Spieltagskrimi geht weiter …

Mit zwei Niederlagen vom letzten Spieltag im Rücken betraten wir die Sporthalle des Roland-Romain-Gymnasiums. Nach einer intensiven Aufwärm- und Einspielphase starteten wir ins erste Spiel gegen unsere Freunde aus Stolpen. Trotz unserer guten Vorbereitung begannen wir im ersten Satz etwas unkonzentriert und verloren immer wieder Punkte beim Aufschlag. Auch im Angriff konnten wir, bedingt durch unsere ungenauen Annahmen, keine direkten Punkte erzielen. So zog sich unser Punkterückstand wie ein roter Faden durch den ganzen Satz, und wir unterlagen am Ende mit 19:25. 

Mit dem Anspruch diesen, in 16 Minuten verloren gegangenen Satz wieder gut zu machen, zogen wir nachdenklich in den zweiten Satz. Nun war von der vorfreudigen Stimmung auf das Spiel leider nur noch wenig zu spüren, und wir wirkten etwas in uns gekehrt. Den schnellen Verlust des ersten Satzes im Hinterkopf und durch grobe Fehler, die sich nun häufiger in unser Spiel einschlichen, verloren wir auch den zweiten Satz mit 13:25. Leicht gefrustet und mit einem Seufzen verließen wir das Feld. 

Nach ein paar Absprachen und mit mehr oder weniger feurigen Ansprachen starteten wir in den dritten Satz. Anfangs hielt sich das Spiel die Wage, und wir konnten uns sogar einen winzigen Vorsprung herausarbeiten. Doch die Mannschaft aus Stolpen zeigte Kampfgeist und wenig Interesse an einem Vier- oder Fünfsatzspiel und machte uns mit ihrem Block den Ausbau unseres Vorsprungs schwer. Mit unserer Hilfe, die sich durch kleine, aber unschöne Fehler bemerkbar machte, schafften sie es, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen und wir unterlagen letztlich knapp mit 23:25. 

Nach dem Spiel gegen Stolpen testeten wir die Kaffeemaschine am Buffett und feuerten unsere zweiten Damen an, ehe wir uns fürs Warmup zu den Uhrenstädtern aufs Spielfeld gesellten. Trotz Heimspiel machten mehrere Stammkräfte den Lindner (lieber nicht spielen als schlecht spielen) und Anke musste zeitweise mit vier etatmäßigen Mitten auf dem Feld improvisieren. Dementsprechend waren auch unsere Leistungen in Block (gut), Annahme und Angriff (weniger gut). Das Spiel selbst war geprägt von Fehlern auf beiden Seiten. Trotzdem wurde um jeden Ball gekämpft und die meiste Zeit agierten die Mannschaften auf derselben (niedrigen) Augenhöhe.

 

Gleich im ersten Satz, der mit 23:25 an Glashütte ging, wurde klar, dass dieses Spiel nur mit Kampf gewonnen werden konnte. Mit eben jenem entschieden wir Satz 2 (27:25) als auch Satz 3 (26:24) für uns. 

Wenn die letzten drei Durchgänge noch nicht knapp genug waren, sorgte spätestens der vierte Satz für Spannung. Beim Stand von 20:24 gegen uns sorgte glücklicherweise Olli mit Ruhe und Erfahrung am Aufschlag für den Ausgleich. Schließlich drehten wir den Satz noch (28:26) und holten 3 wichtige Punkte.

Als Vorletzter geht es für uns am 9.12. gegen den Zweiten aus  Cotta und die letztplatzierten aus Seifersdorf.