3 Punkte zum Einzug geschenkt

Zum zweiten mal in dieser Saison traten wir unsere Reise Richtung Leipzig an. Diesmal lud der Krostitzer SV in sein altes, aber neu saniertes Wohnzimmer, an der Parkstraße ein.
So eine nagelneue Halle ist schon etwas Feines. Einen solchen Grip unter den Füßen hatten wir wohl schon lange nicht mehr.

Nach Übergabe unseres Einzuggeschenks, in Form eines ehrwürdigen MoMi Wimpels, ging es dann auch endlich los. Die Partie begann sehr ausgeglichen. Bis zur ersten Crunch Time diesen Tages konnte sich keiner der beiden Mannschaften eine nennenswerte Führung erarbeiten. Zum Ende des ersten Satzes agierten die Gastgeber jedoch sicherer und cleverer als wir und setzten sich bei 21:25 mit 1:0 in Führung.
Hauptaufgabe war von Anfang an den Hauptangreifer der Bierstädter Felix Beyer unter Kontrolle zu bringen, der auch an diesem Tag wieder den größten Teil aller Punkte der Krostitzer erspielen sollte.

Im zweiten Durchgang hatten wir das entscheidende Momentum auf unserer Seite. Angepeitscht von unserem mitgereisten lautstarken MoMi Fan Chor glichen wir bei 25:20 zum 1:1 aus. Der Rest des Spiels ähnelt leider sehr dem ersten Durchgang. Bis zu den heißen Phasen konnten wir das Match offen halten. In den entscheidenden Spielszenen machten die Krostitzer allerdings die zum Sieg führenden Break Punkte und trugen diese erarbeiteten kleinen Vorsprünge zweimal erfolgreich ins Ziel. Vorallem unsere Aufschlagsqualität war leider wieder nicht auf dem Level um den Gegner den Spielaufbau dauerhaft zu erschweren. Das Thema Aufschläge wird wohl so auch weiterhin unserem Trainer Mike schlaflose Nächte bereiten. Nach einem 22:25 und 21:25 war unsere 1:3 - Niederlage besiegelt.

Dennoch nehmen wir auch positive Dinge aus dieser Niederlage mit. Unsere Side Out Quote lage während des gesamten Matches auf einem konstanten Level. Einen Einbruch, wie zuletzt gegen den SV Reudnitz im vierten Satz, schaffen wir wahrscheinlich nur, wenn wir mit 8 oder mehr Punkten in Führung liegen. Um den Block zu verstärken stellten wir spontan in der Mitte des Spiels auf ein 4-2 System um. Auch dies wurde ohne Einschränkung unserer spielerischen Qualitäten erfolgreich umgesetzt.

Bis zum nächsten anstehenden Stadtderby bleiben uns nun erstmal zwei weitere Wochen Training, um an unseren schwächelnden Spielelementen zu arbeiten.