Bis zum nächsten Testspiel haben wir noch ein paar Einheiten,diese nutzen wir für Kondition, Koordination und zur weiteren Abstimmung. 

Starke Saison mit Platz 4 beendet

An unserem letzten Spieltag verschlug es uns noch einmal mit einem verkleinerten Kader in den Nordwesten Sachsens, genauer nach Leipzig in die Halle des SV Lok Engelsdorf I. Schon als wir die Halle betraten, um uns zur Umkleide zu begeben, ahnten wir, dass dieses Spiel ein wohl sehr stimmungsvolles, gehörintensives und nicht zuletzt auch sehr emotionales werden soll.

Am besten kann man den ersten Satz mit „einer Achterbahnfahrt der Gefühle“ beschreiben. Vielleicht aber auch eher mit einem Besuch auf der Rutsche. Gestartet sind wir verheißungsvoll stark und konnten den Leipzigern Mädels zunächst den Wind aus den Segeln nehmen, in dem wir unsere gewohnten Stärken im Aufschlag ausspielten. Auch im Angriff konnten wir immer wieder punkten. Nur leider schlichen sich bei uns immer wieder Fehler ein. Die Aufschläge der Engelsdorfer Spielerinnen setzten uns zunehmend unter Druck, sodass wir unseren vorher erarbeiteten Vorsprung immer mehr einbüßen mussten und letztlich auch den ersten Satz 25:21 verloren.

Kurz Kraft tanken, Gedanken sammeln, locker werden und aufspielen – das war der Vorsatz für den zweiten Satz. Wie es nur leider so Gebrauch von guten Vorsätzen ist, hält man sich nur kurz daran und verfällt dann wieder in die gewohnten alten Muster zurück. Verkopft, nicht konzentrationslos, aber auch nicht vollkommen bei der Sache verloren wir viele Punkte. Mit unseren Aufschlägen konnten wir auch keinen Druck mehr ausüben, da diese meist im Netz oder Aus landeten. „Agiert als Team, stärkt euren Teamgeist“, lautete die Anweisung von unserem Trainer David. Der Wille war da, aber trotzdem sollte es nicht so richtig funktionieren. Auch diesen Satz mussten wir abgeben, diesmal mit einem Rückstand von sieben Punkten.

„Da müssen wir nun eben wieder einmal ein Fünf-Satz-Spiel rausholen, das können wir doch so gut“, hieß es in der Satzpause zum dritten Satz. Im Hinspiel konnten wir schließlich zumindest auch einen Punkt gegen Engelsdorf sicher. Doch das Glück war nicht auf unserer Seite. Zu diesem Satz ist leider nicht mehr zu sagen, als zu den anderen. Wir hätten gern besser gespielt und mehr gegen die starke Mannschaft des Tabellenzweiten rausgeholt, doch es funktionierte nicht so richtig wie wir wollten. Bei einem Spielstand von 25:17 für die Gastgeber mussten wir uns spielentscheidend geschlagen geben.
So beendeten wir also mit einem 0:3 unsere Saison.

Zeit zum Danke sagen. Leider müssen wir uns von David, unserem Trainer, verabschieden. Danke für die viel und hoffentlich in deinen Augen auch gut investierte Zeit und Nerven, die vielen Lacher und emotionalen Höhen und Tiefen der letzten drei Jahre. Wir wünschen dir zukünftig familiär und beruflich eine schöne und erfolgreiche Zeit!

Danke an alle Unterstützer und Fans, die immer hinter uns stehen und uns den Rücken stärken. Besonderen Dank gilt unseren treusten Fans, der Familie Elsner, denen kein Weg zu weit ist, um uns zu unterstützen.

Danke an jeden einzelnen im Team, der dazu beigetragen hat, dass die Saison 2017/18 so schön wurde, wie sie es war.

„Wenn selbst verlieren in einer Mannschaft Spaß macht, weiß man, dass man definitiv in der richtigen Mannschaft ist.“ – Diana Pietrowsky.

Wir freuen uns auf eine entspannte Beachsaison/Sommerpause. Bis zur nächsten Saison!
Ai Caramba!

Chance auf Medaille gewahrt

Mit Spannung fieberten wir unserem letzten Heimspiel der Saison am 24.03. entgegen. Mit einem Derby, noch dazu gegen den Tabellenführer DSC II startete dieser auch direkt verheißungsvoll. Wir wollten unsere gute Leistung vom Hinspiel wiederholen und es den Unicorns ordentlich schwer machen.

Leider konnten sich die Gegner durch unsere Nervosität und Eigenfehler gleich zu Beginn mit 5:0 Punkten absetzen. Doch so einfach wollten wir diesen Satz nicht hergeben und kämpften uns wieder heran, sodass wir zur Satzmitte sogar mit 14:12 in Führung gehen konnten. Bis zum 19:19 kam es zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei der DSC schlussendlich den 1. Satz mit 25:22 für sich entschied. Kurz schütteln und weiter ging es.

Der zweite Satz begann bis zum 7:7 wieder spannend, doch konnten die Unicorns ab diesem Zeitpunkt mit guten Aufschlägen und guter Blockarbeit einen stetig wachsenden Vorsprung aufbauen und entschieden den Satz 25:16 für sich. Für uns lief es nicht gerade wie geplant, aber ein 3:0 für die Gegner kam auf gar keinen Fall in Frage. Also besannen wir uns wieder auf unsere Stärken.

Die Annahme war konstanter, wir agierten super als Team und holten auch einige Blockpunkte. Diese Mittel zeigten Wirkung und wir sicherten uns den 3. Satz mit 25:15. Nagut - dann eben wie schon so häufig diese Saison "5-Satz-MoMi".

Der 4. Satz gestaltete sich bis zum Ende sehr ausgeglichen. Man schenkte sich mit Aufschlägen, Feldabwehr und Blockaktionen nichts. Doch konnten wir ab dem 20:21 nicht mehr so effektiv  punkten wie der die Gegner, sodass der DSC das Spiel verdient mit 3:1 für sich entschied. Nach diesem sehr spannenden Spiel konnten die Unicorns bereits ihren vorzeitig besiegelten Titel als Sachsenmeister feiern. Herzlichen Glückwunsch noch einmal dazu!

Nun war es Zeit sich zu stärken und neu zu sammeln. Nach einer motivierenden  Ansprache von David waren wir bereit für das zweite Spiel des Tages gegen unseren Tabellennachbarn SV Lichtenstein. Das Ziel war klar - ein Sieg musste her, am besten ohne über die volle Distanz gehen zu müssen.

Also starteten wir konzentriert ins Spiel und konnten mit gut platzierten Angriffen und Aufschlägen die gegnerische Annahme und Abwehr unter Druck setzen. Mit Erfolg: 25:16 für uns. Nur nicht nachlassen im nächsten Satz.

Nach einer anfänglichen Schwächephase konnten wir unsere Erfahrung gegen die jungen, sehr agilen Lichtensteiner Mädels ausspielen und gewannen auch diesen Satz mit 25:20. Gewarnt nur nicht unkonzentriert zu werden starteten wir in den hoffentlich finalen Satz. Anfänglich gestaltete sich dieser ausgeglichen, bevor wir uns ab dem 5:5 Stück für Stück einen Vorsprung erarbeiten konnten. Die Abwehr gab nochmal alles und auch die guten Aufschläge zeigten wieder Wirkung. Konstant konnten wir so das Spiel durch dieses 25:20 in drei Sätzen für uns entscheiden.

Am 14.4. bestreiten wir dann unser letztes Spiel in dieser Saison. Gegner wird Lok Engelsdorf sein, welche sich momentan auf dem zweiten Platz befinden. Dieser letzer Spieltag kann noch einmal ordentlich Bewegung in die Tabelle bringen. Deshalb würden wir uns natürlich über jede unterstütung in der Leipziger Halle freuen. 

Ay Caramba!!!

Es spielten: Berit, Jule, Maria, Sandra, Jojo, Diana, Krissi, Jana, Evi, Lilly. David unterstütze uns von der Seitenlinie aus.

Der Bann ist gebrochen

Am 24.03. reisten wir zum weit entfernten Auswärtsspiel zum Sportgymnasium Dresden. Dort trafen wir auf die zweite Mannschaft des DSSV. Mit ungewohnt dicker Personaldecke von 12 Spielerinnen ging es mit guter Laune ans Aufwärmprogramm.

Im ersten Satz konnte sich keine der beiden Mannschaften deutlich absetzen. In der ersten Auszeit hieß es, sich zunehmend auf einen stärkeren Aufschlag zu konzentrieren und in der Abwehr mehr miteinander zu kommunizieren. Nach dem Austausch der Zuspielerinnen beim 8:10 ging es langsam bergauf und es konnte sich ein kleiner Vorsprung erkämpft werden. Nach einem spannenden Schlagabtausch verbuchten wir den ersten Satz mit 29:27 für uns.

Im zweiten Satz gingen wir durch starke Aufschläge schnell in Führung. Auch unsere Angriffe zeigten deutlich mehr Varianz und Ideen, sodass wir den zweiten Satz sicher mit einem Vorsprung von 7 Punkten nach Hause brachten.

Nun stand der gefürchtete dritte Satz bevor. Würde es uns gelingen seit langem ein Dreisatzspiel für uns zu entscheiden? Mit dem nötigenden  Respekt starteten wir in den gehofft letzten Satz. Zu Beginn war das Spiel auf beiden Seiten von kuriosen Abwehrtechniken geprägt, sodass sich keine Mannschaft einen deutlichen Vorsprung erarbeiten konnte. Auch der berühmt berüchtigte Doppelwechsel beim 4:7auf unserer Seite, beruhigte das Spiel nicht maßgeblich, sodass wir ab dem 10:11 wieder mit der Startaufstellung weiter spielten. Im weiteren Spiel schenkten sich beide Mannschaften keine Punkte. Mittlerweile zeigte sich auf unserer Seite jedoch wieder mehr Ruhe und Sicherheit. Mit guter Abwehr, gezielten Aufschlägen und taktisch präzisen Angriffen konnten wir uns ab dem 18:18 gut behaupten. 25:18 im dritten Satz. Unfassbar. Durch eine tolle Stimmung im Team und gute Leistungen in allen Disziplinen haben wir das scheinbar Unmögliche möglich gemacht und uns einen 3:0 Sieg geholt.

So festigten wir unseren dritten Tabellenplatz und konnten es kaum glauben, wie viel Zeit man an einem 3-Satz- Samstag noch haben kann. Wir danken allen kleinen, großen und tierischen Zuschauern für die seelische und moralische Unterstützung beim Spiel. Natürlich danken wir auch unserem Trainer David, der nicht nur mit taktischen Tipps und Entscheidungen unsere Mannschaft unterstützt, sondern uns auch mit seinen ausschweifenden und mit fiebernden Choreografien am Spielfeldrand zum Lachen bringt.

Für die Momi Damen 1 liefen auf: Jana, Lilly, Krissi, Evi, Madlen, Diana, Sandra, Nicole, Maria, Jojo, Jule und Berit.

Wir freuen uns auf den kommenden Heimspieltag.  Am 24.03. erwarten wir in der Sporthalle BSZ Gesundheit und Soziales in der Döbelner Straße 6 die zweiten Mannschaften des SSV Fortschritt Lichtensteins und des DSC.

Weil's so schön ist, heißt es für uns wieder 5 für 2!

Wie gewohnt chaotisch sollte auch der heutige Spieltag gegen die Mädels vom SG Adelsberg beginnen - Wo steht denn nun die Halle?... Wer hat die Spielerpässe?...und wer spielt heute eigentlich auf Mitte?

Alle Unklarheiten beseitigt und voll motiviert starteten wir also in das Match. Wir kamen ganz gut ins Spiel und die Stimmung war super. Keine der beiden Mannschaften konnte sich bis zum Stand von 16:17 deutlich absetzen. Leider mussten wir dann drei Punkte in Folge zulassen, welche uns in der Endphase schließlich fehlten. Wir kamen also nicht mehr ran und mussten den Satz zu 21 abgeben.

Wir liefen in unveränderter Aufstellung zu Satz 2 auf. Nach dem Stand von 7:6 konnten wir uns sogar auf ein 12:8 absetzen. Leider waren wir dann im Aufschlag etwas zu harmlos und teilweise mit zu hoher Fehlerquote. Auch im Block hatten wir Schwierigkeiten richtig zuzumachen, was uns schließlich mehr und mehr aus der Ruhe brachte. Die Unsicherheit war auf unserer Feldhälfte deutlich zu spüren und so schmolz nicht nur der Vorsprung, sondern wir mussten die Adelsberger Mädels vorbeiziehen lassen. Endstand 22:25.

So, dritter Satz, jetzt musste es aber werden. Es war zwar Sonntag, aber so schnell wollten wir uns auch nicht geschlagen geben. Noch einmal eine Veränderung in der Aufstellung - Jetzt Jule auf Mitte und Diana dafür auf Außen. Der Start, wie in den Sätzen davor wieder auf beiden Seiten ausgeglichen. Beim 11:11 kam Sandra dann ins Zuspiel. Über einen tollen Kampf und viel Engagement auf allen Positionen ging es Kopf an Kopf auf die 20-Punktemarke zu. Mittlerweile wieder der Rückwechsel auf der Zuspielposition, so hieß es dann 21:20 für uns. Ein knapper Satzausgang mit 26:24 brachte uns zurück ins Spiel - 'Es ist wie verhext, wir können eben nur noch 5-Satzspiele' dachten wir uns. Es sollte also spannend weitergehen.

Jetzt nicht nachlassen, sondern den Schwung mitnehmen! Mittlerweile konnten wir uns im Block immer besser positionieren, die Abwehr war stark und alle waren wachsam. Manche Ballwechsel schienen zwar endlos, aber in anderen wiederum fanden wir schnell die Lücken auf dem Marktplatz oder in den langen Ecken. Bis zum 7:8 waren beide Mannschaften wieder dicht beieinander. Dann konnten wir uns sogar etwas absetzen. Beim Stand von 19:14 folgte wieder der bewährte taktische Zuspielerwechsel und unsere Angreifer konnten mit gewohnter Stärke ein paar schöne Bälle reinknallen. Das machte richtig Laune - was gäb's da besseres als noch einen Satz 5?! Satzausgang: 25:18

Ein Punkt schon mal in der Tasche, aber das reichte uns nicht - wir wollten mehr und den dritten Platz in der Tabelle verteidigen. Also haben wir nochmal rangeklotzt. Der Start gelang uns richtig gut. Mit jeder Menge Spaß und gutem Selbstvertrauen konnten wir eine 5:1-Führung rausholen. Seitenwechsel hieß es dann bei 8:4 und wieder der taktische Zuspielerwechsel. Jetzt war es klar - wir mussten den Sieg holen! Nun nur nicht nervös werden. Wir konnten unseren Vorsprung sogar noch ausbauen, sodass wir den 5., für uns mittlerweile fast schon obligatorischen Satz mit einem 15:11 für uns entscheiden konnten.

Wir verbuchen: Tolles Spiel! Tolle Stimmung! und zwei Punkte - Ai caramba! Es spielten Krissi, Sandra, Maria, Jule, Nicole, Diana, Lilly, Evi. Vielen Dank an die Mädels vom SG Adelsberg für das spannende Spiel, an die Schiedsrichter für die Leitung, an David für das Coaching trotz Grippe und natürlich auch an unsere Fans, die uns kräftig unterstützt haben - heute zahlreicher vertreten als zu manchem Heimspiel:-)

wieder im 5. Satz, aber für uns kein Problem

Am Samstag den 13.01.18 bestritten wir unser 1. Spiel im neuen Jahr, gegen den VV Grimma II.

Nach einem verhaltenem Start war es ein Kopf an Kopf rennen. Ganz nach dem Motto: "die Angst zu gewinnen", wurden auf beiden Seiten die Satzbälle verschlagen. Das bessere Ende hatte am Schluss Grimma, beim Stand von 32:30.

Im 2. und 3. Satz konnten wir die Mädels aus Grimma mit unseren zahlreich trainierten Aufschlägen unter Druck setzen. Sandra und Berit fanden den Flow in den Schnellangriffen über die Mitte. Wir gewannen die Sätze deutlich zu 13 und zu 18. 

Nun wollten wir im 4. Satz den Sack zu machen. David änderte die Aufstellung, unsere Geheimwaffe Diana kam auf Mitte zum Zug. Nur fand Grimma wieder besser ins Spiel, sie wehrten hart geschlagene und gelegt Bälle souverän ab. Nach teilweise langen Ballwechseln gaben wir den Satz zu 22 ab.

In dieser Saison nichts neues für uns, starteten wir voller Siegeswille  in den 5. Satz. Durch platzierte Aufschläge von Sandra und den Annahmeschwierigkeiten der Grimmaer Mädels gewannen wir den Satz zu 3.

Großen Dank an die mitgereisten Fans!

Ay Caramba!

Doppelt siegreich in die Weihnachtszeit

Am 16.12.2017 starteten die Damen der ersten SV Motor Mickten Mannschaft das letzte Heimspiel im Jahr 2017. 

SV Motor Mickten- TUS Dippoldeswalde 3:2 ( 14:25/ 25:11 / 25:19 / 19:25 / 15:9. 

Gleich zu Beginn fanden die  Damen des gegnerischen Teams über druckvolle Aufschläge die nötige Sicherheit und das Selbstvertrauen in ihrem Spiel, was uns leider nicht gelang. Somit endete der erste Satz 14:25. Deutlich holten wir uns Satz Nummer zwei. Da lief es sehr einseitig, wir haben uns wiedergefunden und es stand am Ende: 25:11 für uns. 

Satz drei war eine Kopie des zweiten Satzes. Auch hier waren wir die dominantere Mannschaft und siegten 25:19. Der Gegner stellte sich auf unsere Angriffe im vierten Satz ein und wir machten insgesamt wenige Punkte durch den Aufschlag. So, dass es am Ende 19:25 für die Frauen aus TUS Dippoldiswalde stand. Noch einmal alle Kraft und Willen zusammen genommen, starteten wir hochkonzentriert in unseren beliebten fünften Satz und siegten souverän 15:9.

Im zweiten Spiel ging es deutlicher für uns aus. Wir siegten gegen das gegnerische Team: Boxberg WW 3:0 (25:16 / 27:25 / 25:15)

Gut eingestellt auf die vielen gelegten und angegriffen Bälle verteidigten wir souverän und konnten durch gut platzierte Angriffe immer wieder zu Punkten kommen. Druckvolle Aufschläge und eine sichere Annahme verhalfen uns zu einer sicheren 1:0 Satzführung. Bei Boxberg war nun der Kampfgeist geweckt und bei uns merkte man etwas Verunsicherung. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch, in dem Boxberg nahezu fehlerfrei spielte. Zwar hatten sie kaum Risiko in ihren Aktionen, jedoch mussten wir uns jeden Punkt hart erarbeiten. Schlussendlich waren wir in Satz zwei die bessere Mannschaft und siegten 27:25. Wir konzentrierten uns auf den dritten Satz und konnten diesen 25:15 für uns entscheiden. Wir freuen uns riesig über die zwei gewonnen Spiele und danken unseren Fans, dass sie erschienen sind und uns angefeuert haben :).

Jetzt gehen wir in die Winterpause und freuen uns am 24.03.2018 die zahlreichen Fans ins unserer Halle zum letzten Heimspiel für diese Saison begrüßen zu dürfen.

Pokalaus gegen DSC II

Am Samstag, den 9.12. ging es für zur 1. Runde des Sachsenpokals hinaus aus Dresden 

und hinein ins verschneite Crostau. In der ersten Begegnung des Spieltages trafen wir auf 

die Mädels des DSC II. Dabei hatten wir natürlich das hart umkämpfte Spiel vor 2 Wochen, 

welches glücklicherweise mit einem 3:2 für uns endete, im Hinterkopf und wussten, dass die 

Mädels bestimmt heiß auf eine Revanche waren. 

Um 14 Uhr ging es los und bereits im 1. Satz lief es nicht so richtig gut bei uns. Als dann die 

Zuspielerin des DSC an den Aufschlag ging, hatten wir sichtliche Probleme mit der 

Annahme. Daher gerieten wir in einen deutlichen Rückstand und mussten den ersten Satz 

mit 25:14 abgeben. 

Jetzt hieß es erstmal durchatmen und den Kampfgeist wecken! Der 2. Satz begann besser 

und wir waren bis zum einem Stand von 18:18 auf Augenhöhe. Doch dann gaben wir auch 

aufgrund vieler eigener Fehler 4 Punkte in Folge ab und der DSC machte mit 25:20 den 

Sack zu. 

Da uns kaum Wechselmöglichkeiten zur Verfügung standen, mussten wir uns durchbeißen, 

um das Ruder noch rumreißen zu können. Die Annahme war nun stabiler und auch im 

Angriff konnten wir uns besser durchsetzen, sodass wir diesen Satz mit 25:21 für uns 

entscheiden konnten. Wir hofften nun, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können. 

Doch relativ schnell ging der DSC mit 11:5 in Führung und bei uns schien nichts mehr so 

richtig klappen zu wollen. Es gelang uns nicht mehr aufzuschließen und auch dieser Satz 

ging mit 25:16 klar an den DSC. Glückwunsch dazu und wir sind gespannt, wie die nächste 

Begegnung zwischen uns enden mag! Allerdings sind wir damit leider aus dem Pokal 

ausgeschieden. 

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Am Samstag den 02.12. bestritten wir bereits das 4. Spiel in Folge mit 5 Sätzen. Unser Gegner, der SSV Fort. Lichtenstein II, machte es uns an diesem Nachmittag nicht leicht. Lichtenstein hat zwar ein sehr junges Team, aber die Mädels sind extrem gut aufeinander eingespielt und zudem sehr flink unterwegs. Aus diesem Grund sind wir auch mit dem nötigen Respekt an dieses Spiel heran getreten.

Der 1. Satz begann für uns direkt mit einem Aufschlagpunkt unserer Zuspielerin Sandra. Das machte viel Hoffnung und baute uns zunächst mental sehr auf, als wir auch die folgenden Punkte für uns gewannen. Doch leider kam sehr schnell der Wendepunkt, mit welchem wir zu kämpfen hatten und unseren Vorsprung verloren. Nach einem relativ ausgeglichenem Satz mit teilweise extrem langen Ballwechseln, mussten wir uns letztendlich mit 21:25 geschlagen geben.

Der 2. Satz begann wieder mit einer soliden Führung unsererseits. Jedoch nahm das Spiel auf der  gegnerischen Seite immer mehr Fahrt auf, was uns teilweise zu schaffen machte. Unsere Angreifer bekamen immer mehr Probleme an den Blöcken vorbeizukommen. Selbst die hart geschlagenen sowie die gelegten Bälle wurden durch die Gegner abgewehrt. Aus diesem Grund verloren wir auch diesen Satz mit 18:25.

An den 3. Satz gingen wir mit dem Motto „Alles oder Nichts“ heran. David änderte zunächst die Aufstellung, mit Berit auf Diagonal, wodurch auch Jana auf Mitte zum Zug kam. Außerdem versuchten wir, mit unseren zahlreich trainierten Aufschlägen den Gegner unter Druck zu setzen. Diese Taktik gelang uns ganz gut und wir fanden endlich richtig ins Spiel hinein. Zwar machten wir diesmal nicht direkt den ersten Punkt, schafften es aber danach konstant unseren Vorsprung von 3 bis 4 Punkten bis zum Ende (25:21) zu halten.

Mit voller Motivation starteten wir nun in den 4. Satz. Auch hier verwandelten wir nicht den ersten Ball, doch wir ließen uns davon nicht unterkriegen und bauten uns gegenseitig immer weiter auf.  Die Trainerin der gegnerischen Mannschaft schien bereits beim Punktestand von 18:9 für uns diesen Satz für ihr Team abgeschrieben zu haben und wechselte zwei ihrer Stammspieler aus, um ihnen eine Pause zu gönnen und sie für den 5. Satz mental vorzubereiten. Nach einer grandiosen Aufschlagsserie von Lilly gewannen wir den Satz schließlich mit 25:9.

Der 5. Satz startete nicht gerade positiv. Der Seitenwechsel erfolgte bereits bei einem Punktstand von 3:8 für den Gegner. Wie der Aberglaube jedoch zeigen sollte, war dieser Rückstand zu Beginn des Satzes für uns eher zielbringend. Denn wie bei den beiden gewonnenen Sätzen zuvor, holten wir auch hier nicht die ersten Punkte und puschten uns dadurch umso mehr. In dem folgenden Verlauf funktionierte bei uns plötzlich jeder Spielzug und unsere Blockrakete Jana holte zudem jeden Angriff der Gegner runter. Somit konnten wir den Satz mit 15:10 für uns gewinnen und sicherten uns die nächsten beiden hart erkämpften Punkte, die wir anschließend auf dem Lichtensteiner „Lichtelfest“ gebürtig feierten.

Ein großes Dankeschön für die Unterstützung geht auch an unsere mitgereiste Fangruppe!

Ai Caramba

Sieg des Willens

Am Samstag den 25.11 war so weit. Das Stadtderby in der Sachsenliga DSC 2 vs. MoMi 1. Bei dieser Partie ist immer mit einem spannenden Spiel zu rechnen. Und dies sollte sich auch wieder bestätigen. Entspannt schauten wir bei der ersten Begegnung an diesem Tag zu. DSC gegen Weißwasser. Wir hatten nun die Möglichkeit uns zu überlegen wie wir einen Sieg einfahren können.

Unser Trainer fand dafür genau die richtigen Worte kurz vor dem ersten Satz: „Viel Risiko im Aufschlag, Einwürfe brauch hier keiner aber dafür Mut(richtig große Eier!)“. Diese Worte erzeugten genau den gewünschten Effekt. Wir konnten in allen Elementen überzeugen, selbst in der Annahme. Unser Goldhändchen Krissi war selbst überrascht wie oft sie die Mitten bedienen konnte. Das musste wohl auch an unserer neuen Libera gelegen haben. Doreen half uns aus, da unsere liebe Evi sich im Urlaub befindet. Trotz allem hatten wir am Ende eine kleine Durststrecke, die wir aber überwinden konnten und den Satz sicher einpacken durften. Nun war allen klar wir wollen hier etwas reißen.

Doch irgendwie wollte der Motor im zweiten Satz nicht so recht anspringen. Viele Annahmefehler sorgen für einen frühen, hohen Rückstand und zwangen David bei einem 4:10 eine Auszeit zu nehmen. Es half alles nichts, dieser Satz war unterirdisch von uns, 13:25. Bitter!!!

Auch der dritte Satz war nicht wirklich besser wir erzielt hier nur einen Punkt mehr, am Ende. Doch an dieses Aufgeben wollte keiner Denken. Wir sind doch Profis in Punkto Fünfsatzspiel. Wir fanden die Kurbel die unseren Motor wieder in Schwung brachte.

Neue Kraft durchfloss unseren Körper, getrieben von unseren zarten Stimmen die die Halle durchfluteten. Dem hatte der DSC nur bedingt etwas entgegen zubringen. So fuhren wir den vierten Satz ein. YES!!! Ein Punkt war in der Tasche.

Nun ging es in den allseits bekannten fünften Satz. David experimentierte bereits das ganze Spiel(wohl aus purer Verzweiflung durch die Sätze 2 und 3), doch nun holte er zum finalen Schlag aus. Berit die nun alle sowohl Mitte, Außen als auch Dia spielen kann wurde nun auf der diagonalen Position freigelassen und unsere Maria (die zu vor auf Dia einen guten Job gemacht hatte) kannte kein Halten mehr. Mit dieser Aufstellung traf David voll in Schwarze! Berit bestätigte das sie eine gute Diagonalangreiferin ist und Maria war der Block völlig egal. Sie schlug ja eh drüber! Zum Ende musste da aber mehr Spannung rein, dachten wir uns so. Deswegen war es auch der DSC der den ersten Satzball hatte, bei einem Stand von 13:14. Hmmmm….blöd jetzt. Doch wir nahmen das nicht so hin. Wir glichen aus und Maria ging an den Aufschlag. Mir fehlen leider sämtliche Erinnerungen an diesen Punkt aber der Aufschlag muss wohl rüber gegangen sein und irgendwie holten wir einen weiteren Punkt. Denn nun stand es 15:14 und WIR hatten den Satzball. Marias Gedanken zu der Situation: „Satzball….na da muss ich wohl jetzt einfach mal drauf hauen!“. Gesagt getan. Während ich mir noch Gedanken am Netzt machte wie wir den Angriff abwehren machte Maria den letzten Punkt mit einem „Halben Ass“ und es dauerte ein paar Millisekunden bis wir begriffen. Die Freude war groß und die Erschöpfung auch. Es verlangt eben alles, so ein Spiel gegen den DSC.

Vielen Dank für die tolle Stimmung und an unsere tollen Zuschauer. Es spielten: Kristina Ritt; Sandra Moden; Maria Leckscheid; Jana Rothe, Madleen Stoy; Berit Elsner; Nicole Walther; Johanna Müller; Doreen Preißler und Lilly Steinbock.

Eigentlich war mehr drin – aber die 2 Punkte nehmen wir gerne mit!

Am Samstag ging es für uns in das zweite Heimspiel der Saison -  jedoch nicht in heimischer Halle, sondern im Hans-Erlwein-Gymnasium in Striesen. Die Vorbereitungen für den Spieltag waren wieder einmal etwas chaotisch, aber wir arbeiten dran. Trotzdem fanden alle Mannschaften, Schieries und auch vereinzelte Fans den Weg in die richtige Halle.

Das 1. Spiel gegen die Mädels vom DSSV- unsere direkten Tabellennachbarn - startete etwas holprig. Aufgrund einiger krankheits- und arbeitsbedingter Ausfälle konnten wir personaltechnisch nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Etwas durcheinander und mehr als gute Einzelspielerinnnen und nicht als eine Einheit konnten wir anfangs zwar gut mitspielen, aber nicht wirklich Druck aufbauen. Zu vorsichtig und mit vielen individuellen Fehlern in der Annahme und zu harmlos im Angriff mussten wir die ersten beiden Sätze relativ deutlich mit 19:25 und 16:25 abgeben.

Die Nervosität war deutlich zu spüren, aber so langsam kamen auch wir ins Spiel und wir rückten als Team zusammen. Noch schien alles drin zu sein! Der dritte Satz lief deutlich besser – durch stärkere Aufschläge und clevere Angriffe waren wir bis zur Mitte des Satzes gleich auf und konnten dann sogar richtig Fahrt aufnehmen. So einfach wollten wir uns noch nicht geschlagen geben und entschieden den Satz mit 25:20 für uns. Beflügelt von dem Erfolg konnten wir unser Konzept auch in Satz vier durchsetzen und holten auch diesen – dieses Mal sogar zu 19.

Die Karten waren also wieder neu gemischt. Voll motiviert starteten wir in den Tie Break. Beide Seiten drehten noch einmal voll auf und die Spannung hielt an. Wir wechselten die Seiten mit einem leichten Rückstand (5:8). Bis zum Schluss war es knapp. Schließlich mussten wir uns durch einen fieser Leger direkt hinter den Block, auf den wir leider nicht das erste Mal reingefallen waren, mit 13:15 geschlagen geben.

Den zweiten Heimsieg der Saison leider knapp verpasst, aber wir freuen uns auf die Rückrunde.

 

Nach einer wohlschmeckenden Stärkung von unserem kleinen Faschingsbuffet ging es dann in die zweite Partie gegen den SV Lok Engelsdorf. Da schon das erste Spiel sehr chaotisch ablief, hielten sich unsere Hoffnungen auf einen Sieg gegen den bisher Tabellenersten doch eher im Rahmen und wir versuchten mit mehr „Kopffrische“ und Kampfstärke in das Spiel zu starten. Ziel war es mit mehr Struktur und Ordnung, bewussterer Eigenverantwortung und weniger Verkrampftheit den Gegner unter Druck zu setzen.  Annahme vor, Zuspiel, Angriff, Punkt. Der erste Satz verlief zunächst sehr ausgeglichen, wir konnten zunächst das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten und standen sicherer auf dem Spielfeld. Somit gingen wir mit einem Punktestand von 11:8 in Führung. Leider brachen wir dann wieder ein, die Annahme kam nicht mehr richtig vor, das Zuspiel konnte keine Ruhe reinbringen und somit passte auch der Abschluss nicht – und wir gaben unsere Führung wieder ab. Auf einmal stand es 11:16. Nach zwei Wechseln bekamen wir wieder mehr Sicherheit und riefen unsere Leistung wieder ab, was leider nicht mehr reichte um diesen Satz für uns zu entscheiden. Somit ging er 25:22 an die Leipziger Mädels. Dieses knappe Ergebnis hat uns gezeigt, dass wir sehr wohl sehr gut mitspielen können und auch das Potential haben, mehr rauszuholen. Durch sehr gute Aufschläge konnten wir unseren Gegner immer wieder unter Druck und zu eigenen Fehlern zwingen. Somit konnten wir den zweiten Satz mit 25:18 für uns entscheiden. Im dritten Satz war dann irgendwie wieder der Wurm drin. Wir fanden einfach keinen richtigen Faden und unser altgewohnter Freund das Chaos schien uns wieder eingeholt zu haben. Fehler schlichen sich in allen Elementen ein. Dieses Kapitel ist so schnell geschrieben, wie es abgehakt wurde – 25:11 ging dieser an Engelsdorf. So wollten wir das aber nicht auf uns sitzen lassen und weckten eingeschlafene Lebens- (oder besser Spiel-?)Geister. Erneut konnten wir die gegnerische Annahme mit gut platzierten Floataufschlägen ins Straucheln bringen und damit punkten. Aber auch gut platzierte Leger der Engelsdorfer Mädels erschwerten immer wieder unsere Abwehrarbeit. Ziemlich ausgeglichen konnte sich keiner der beiden Mannschaften innerhalb des Satzgeschehens absetzen. Mit viel Kampfgeist gewannen wir den vierten Satz 26:24, somit hieß es zum zweiten Mal an diesem Tag „Tie-Break“-Alarm! Wir waren entschieden wenigstens jetzt für dieses Spiel den Sieg einzufahren – zehn Sätze in den Knochen sollen sich schließlich auch lohnen. Beim Seitenwechsel von 8:4 für Engelsdorf waren wir noch optimistisch und dachten, wir könnten den Rückstand wieder aufholen, doch irgendwie reichte es nicht mehr. Leider war auch das kleine Quäntchen Glück, was an so manchen Tagen an unserer Seite stand, am Samstag nicht für uns reserviert. Damit gewann der SV Lok Engelsdorf mit einem Punktestand von 15:9 den letzten Satz des Spiels und Abends.

Mit zwei Punkten schließen wir den zweiten Heimspieltag der Saison ab und bereiten uns auf das nächste Spiel am 25.11. gegen den DSC II vor.

Ai Caramba!

Der obligatorische 3. Satz ;)

Leicht verspätet machten wir uns auf den Weg zum Auswärtsspiel zum TSG KW Boxberg-Weißwasser I.

In der ersten Ansetzung konnten wir uns bereits ein Bild der wieder aufgestiegenen Boxberger Mädels machen, die die Partie gegen den SSV Lichtenstein II mit 0:3 verloren.

Nach einer kurzen Erwärmung starteten wir dann unser Spiel. Motiviert und überzeugend in fast allen Elementen (einige Aufschläge waren fehlplatziert ;) ), ließen wir dem Gegner wenig Spielraum für eigene Aktionen und sicherten uns den ersten Durchgang zu 21.

Mit dem Ziel vor Augen feuerten wir auch im zweiten Satz ordentlich durch, Boxberg kam selten zum Zug (14 Punkte) und somit war die Runde auch unser, 2:0.

Hoch getragen von den erfolgreichen Aktionen der ersten Sätze ließ unsere Konzentration im dritten Satz ordentlich nach. Fehler schlichen sich sowohl im Aufschlag als auch in der Annahme ein, sodass wir schnell einem kleinen Rückstand hinterher liefen und die erste Auszeit bei 10:13 vonnöten war. Geholfen hat es nicht viel, auch das zweite Time-Out nicht und so gaben wir den dritten Satz zu mit 21 Zählern ab.

Mit mehr Biss und Siegeswillen gingen wir in den vierten Satz. Bis zum Stand von 18:18 war es ein ausgeglichenes Spiel mit einem ständigen Schlagabtausch. Erst danach konnten wir uns auf die Zielgerade spielen, von der uns auch die gegnerische Auszeit (22:19) nicht abbringen konnte.

Sack zu, 3:1 für uns! 

So schließen wir den Spieltag mit dem 3. Tabellenplatz ab und rüsten uns für das kommende Heimspiel am 11.11. .

Ai Karamba!

Nix zu holen in Dipps

Am vergangenen Samstag fuhren wir in lustiger Auto-Kolonne nach Dippoldiswalde. Wir waren relativ erwartungsfrei. Wir wussten, dass sich Dipps mit einigen Volleyballerinnen aus Freiberg verstärkt hatte und konnten die Spielweise der neuen Mannschaft nur schwer einschätzen. Diesmal funktionierte auch die Einspiel-Choreographie (danke an dieser Stelle nochmal an Krissi).

Der erste Satz gegen die ohne Trainer aufspielenden Dippser Mädels gestaltete sich bis zum 15:15 zäh und jeder Punkt war hart erkämpft. Alle Spielelemente funktionierten besser als im Spiel zuvor, aber noch nicht gut genug, um die Gegnerinnen effektiv unter Druck zu setzen. Retrospektiv betrachtet war jeder mit sich beschäftigt, aber wir „brannten noch nicht füreinander“ (Zitat aus der Kabine). So kam es, dass wir die Spannung nicht halten konnten und den Satz 19:25 abgaben.

In den 2. Satz starteten wir mit großer Verunsicherung und einem Rückstand von 6 Punkten durch eine starke Aufschlagsserie der Dippser Zuspielerin. Dieser ließ sich bis zum Ende nicht kompensieren (16:25). Zukünftig gilt es hier, Trainerkommandos vertrauensvoller und direkter umzusetzen.

 Im dritten Satz brachte Trainer David durch zwei Wechsel mehr Ruhe in die Mannschaft. Es gelang in der Satzpause, das gemeinschaftliche Kampfgefühl zu aktivieren und später aufs Spielfeld zu transportieren. So wollten wir das Ergebnis ganz bestimmt nicht stehen lassen!!! Mit starken Aufschlägen und variableren Angriffen sowie entschlossenerer Abwehr sicherten wir uns den 3. Satz mit 25:20. Hier muss unser Geburtstagskind Diana hervorgehoben werden, das sich selbst und uns mit einer ausgezeichneten Spielleistung beschenkt hat.

Leider konnten wir den Flow nicht in den 4. Satz übertragen. Wir begannen weniger druckvoll und mussten ihn an die abwehrstarken Dippser Mädels abgeben (21:25). Natürlich waren wir enttäuscht. Wir schauten uns noch gemeinsam einen Großteil des nachfolgenden Punktspiels an. Auch der DSC tat sich gegen Dippoldiswalde schwer, was unsere Niederlage etwas aufwertete.

Am 1. Spieltag gab es Sieg und Niederlage

Der erste Spieltag der Saison 2017/18 gestaltete sich organisatorisch chaotisch und spielerisch über weite Strecken noch unabgestimmt. Die Saisonvorbereitung war aufgrund verschiedenster Verpflichtungen, Urlaubsunternehmungen und verletzungsbedingten Pausen der einzelnen Spielerinnen nicht wie geplant ausgefallen, sodass bisher nur wenig gemeinsames Spielen möglich war. Uns dieses Nachteils von Anfang an bewusst, starteten wir nichts desto trotz mit Kampfgeist, Humor und ohne Libera in die erste Partie gegen die Mädels aus Grimma (VV Grimma II).  Hier dominierten wir durch harte Aufschläge und einen aktiven, gut positionierten Block deutlich und unterbanden jeglichen gegnerischen Spielaufbau. Trainer David ordnete angesichts der eingetretenen Entspannung ein buntes „Wechselkonzert“ an. 3:0 (25:13, 25:14 und 25:13) hieß es am Ende und wir waren euphorisiert und angesichts unserer antizipierten „Außenseiterrolle“ auch überrascht.

Das zweite Spiel gegen die Mädels vom Adelsberger SG gab der beschriebenen Stimmung dann einen deutlichen Dämpfer und unterstrich die Notwendigkeit der Erhöhung der Trainingsbeteiligung. Hier erwarteten uns druckvolle Aufschläge, ein schnelles gegnerisches Spiel mit harten Angriffen. Unsere Annahme schwächelte, der daraus resultierende Angriff war für die Adelsbergerinnen oftmals zu vorsehbar. Es gelang zu selten, direkte Angriffspunkte zu machen. Blockabpraller konnten häufig nicht gerettet und für einen neuen Spielaufbau genutzt werden. Der eigene Block blieb bei weitem nicht so effektiv wie im ersten Spiel. Es gelang in den ersten beiden Sätzen somit nicht, den früh erkämpften Vorsprung der Adelsbergerinnen aufzuholen (20:25, 17:25). Im 3. Satz war es uns durch gute Aufschläge möglich, anzuknüpfen und sogar den Satzball zu erkämpfen. Leider konnten wir diesen nicht durchbringen und mussten den Satz 26:28 an die Gäste abgeben.

Beide Spiele waren wichtig um in der neuen Saison anzukommen. Das Miteinander in der Mannschaft fühlt sich sehr gut an und das spielerische Potenzial wird in den nächsten Trainingswochen weiter ausgeschöpft werden.

„Ay Caramba“