Erfolgreicher Tag voller Pleiten, Pech und Pannen

Vergangenen Samstag bestritten wir in ungewohnter Halle unseren Heimspieltag. Ziel waren natürlich zwei Siege, um unseren Platz an der Sonne verteidigen zu können.

Doch durch den Tag zogen sich eine Reihe an Pannen, über die man im Nachhinein nur schmunzeln kann. Bereits beim Frühstück wurde eine Hacksemmel durch den Pfefferstreuer entehrt – ein Hackboy mit MoMi Wurzel äußerte sofort sein Entsetzen – und auch der ein oder andere Kaffee fand..., ...nein füllte eher den Boden, statt die Kehlen der Spieler.

Durch diese schlechten Omen gewarnt starteten wir ins erste Spiel gegen die Jungs aus Coblenz. Doch scheinbar machte sich die Kaffee-Unterversorgung bemerkbar. Unser Spiel war eher träge und wir ließen dem Gegner viel zu viel Raum zum Agieren. Eine erschreckende Aufschlagquote unsererseits schenkte dem Gegner Punkt um Punkt. So gestaltete sich der erste Satz knapper als gedacht (25:20). Die Sätze 2 und 3 verliefen im Prinzip genauso. Besonders über die großen Mittelangreifer gelangen dem Gegner Punkte. Wir zogen zwar stetig 4-5 Punkte davon, nur um gleich wieder eine kleine Serie zu kassieren. Letztendlich konnten uns die Coblenzer aber nie wirklich gefährlich werden (25:21, 25:22) und wir fuhren den ersten dreier ein!

Im zweiten Spiel warteten die Sachsenliga-erfahrenen Bautzner auf uns. Die MoMis waren im ersten Satz immer noch etwas unmotiviert. Der Gegner jedoch startete furios und spielte sehr variabel. Schlechte Annahmen und der hohe gegnerische Block setzten unsere Angreifer unter Druck und so wurden wir zu vielen Fehlern gezwungen (19:25). Im zweiten Satz konnten wir das Spiel mehr zu unseren Gunsten gestalten. Punktuelle Wechsel brachten etwas mehr Druck in unseren Angriff. Trotz hoher Eigenfehlerquote konnten wir den Satz aber noch retten (25:23). Eigentlich schien der Bann zwar gebrochen, doch im dritten Satz verfielen wir wieder in alte Muster. Wir liefen stetig einem Rückstand hinterher, den wir auch nicht mehr so richtig aufholen konnten. Damit ging mindestens ein Punkt an die Jungs aus Bautzen (22:25). Genauso, wie es eben bergab ging, geht es nun wieder bergauf. Kampflos wollten wir uns aber nicht geschlagen geben. Die großen Angreifer hatten wir nun wieder besser im Griff und wir konnten unser Spiel besser durchziehen. Die Annahme stabilisierte sich und die Feldverteidigung wurde besser. Endlich zogen wir mal einen Satz durch (25:18) und nahmen diesen Elan sofort mit in den Entscheidungssatz. Dort ließen wir dem Gegner keine Luft zum Atmen. Nur eine kleine Schwächephase leisteten wir uns, es reichte aber zum Satzgewinn (15:10).

Damit konnten wir noch 2 Punkte retten. Großes Kompliment an den MSV Bautzen für ein sehr spannendes Spiel!

Nachdem wir den Tag nun fast überstanden hatten, nahm jedoch die Pleitenserie ihren weiteren Lauf. Leider wurde das Ergebnis vom Spiel gegen Coblenz falsch herum eingetragen. Wir konnten den Trubel, den das auslöste, förmlich bis in unsere Halle spüren.