1.Herren weiterhin sieglos - Formkurve dennoch steigend

Nach dem sieglosen ersten Heimspieltag gegen Zittau (2:3) und Kreuzschule (1:3), haben wir die Defizite vor allem im Aufschlag/Annahme-Bereich und der Wachsamkeit auf dem Feld ausgemacht. Die Trainingsinhalte waren also definiert, die Motivation wieder vorhanden und ab ging die wilde Fahrt.

Zwei Wochen nach dem Saisonauftakt stand für uns das Auswärtsspiel bei der 2. Mannschaft der TSG Markkleeberg auf dem Spielplan. Ohne Patti (L), Micha (AA) und Basti (D) standen wir vor der Herausforderung, die Annahme ohne unseren Libero zu organisieren. Mit variablen Formationen aus 2 Außen und jeweils einem Mittelblocker oder Diagonalspieler in der Annahme, haben wir diese Aufgabe jedoch gut gemeistert. Auch der Aufschlag war wesentlich druckvoller und effektiver als noch zwei Wochen zuvor, das Training zeigt also Wirkung.

Vorweg genommen: Leider konnten wir diese positiven Effekte nicht in zählbare Punkte verwandeln.

Aber der Reihe nach: Nach dem die Markkleeberger im ersten Spiel gegen Chemnitz mit 3:0 triumphierten, waren wir also an der Reihe. Wir starteten gut in den ersten Satz, konnten mit druckvollen Aufschlägen Wirkung erzielen und erkämpften uns auch die Punkte aus langen Rallyes. Folgerichtig stand am Ende ein 25:20 zu unseren Gunsten auf der Punktetafel. Zu Beginn des zweiten Satzes mussten wir einem kleinen Rückstand hinterher laufen, welchen wir aber zur Satzmitte hin wieder egalisiert hatten. Durch kleine Fehler im falschen Moment und einem sehr starken Blockspiel der Markkleeberger, ging der Satz verdientermaßen mit 25:22 an die Heimmannschaft. Satz drei ähnelte den ersten beiden Spielabschnitten. Lang waren beide Mannschaften gleich auf. Diesmal konnten wir uns zur Satzmitte ein wenig absetzen, bekamen dann jedoch Probleme, den Ball beim Gegner auf den Boden zu bringen. Hinzu kamen leichte Wackler in der Annahme, welche am Ende den Satzsieg (25:21) für Markkleeberg bedeuten. Im vierten Satz haben wir keinen richtigen Rhythmus finden können, auch kleinere Unaufmerksamkeiten mischten sich auf unsere Seite in das Spiel ein. Leider kam die Aufholjagd am Ende des Satzes ein paar Punkte zu spät, sodass die TSG das Spiel mit einem 25:21 beendete.

Nicht immer das glücklichste Händchen hatte an diesem Tag das Schiedsrichterduo Gäbel/Schulz. Am Ende glichen sich die Situationen, die bei beiden Mannschaften für starke Verwunderung sorgten, wohl aber aus. Für Erstaunen sorgte bei uns zudem, dass sich der Schreiberassistent aktiv am Einschlagen beteiligte. Freilich hat dies nichts mit dem Ausgang des Spiels zu tun, dennoch können wir die Aussage "Oh, das haben wir nicht gesehen." des Schiedsgerichts nach Spielende nicht so ganz ernst nehmen.

Somit warten wir weiterhin auf unseren ersten Sieg, können aber dennoch einen steigenden Trend in unserer Formkurve erkennen. Die Trainingsleistung wird sich in den kommenden Wochen auch in Ergebnissen widerspiegeln - da sind wir uns ganz sicher.

#MoMiAhu!