Starke Saison mit Platz 4 beendet

An unserem letzten Spieltag verschlug es uns noch einmal mit einem verkleinerten Kader in den Nordwesten Sachsens, genauer nach Leipzig in die Halle des SV Lok Engelsdorf I. Schon als wir die Halle betraten, um uns zur Umkleide zu begeben, ahnten wir, dass dieses Spiel ein wohl sehr stimmungsvolles, gehörintensives und nicht zuletzt auch sehr emotionales werden soll.

Am besten kann man den ersten Satz mit „einer Achterbahnfahrt der Gefühle“ beschreiben. Vielleicht aber auch eher mit einem Besuch auf der Rutsche. Gestartet sind wir verheißungsvoll stark und konnten den Leipzigern Mädels zunächst den Wind aus den Segeln nehmen, in dem wir unsere gewohnten Stärken im Aufschlag ausspielten. Auch im Angriff konnten wir immer wieder punkten. Nur leider schlichen sich bei uns immer wieder Fehler ein. Die Aufschläge der Engelsdorfer Spielerinnen setzten uns zunehmend unter Druck, sodass wir unseren vorher erarbeiteten Vorsprung immer mehr einbüßen mussten und letztlich auch den ersten Satz 25:21 verloren.

Kurz Kraft tanken, Gedanken sammeln, locker werden und aufspielen – das war der Vorsatz für den zweiten Satz. Wie es nur leider so Gebrauch von guten Vorsätzen ist, hält man sich nur kurz daran und verfällt dann wieder in die gewohnten alten Muster zurück. Verkopft, nicht konzentrationslos, aber auch nicht vollkommen bei der Sache verloren wir viele Punkte. Mit unseren Aufschlägen konnten wir auch keinen Druck mehr ausüben, da diese meist im Netz oder Aus landeten. „Agiert als Team, stärkt euren Teamgeist“, lautete die Anweisung von unserem Trainer David. Der Wille war da, aber trotzdem sollte es nicht so richtig funktionieren. Auch diesen Satz mussten wir abgeben, diesmal mit einem Rückstand von sieben Punkten.

„Da müssen wir nun eben wieder einmal ein Fünf-Satz-Spiel rausholen, das können wir doch so gut“, hieß es in der Satzpause zum dritten Satz. Im Hinspiel konnten wir schließlich zumindest auch einen Punkt gegen Engelsdorf sicher. Doch das Glück war nicht auf unserer Seite. Zu diesem Satz ist leider nicht mehr zu sagen, als zu den anderen. Wir hätten gern besser gespielt und mehr gegen die starke Mannschaft des Tabellenzweiten rausgeholt, doch es funktionierte nicht so richtig wie wir wollten. Bei einem Spielstand von 25:17 für die Gastgeber mussten wir uns spielentscheidend geschlagen geben.
So beendeten wir also mit einem 0:3 unsere Saison.

Zeit zum Danke sagen. Leider müssen wir uns von David, unserem Trainer, verabschieden. Danke für die viel und hoffentlich in deinen Augen auch gut investierte Zeit und Nerven, die vielen Lacher und emotionalen Höhen und Tiefen der letzten drei Jahre. Wir wünschen dir zukünftig familiär und beruflich eine schöne und erfolgreiche Zeit!

Danke an alle Unterstützer und Fans, die immer hinter uns stehen und uns den Rücken stärken. Besonderen Dank gilt unseren treusten Fans, der Familie Elsner, denen kein Weg zu weit ist, um uns zu unterstützen.

Danke an jeden einzelnen im Team, der dazu beigetragen hat, dass die Saison 2017/18 so schön wurde, wie sie es war.

„Wenn selbst verlieren in einer Mannschaft Spaß macht, weiß man, dass man definitiv in der richtigen Mannschaft ist.“ – Diana Pietrowsky.

Wir freuen uns auf eine entspannte Beachsaison/Sommerpause. Bis zur nächsten Saison!
Ai Caramba!

Chance auf Medaille gewahrt

Mit Spannung fieberten wir unserem letzten Heimspiel der Saison am 24.03. entgegen. Mit einem Derby, noch dazu gegen den Tabellenführer DSC II startete dieser auch direkt verheißungsvoll. Wir wollten unsere gute Leistung vom Hinspiel wiederholen und es den Unicorns ordentlich schwer machen.

Leider konnten sich die Gegner durch unsere Nervosität und Eigenfehler gleich zu Beginn mit 5:0 Punkten absetzen. Doch so einfach wollten wir diesen Satz nicht hergeben und kämpften uns wieder heran, sodass wir zur Satzmitte sogar mit 14:12 in Führung gehen konnten. Bis zum 19:19 kam es zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei der DSC schlussendlich den 1. Satz mit 25:22 für sich entschied. Kurz schütteln und weiter ging es.

Der zweite Satz begann bis zum 7:7 wieder spannend, doch konnten die Unicorns ab diesem Zeitpunkt mit guten Aufschlägen und guter Blockarbeit einen stetig wachsenden Vorsprung aufbauen und entschieden den Satz 25:16 für sich. Für uns lief es nicht gerade wie geplant, aber ein 3:0 für die Gegner kam auf gar keinen Fall in Frage. Also besannen wir uns wieder auf unsere Stärken.

Die Annahme war konstanter, wir agierten super als Team und holten auch einige Blockpunkte. Diese Mittel zeigten Wirkung und wir sicherten uns den 3. Satz mit 25:15. Nagut - dann eben wie schon so häufig diese Saison "5-Satz-MoMi".

Der 4. Satz gestaltete sich bis zum Ende sehr ausgeglichen. Man schenkte sich mit Aufschlägen, Feldabwehr und Blockaktionen nichts. Doch konnten wir ab dem 20:21 nicht mehr so effektiv  punkten wie der die Gegner, sodass der DSC das Spiel verdient mit 3:1 für sich entschied. Nach diesem sehr spannenden Spiel konnten die Unicorns bereits ihren vorzeitig besiegelten Titel als Sachsenmeister feiern. Herzlichen Glückwunsch noch einmal dazu!

Nun war es Zeit sich zu stärken und neu zu sammeln. Nach einer motivierenden  Ansprache von David waren wir bereit für das zweite Spiel des Tages gegen unseren Tabellennachbarn SV Lichtenstein. Das Ziel war klar - ein Sieg musste her, am besten ohne über die volle Distanz gehen zu müssen.

Also starteten wir konzentriert ins Spiel und konnten mit gut platzierten Angriffen und Aufschlägen die gegnerische Annahme und Abwehr unter Druck setzen. Mit Erfolg: 25:16 für uns. Nur nicht nachlassen im nächsten Satz.

Nach einer anfänglichen Schwächephase konnten wir unsere Erfahrung gegen die jungen, sehr agilen Lichtensteiner Mädels ausspielen und gewannen auch diesen Satz mit 25:20. Gewarnt nur nicht unkonzentriert zu werden starteten wir in den hoffentlich finalen Satz. Anfänglich gestaltete sich dieser ausgeglichen, bevor wir uns ab dem 5:5 Stück für Stück einen Vorsprung erarbeiten konnten. Die Abwehr gab nochmal alles und auch die guten Aufschläge zeigten wieder Wirkung. Konstant konnten wir so das Spiel durch dieses 25:20 in drei Sätzen für uns entscheiden.

Am 14.4. bestreiten wir dann unser letztes Spiel in dieser Saison. Gegner wird Lok Engelsdorf sein, welche sich momentan auf dem zweiten Platz befinden. Dieser letzer Spieltag kann noch einmal ordentlich Bewegung in die Tabelle bringen. Deshalb würden wir uns natürlich über jede unterstütung in der Leipziger Halle freuen. 

Ay Caramba!!!

Es spielten: Berit, Jule, Maria, Sandra, Jojo, Diana, Krissi, Jana, Evi, Lilly. David unterstütze uns von der Seitenlinie aus.

Der Bann ist gebrochen

Am 24.03. reisten wir zum weit entfernten Auswärtsspiel zum Sportgymnasium Dresden. Dort trafen wir auf die zweite Mannschaft des DSSV. Mit ungewohnt dicker Personaldecke von 12 Spielerinnen ging es mit guter Laune ans Aufwärmprogramm.

Im ersten Satz konnte sich keine der beiden Mannschaften deutlich absetzen. In der ersten Auszeit hieß es, sich zunehmend auf einen stärkeren Aufschlag zu konzentrieren und in der Abwehr mehr miteinander zu kommunizieren. Nach dem Austausch der Zuspielerinnen beim 8:10 ging es langsam bergauf und es konnte sich ein kleiner Vorsprung erkämpft werden. Nach einem spannenden Schlagabtausch verbuchten wir den ersten Satz mit 29:27 für uns.

Im zweiten Satz gingen wir durch starke Aufschläge schnell in Führung. Auch unsere Angriffe zeigten deutlich mehr Varianz und Ideen, sodass wir den zweiten Satz sicher mit einem Vorsprung von 7 Punkten nach Hause brachten.

Nun stand der gefürchtete dritte Satz bevor. Würde es uns gelingen seit langem ein Dreisatzspiel für uns zu entscheiden? Mit dem nötigenden  Respekt starteten wir in den gehofft letzten Satz. Zu Beginn war das Spiel auf beiden Seiten von kuriosen Abwehrtechniken geprägt, sodass sich keine Mannschaft einen deutlichen Vorsprung erarbeiten konnte. Auch der berühmt berüchtigte Doppelwechsel beim 4:7auf unserer Seite, beruhigte das Spiel nicht maßgeblich, sodass wir ab dem 10:11 wieder mit der Startaufstellung weiter spielten. Im weiteren Spiel schenkten sich beide Mannschaften keine Punkte. Mittlerweile zeigte sich auf unserer Seite jedoch wieder mehr Ruhe und Sicherheit. Mit guter Abwehr, gezielten Aufschlägen und taktisch präzisen Angriffen konnten wir uns ab dem 18:18 gut behaupten. 25:18 im dritten Satz. Unfassbar. Durch eine tolle Stimmung im Team und gute Leistungen in allen Disziplinen haben wir das scheinbar Unmögliche möglich gemacht und uns einen 3:0 Sieg geholt.

So festigten wir unseren dritten Tabellenplatz und konnten es kaum glauben, wie viel Zeit man an einem 3-Satz- Samstag noch haben kann. Wir danken allen kleinen, großen und tierischen Zuschauern für die seelische und moralische Unterstützung beim Spiel. Natürlich danken wir auch unserem Trainer David, der nicht nur mit taktischen Tipps und Entscheidungen unsere Mannschaft unterstützt, sondern uns auch mit seinen ausschweifenden und mit fiebernden Choreografien am Spielfeldrand zum Lachen bringt.

Für die Momi Damen 1 liefen auf: Jana, Lilly, Krissi, Evi, Madlen, Diana, Sandra, Nicole, Maria, Jojo, Jule und Berit.

Wir freuen uns auf den kommenden Heimspieltag.  Am 24.03. erwarten wir in der Sporthalle BSZ Gesundheit und Soziales in der Döbelner Straße 6 die zweiten Mannschaften des SSV Fortschritt Lichtensteins und des DSC.

Weil's so schön ist, heißt es für uns wieder 5 für 2!

Wie gewohnt chaotisch sollte auch der heutige Spieltag gegen die Mädels vom SG Adelsberg beginnen - Wo steht denn nun die Halle?... Wer hat die Spielerpässe?...und wer spielt heute eigentlich auf Mitte?

Alle Unklarheiten beseitigt und voll motiviert starteten wir also in das Match. Wir kamen ganz gut ins Spiel und die Stimmung war super. Keine der beiden Mannschaften konnte sich bis zum Stand von 16:17 deutlich absetzen. Leider mussten wir dann drei Punkte in Folge zulassen, welche uns in der Endphase schließlich fehlten. Wir kamen also nicht mehr ran und mussten den Satz zu 21 abgeben.

Wir liefen in unveränderter Aufstellung zu Satz 2 auf. Nach dem Stand von 7:6 konnten wir uns sogar auf ein 12:8 absetzen. Leider waren wir dann im Aufschlag etwas zu harmlos und teilweise mit zu hoher Fehlerquote. Auch im Block hatten wir Schwierigkeiten richtig zuzumachen, was uns schließlich mehr und mehr aus der Ruhe brachte. Die Unsicherheit war auf unserer Feldhälfte deutlich zu spüren und so schmolz nicht nur der Vorsprung, sondern wir mussten die Adelsberger Mädels vorbeiziehen lassen. Endstand 22:25.

So, dritter Satz, jetzt musste es aber werden. Es war zwar Sonntag, aber so schnell wollten wir uns auch nicht geschlagen geben. Noch einmal eine Veränderung in der Aufstellung - Jetzt Jule auf Mitte und Diana dafür auf Außen. Der Start, wie in den Sätzen davor wieder auf beiden Seiten ausgeglichen. Beim 11:11 kam Sandra dann ins Zuspiel. Über einen tollen Kampf und viel Engagement auf allen Positionen ging es Kopf an Kopf auf die 20-Punktemarke zu. Mittlerweile wieder der Rückwechsel auf der Zuspielposition, so hieß es dann 21:20 für uns. Ein knapper Satzausgang mit 26:24 brachte uns zurück ins Spiel - 'Es ist wie verhext, wir können eben nur noch 5-Satzspiele' dachten wir uns. Es sollte also spannend weitergehen.

Jetzt nicht nachlassen, sondern den Schwung mitnehmen! Mittlerweile konnten wir uns im Block immer besser positionieren, die Abwehr war stark und alle waren wachsam. Manche Ballwechsel schienen zwar endlos, aber in anderen wiederum fanden wir schnell die Lücken auf dem Marktplatz oder in den langen Ecken. Bis zum 7:8 waren beide Mannschaften wieder dicht beieinander. Dann konnten wir uns sogar etwas absetzen. Beim Stand von 19:14 folgte wieder der bewährte taktische Zuspielerwechsel und unsere Angreifer konnten mit gewohnter Stärke ein paar schöne Bälle reinknallen. Das machte richtig Laune - was gäb's da besseres als noch einen Satz 5?! Satzausgang: 25:18

Ein Punkt schon mal in der Tasche, aber das reichte uns nicht - wir wollten mehr und den dritten Platz in der Tabelle verteidigen. Also haben wir nochmal rangeklotzt. Der Start gelang uns richtig gut. Mit jeder Menge Spaß und gutem Selbstvertrauen konnten wir eine 5:1-Führung rausholen. Seitenwechsel hieß es dann bei 8:4 und wieder der taktische Zuspielerwechsel. Jetzt war es klar - wir mussten den Sieg holen! Nun nur nicht nervös werden. Wir konnten unseren Vorsprung sogar noch ausbauen, sodass wir den 5., für uns mittlerweile fast schon obligatorischen Satz mit einem 15:11 für uns entscheiden konnten.

Wir verbuchen: Tolles Spiel! Tolle Stimmung! und zwei Punkte - Ai caramba! Es spielten Krissi, Sandra, Maria, Jule, Nicole, Diana, Lilly, Evi. Vielen Dank an die Mädels vom SG Adelsberg für das spannende Spiel, an die Schiedsrichter für die Leitung, an David für das Coaching trotz Grippe und natürlich auch an unsere Fans, die uns kräftig unterstützt haben - heute zahlreicher vertreten als zu manchem Heimspiel:-)

wieder im 5. Satz, aber für uns kein Problem

Am Samstag den 13.01.18 bestritten wir unser 1. Spiel im neuen Jahr, gegen den VV Grimma II.

Nach einem verhaltenem Start war es ein Kopf an Kopf rennen. Ganz nach dem Motto: "die Angst zu gewinnen", wurden auf beiden Seiten die Satzbälle verschlagen. Das bessere Ende hatte am Schluss Grimma, beim Stand von 32:30.

Im 2. und 3. Satz konnten wir die Mädels aus Grimma mit unseren zahlreich trainierten Aufschlägen unter Druck setzen. Sandra und Berit fanden den Flow in den Schnellangriffen über die Mitte. Wir gewannen die Sätze deutlich zu 13 und zu 18. 

Nun wollten wir im 4. Satz den Sack zu machen. David änderte die Aufstellung, unsere Geheimwaffe Diana kam auf Mitte zum Zug. Nur fand Grimma wieder besser ins Spiel, sie wehrten hart geschlagene und gelegt Bälle souverän ab. Nach teilweise langen Ballwechseln gaben wir den Satz zu 22 ab.

In dieser Saison nichts neues für uns, starteten wir voller Siegeswille  in den 5. Satz. Durch platzierte Aufschläge von Sandra und den Annahmeschwierigkeiten der Grimmaer Mädels gewannen wir den Satz zu 3.

Großen Dank an die mitgereisten Fans!

Ay Caramba!

Doppelt siegreich in die Weihnachtszeit

Am 16.12.2017 starteten die Damen der ersten SV Motor Mickten Mannschaft das letzte Heimspiel im Jahr 2017. 

SV Motor Mickten- TUS Dippoldeswalde 3:2 ( 14:25/ 25:11 / 25:19 / 19:25 / 15:9. 

Gleich zu Beginn fanden die  Damen des gegnerischen Teams über druckvolle Aufschläge die nötige Sicherheit und das Selbstvertrauen in ihrem Spiel, was uns leider nicht gelang. Somit endete der erste Satz 14:25. Deutlich holten wir uns Satz Nummer zwei. Da lief es sehr einseitig, wir haben uns wiedergefunden und es stand am Ende: 25:11 für uns. 

Satz drei war eine Kopie des zweiten Satzes. Auch hier waren wir die dominantere Mannschaft und siegten 25:19. Der Gegner stellte sich auf unsere Angriffe im vierten Satz ein und wir machten insgesamt wenige Punkte durch den Aufschlag. So, dass es am Ende 19:25 für die Frauen aus TUS Dippoldiswalde stand. Noch einmal alle Kraft und Willen zusammen genommen, starteten wir hochkonzentriert in unseren beliebten fünften Satz und siegten souverän 15:9.

Im zweiten Spiel ging es deutlicher für uns aus. Wir siegten gegen das gegnerische Team: Boxberg WW 3:0 (25:16 / 27:25 / 25:15)

Gut eingestellt auf die vielen gelegten und angegriffen Bälle verteidigten wir souverän und konnten durch gut platzierte Angriffe immer wieder zu Punkten kommen. Druckvolle Aufschläge und eine sichere Annahme verhalfen uns zu einer sicheren 1:0 Satzführung. Bei Boxberg war nun der Kampfgeist geweckt und bei uns merkte man etwas Verunsicherung. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch, in dem Boxberg nahezu fehlerfrei spielte. Zwar hatten sie kaum Risiko in ihren Aktionen, jedoch mussten wir uns jeden Punkt hart erarbeiten. Schlussendlich waren wir in Satz zwei die bessere Mannschaft und siegten 27:25. Wir konzentrierten uns auf den dritten Satz und konnten diesen 25:15 für uns entscheiden. Wir freuen uns riesig über die zwei gewonnen Spiele und danken unseren Fans, dass sie erschienen sind und uns angefeuert haben :).

Jetzt gehen wir in die Winterpause und freuen uns am 24.03.2018 die zahlreichen Fans ins unserer Halle zum letzten Heimspiel für diese Saison begrüßen zu dürfen.

Pokalaus gegen DSC II

Am Samstag, den 9.12. ging es für zur 1. Runde des Sachsenpokals hinaus aus Dresden 

und hinein ins verschneite Crostau. In der ersten Begegnung des Spieltages trafen wir auf 

die Mädels des DSC II. Dabei hatten wir natürlich das hart umkämpfte Spiel vor 2 Wochen, 

welches glücklicherweise mit einem 3:2 für uns endete, im Hinterkopf und wussten, dass die 

Mädels bestimmt heiß auf eine Revanche waren. 

Um 14 Uhr ging es los und bereits im 1. Satz lief es nicht so richtig gut bei uns. Als dann die 

Zuspielerin des DSC an den Aufschlag ging, hatten wir sichtliche Probleme mit der 

Annahme. Daher gerieten wir in einen deutlichen Rückstand und mussten den ersten Satz 

mit 25:14 abgeben. 

Jetzt hieß es erstmal durchatmen und den Kampfgeist wecken! Der 2. Satz begann besser 

und wir waren bis zum einem Stand von 18:18 auf Augenhöhe. Doch dann gaben wir auch 

aufgrund vieler eigener Fehler 4 Punkte in Folge ab und der DSC machte mit 25:20 den 

Sack zu. 

Da uns kaum Wechselmöglichkeiten zur Verfügung standen, mussten wir uns durchbeißen, 

um das Ruder noch rumreißen zu können. Die Annahme war nun stabiler und auch im 

Angriff konnten wir uns besser durchsetzen, sodass wir diesen Satz mit 25:21 für uns 

entscheiden konnten. Wir hofften nun, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können. 

Doch relativ schnell ging der DSC mit 11:5 in Führung und bei uns schien nichts mehr so 

richtig klappen zu wollen. Es gelang uns nicht mehr aufzuschließen und auch dieser Satz 

ging mit 25:16 klar an den DSC. Glückwunsch dazu und wir sind gespannt, wie die nächste 

Begegnung zwischen uns enden mag! Allerdings sind wir damit leider aus dem Pokal 

ausgeschieden. 

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Am Samstag den 02.12. bestritten wir bereits das 4. Spiel in Folge mit 5 Sätzen. Unser Gegner, der SSV Fort. Lichtenstein II, machte es uns an diesem Nachmittag nicht leicht. Lichtenstein hat zwar ein sehr junges Team, aber die Mädels sind extrem gut aufeinander eingespielt und zudem sehr flink unterwegs. Aus diesem Grund sind wir auch mit dem nötigen Respekt an dieses Spiel heran getreten.

Der 1. Satz begann für uns direkt mit einem Aufschlagpunkt unserer Zuspielerin Sandra. Das machte viel Hoffnung und baute uns zunächst mental sehr auf, als wir auch die folgenden Punkte für uns gewannen. Doch leider kam sehr schnell der Wendepunkt, mit welchem wir zu kämpfen hatten und unseren Vorsprung verloren. Nach einem relativ ausgeglichenem Satz mit teilweise extrem langen Ballwechseln, mussten wir uns letztendlich mit 21:25 geschlagen geben.

Der 2. Satz begann wieder mit einer soliden Führung unsererseits. Jedoch nahm das Spiel auf der  gegnerischen Seite immer mehr Fahrt auf, was uns teilweise zu schaffen machte. Unsere Angreifer bekamen immer mehr Probleme an den Blöcken vorbeizukommen. Selbst die hart geschlagenen sowie die gelegten Bälle wurden durch die Gegner abgewehrt. Aus diesem Grund verloren wir auch diesen Satz mit 18:25.

An den 3. Satz gingen wir mit dem Motto „Alles oder Nichts“ heran. David änderte zunächst die Aufstellung, mit Berit auf Diagonal, wodurch auch Jana auf Mitte zum Zug kam. Außerdem versuchten wir, mit unseren zahlreich trainierten Aufschlägen den Gegner unter Druck zu setzen. Diese Taktik gelang uns ganz gut und wir fanden endlich richtig ins Spiel hinein. Zwar machten wir diesmal nicht direkt den ersten Punkt, schafften es aber danach konstant unseren Vorsprung von 3 bis 4 Punkten bis zum Ende (25:21) zu halten.

Mit voller Motivation starteten wir nun in den 4. Satz. Auch hier verwandelten wir nicht den ersten Ball, doch wir ließen uns davon nicht unterkriegen und bauten uns gegenseitig immer weiter auf.  Die Trainerin der gegnerischen Mannschaft schien bereits beim Punktestand von 18:9 für uns diesen Satz für ihr Team abgeschrieben zu haben und wechselte zwei ihrer Stammspieler aus, um ihnen eine Pause zu gönnen und sie für den 5. Satz mental vorzubereiten. Nach einer grandiosen Aufschlagsserie von Lilly gewannen wir den Satz schließlich mit 25:9.

Der 5. Satz startete nicht gerade positiv. Der Seitenwechsel erfolgte bereits bei einem Punktstand von 3:8 für den Gegner. Wie der Aberglaube jedoch zeigen sollte, war dieser Rückstand zu Beginn des Satzes für uns eher zielbringend. Denn wie bei den beiden gewonnenen Sätzen zuvor, holten wir auch hier nicht die ersten Punkte und puschten uns dadurch umso mehr. In dem folgenden Verlauf funktionierte bei uns plötzlich jeder Spielzug und unsere Blockrakete Jana holte zudem jeden Angriff der Gegner runter. Somit konnten wir den Satz mit 15:10 für uns gewinnen und sicherten uns die nächsten beiden hart erkämpften Punkte, die wir anschließend auf dem Lichtensteiner „Lichtelfest“ gebürtig feierten.

Ein großes Dankeschön für die Unterstützung geht auch an unsere mitgereiste Fangruppe!

Ai Caramba

Sieg des Willens

Am Samstag den 25.11 war so weit. Das Stadtderby in der Sachsenliga DSC 2 vs. MoMi 1. Bei dieser Partie ist immer mit einem spannenden Spiel zu rechnen. Und dies sollte sich auch wieder bestätigen. Entspannt schauten wir bei der ersten Begegnung an diesem Tag zu. DSC gegen Weißwasser. Wir hatten nun die Möglichkeit uns zu überlegen wie wir einen Sieg einfahren können.

Unser Trainer fand dafür genau die richtigen Worte kurz vor dem ersten Satz: „Viel Risiko im Aufschlag, Einwürfe brauch hier keiner aber dafür Mut(richtig große Eier!)“. Diese Worte erzeugten genau den gewünschten Effekt. Wir konnten in allen Elementen überzeugen, selbst in der Annahme. Unser Goldhändchen Krissi war selbst überrascht wie oft sie die Mitten bedienen konnte. Das musste wohl auch an unserer neuen Libera gelegen haben. Doreen half uns aus, da unsere liebe Evi sich im Urlaub befindet. Trotz allem hatten wir am Ende eine kleine Durststrecke, die wir aber überwinden konnten und den Satz sicher einpacken durften. Nun war allen klar wir wollen hier etwas reißen.

Doch irgendwie wollte der Motor im zweiten Satz nicht so recht anspringen. Viele Annahmefehler sorgen für einen frühen, hohen Rückstand und zwangen David bei einem 4:10 eine Auszeit zu nehmen. Es half alles nichts, dieser Satz war unterirdisch von uns, 13:25. Bitter!!!

Auch der dritte Satz war nicht wirklich besser wir erzielt hier nur einen Punkt mehr, am Ende. Doch an dieses Aufgeben wollte keiner Denken. Wir sind doch Profis in Punkto Fünfsatzspiel. Wir fanden die Kurbel die unseren Motor wieder in Schwung brachte.

Neue Kraft durchfloss unseren Körper, getrieben von unseren zarten Stimmen die die Halle durchfluteten. Dem hatte der DSC nur bedingt etwas entgegen zubringen. So fuhren wir den vierten Satz ein. YES!!! Ein Punkt war in der Tasche.

Nun ging es in den allseits bekannten fünften Satz. David experimentierte bereits das ganze Spiel(wohl aus purer Verzweiflung durch die Sätze 2 und 3), doch nun holte er zum finalen Schlag aus. Berit die nun alle sowohl Mitte, Außen als auch Dia spielen kann wurde nun auf der diagonalen Position freigelassen und unsere Maria (die zu vor auf Dia einen guten Job gemacht hatte) kannte kein Halten mehr. Mit dieser Aufstellung traf David voll in Schwarze! Berit bestätigte das sie eine gute Diagonalangreiferin ist und Maria war der Block völlig egal. Sie schlug ja eh drüber! Zum Ende musste da aber mehr Spannung rein, dachten wir uns so. Deswegen war es auch der DSC der den ersten Satzball hatte, bei einem Stand von 13:14. Hmmmm….blöd jetzt. Doch wir nahmen das nicht so hin. Wir glichen aus und Maria ging an den Aufschlag. Mir fehlen leider sämtliche Erinnerungen an diesen Punkt aber der Aufschlag muss wohl rüber gegangen sein und irgendwie holten wir einen weiteren Punkt. Denn nun stand es 15:14 und WIR hatten den Satzball. Marias Gedanken zu der Situation: „Satzball….na da muss ich wohl jetzt einfach mal drauf hauen!“. Gesagt getan. Während ich mir noch Gedanken am Netzt machte wie wir den Angriff abwehren machte Maria den letzten Punkt mit einem „Halben Ass“ und es dauerte ein paar Millisekunden bis wir begriffen. Die Freude war groß und die Erschöpfung auch. Es verlangt eben alles, so ein Spiel gegen den DSC.

Vielen Dank für die tolle Stimmung und an unsere tollen Zuschauer. Es spielten: Kristina Ritt; Sandra Moden; Maria Leckscheid; Jana Rothe, Madleen Stoy; Berit Elsner; Nicole Walther; Johanna Müller; Doreen Preißler und Lilly Steinbock.

Eigentlich war mehr drin – aber die 2 Punkte nehmen wir gerne mit!

Am Samstag ging es für uns in das zweite Heimspiel der Saison -  jedoch nicht in heimischer Halle, sondern im Hans-Erlwein-Gymnasium in Striesen. Die Vorbereitungen für den Spieltag waren wieder einmal etwas chaotisch, aber wir arbeiten dran. Trotzdem fanden alle Mannschaften, Schieries und auch vereinzelte Fans den Weg in die richtige Halle.

Das 1. Spiel gegen die Mädels vom DSSV- unsere direkten Tabellennachbarn - startete etwas holprig. Aufgrund einiger krankheits- und arbeitsbedingter Ausfälle konnten wir personaltechnisch nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Etwas durcheinander und mehr als gute Einzelspielerinnnen und nicht als eine Einheit konnten wir anfangs zwar gut mitspielen, aber nicht wirklich Druck aufbauen. Zu vorsichtig und mit vielen individuellen Fehlern in der Annahme und zu harmlos im Angriff mussten wir die ersten beiden Sätze relativ deutlich mit 19:25 und 16:25 abgeben.

Die Nervosität war deutlich zu spüren, aber so langsam kamen auch wir ins Spiel und wir rückten als Team zusammen. Noch schien alles drin zu sein! Der dritte Satz lief deutlich besser – durch stärkere Aufschläge und clevere Angriffe waren wir bis zur Mitte des Satzes gleich auf und konnten dann sogar richtig Fahrt aufnehmen. So einfach wollten wir uns noch nicht geschlagen geben und entschieden den Satz mit 25:20 für uns. Beflügelt von dem Erfolg konnten wir unser Konzept auch in Satz vier durchsetzen und holten auch diesen – dieses Mal sogar zu 19.

Die Karten waren also wieder neu gemischt. Voll motiviert starteten wir in den Tie Break. Beide Seiten drehten noch einmal voll auf und die Spannung hielt an. Wir wechselten die Seiten mit einem leichten Rückstand (5:8). Bis zum Schluss war es knapp. Schließlich mussten wir uns durch einen fieser Leger direkt hinter den Block, auf den wir leider nicht das erste Mal reingefallen waren, mit 13:15 geschlagen geben.

Den zweiten Heimsieg der Saison leider knapp verpasst, aber wir freuen uns auf die Rückrunde.

 

Nach einer wohlschmeckenden Stärkung von unserem kleinen Faschingsbuffet ging es dann in die zweite Partie gegen den SV Lok Engelsdorf. Da schon das erste Spiel sehr chaotisch ablief, hielten sich unsere Hoffnungen auf einen Sieg gegen den bisher Tabellenersten doch eher im Rahmen und wir versuchten mit mehr „Kopffrische“ und Kampfstärke in das Spiel zu starten. Ziel war es mit mehr Struktur und Ordnung, bewussterer Eigenverantwortung und weniger Verkrampftheit den Gegner unter Druck zu setzen.  Annahme vor, Zuspiel, Angriff, Punkt. Der erste Satz verlief zunächst sehr ausgeglichen, wir konnten zunächst das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten und standen sicherer auf dem Spielfeld. Somit gingen wir mit einem Punktestand von 11:8 in Führung. Leider brachen wir dann wieder ein, die Annahme kam nicht mehr richtig vor, das Zuspiel konnte keine Ruhe reinbringen und somit passte auch der Abschluss nicht – und wir gaben unsere Führung wieder ab. Auf einmal stand es 11:16. Nach zwei Wechseln bekamen wir wieder mehr Sicherheit und riefen unsere Leistung wieder ab, was leider nicht mehr reichte um diesen Satz für uns zu entscheiden. Somit ging er 25:22 an die Leipziger Mädels. Dieses knappe Ergebnis hat uns gezeigt, dass wir sehr wohl sehr gut mitspielen können und auch das Potential haben, mehr rauszuholen. Durch sehr gute Aufschläge konnten wir unseren Gegner immer wieder unter Druck und zu eigenen Fehlern zwingen. Somit konnten wir den zweiten Satz mit 25:18 für uns entscheiden. Im dritten Satz war dann irgendwie wieder der Wurm drin. Wir fanden einfach keinen richtigen Faden und unser altgewohnter Freund das Chaos schien uns wieder eingeholt zu haben. Fehler schlichen sich in allen Elementen ein. Dieses Kapitel ist so schnell geschrieben, wie es abgehakt wurde – 25:11 ging dieser an Engelsdorf. So wollten wir das aber nicht auf uns sitzen lassen und weckten eingeschlafene Lebens- (oder besser Spiel-?)Geister. Erneut konnten wir die gegnerische Annahme mit gut platzierten Floataufschlägen ins Straucheln bringen und damit punkten. Aber auch gut platzierte Leger der Engelsdorfer Mädels erschwerten immer wieder unsere Abwehrarbeit. Ziemlich ausgeglichen konnte sich keiner der beiden Mannschaften innerhalb des Satzgeschehens absetzen. Mit viel Kampfgeist gewannen wir den vierten Satz 26:24, somit hieß es zum zweiten Mal an diesem Tag „Tie-Break“-Alarm! Wir waren entschieden wenigstens jetzt für dieses Spiel den Sieg einzufahren – zehn Sätze in den Knochen sollen sich schließlich auch lohnen. Beim Seitenwechsel von 8:4 für Engelsdorf waren wir noch optimistisch und dachten, wir könnten den Rückstand wieder aufholen, doch irgendwie reichte es nicht mehr. Leider war auch das kleine Quäntchen Glück, was an so manchen Tagen an unserer Seite stand, am Samstag nicht für uns reserviert. Damit gewann der SV Lok Engelsdorf mit einem Punktestand von 15:9 den letzten Satz des Spiels und Abends.

Mit zwei Punkten schließen wir den zweiten Heimspieltag der Saison ab und bereiten uns auf das nächste Spiel am 25.11. gegen den DSC II vor.

Ai Caramba!

Der obligatorische 3. Satz ;)

Leicht verspätet machten wir uns auf den Weg zum Auswärtsspiel zum TSG KW Boxberg-Weißwasser I.

In der ersten Ansetzung konnten wir uns bereits ein Bild der wieder aufgestiegenen Boxberger Mädels machen, die die Partie gegen den SSV Lichtenstein II mit 0:3 verloren.

Nach einer kurzen Erwärmung starteten wir dann unser Spiel. Motiviert und überzeugend in fast allen Elementen (einige Aufschläge waren fehlplatziert ;) ), ließen wir dem Gegner wenig Spielraum für eigene Aktionen und sicherten uns den ersten Durchgang zu 21.

Mit dem Ziel vor Augen feuerten wir auch im zweiten Satz ordentlich durch, Boxberg kam selten zum Zug (14 Punkte) und somit war die Runde auch unser, 2:0.

Hoch getragen von den erfolgreichen Aktionen der ersten Sätze ließ unsere Konzentration im dritten Satz ordentlich nach. Fehler schlichen sich sowohl im Aufschlag als auch in der Annahme ein, sodass wir schnell einem kleinen Rückstand hinterher liefen und die erste Auszeit bei 10:13 vonnöten war. Geholfen hat es nicht viel, auch das zweite Time-Out nicht und so gaben wir den dritten Satz zu mit 21 Zählern ab.

Mit mehr Biss und Siegeswillen gingen wir in den vierten Satz. Bis zum Stand von 18:18 war es ein ausgeglichenes Spiel mit einem ständigen Schlagabtausch. Erst danach konnten wir uns auf die Zielgerade spielen, von der uns auch die gegnerische Auszeit (22:19) nicht abbringen konnte.

Sack zu, 3:1 für uns! 

So schließen wir den Spieltag mit dem 3. Tabellenplatz ab und rüsten uns für das kommende Heimspiel am 11.11. .

Ai Karamba!

Nix zu holen in Dipps

Am vergangenen Samstag fuhren wir in lustiger Auto-Kolonne nach Dippoldiswalde. Wir waren relativ erwartungsfrei. Wir wussten, dass sich Dipps mit einigen Volleyballerinnen aus Freiberg verstärkt hatte und konnten die Spielweise der neuen Mannschaft nur schwer einschätzen. Diesmal funktionierte auch die Einspiel-Choreographie (danke an dieser Stelle nochmal an Krissi).

Der erste Satz gegen die ohne Trainer aufspielenden Dippser Mädels gestaltete sich bis zum 15:15 zäh und jeder Punkt war hart erkämpft. Alle Spielelemente funktionierten besser als im Spiel zuvor, aber noch nicht gut genug, um die Gegnerinnen effektiv unter Druck zu setzen. Retrospektiv betrachtet war jeder mit sich beschäftigt, aber wir „brannten noch nicht füreinander“ (Zitat aus der Kabine). So kam es, dass wir die Spannung nicht halten konnten und den Satz 19:25 abgaben.

In den 2. Satz starteten wir mit großer Verunsicherung und einem Rückstand von 6 Punkten durch eine starke Aufschlagsserie der Dippser Zuspielerin. Dieser ließ sich bis zum Ende nicht kompensieren (16:25). Zukünftig gilt es hier, Trainerkommandos vertrauensvoller und direkter umzusetzen.

 Im dritten Satz brachte Trainer David durch zwei Wechsel mehr Ruhe in die Mannschaft. Es gelang in der Satzpause, das gemeinschaftliche Kampfgefühl zu aktivieren und später aufs Spielfeld zu transportieren. So wollten wir das Ergebnis ganz bestimmt nicht stehen lassen!!! Mit starken Aufschlägen und variableren Angriffen sowie entschlossenerer Abwehr sicherten wir uns den 3. Satz mit 25:20. Hier muss unser Geburtstagskind Diana hervorgehoben werden, das sich selbst und uns mit einer ausgezeichneten Spielleistung beschenkt hat.

Leider konnten wir den Flow nicht in den 4. Satz übertragen. Wir begannen weniger druckvoll und mussten ihn an die abwehrstarken Dippser Mädels abgeben (21:25). Natürlich waren wir enttäuscht. Wir schauten uns noch gemeinsam einen Großteil des nachfolgenden Punktspiels an. Auch der DSC tat sich gegen Dippoldiswalde schwer, was unsere Niederlage etwas aufwertete.

Am 1. Spieltag gab es Sieg und Niederlage

Der erste Spieltag der Saison 2017/18 gestaltete sich organisatorisch chaotisch und spielerisch über weite Strecken noch unabgestimmt. Die Saisonvorbereitung war aufgrund verschiedenster Verpflichtungen, Urlaubsunternehmungen und verletzungsbedingten Pausen der einzelnen Spielerinnen nicht wie geplant ausgefallen, sodass bisher nur wenig gemeinsames Spielen möglich war. Uns dieses Nachteils von Anfang an bewusst, starteten wir nichts desto trotz mit Kampfgeist, Humor und ohne Libera in die erste Partie gegen die Mädels aus Grimma (VV Grimma II).  Hier dominierten wir durch harte Aufschläge und einen aktiven, gut positionierten Block deutlich und unterbanden jeglichen gegnerischen Spielaufbau. Trainer David ordnete angesichts der eingetretenen Entspannung ein buntes „Wechselkonzert“ an. 3:0 (25:13, 25:14 und 25:13) hieß es am Ende und wir waren euphorisiert und angesichts unserer antizipierten „Außenseiterrolle“ auch überrascht.

Das zweite Spiel gegen die Mädels vom Adelsberger SG gab der beschriebenen Stimmung dann einen deutlichen Dämpfer und unterstrich die Notwendigkeit der Erhöhung der Trainingsbeteiligung. Hier erwarteten uns druckvolle Aufschläge, ein schnelles gegnerisches Spiel mit harten Angriffen. Unsere Annahme schwächelte, der daraus resultierende Angriff war für die Adelsbergerinnen oftmals zu vorsehbar. Es gelang zu selten, direkte Angriffspunkte zu machen. Blockabpraller konnten häufig nicht gerettet und für einen neuen Spielaufbau genutzt werden. Der eigene Block blieb bei weitem nicht so effektiv wie im ersten Spiel. Es gelang in den ersten beiden Sätzen somit nicht, den früh erkämpften Vorsprung der Adelsbergerinnen aufzuholen (20:25, 17:25). Im 3. Satz war es uns durch gute Aufschläge möglich, anzuknüpfen und sogar den Satzball zu erkämpfen. Leider konnten wir diesen nicht durchbringen und mussten den Satz 26:28 an die Gäste abgeben.

Beide Spiele waren wichtig um in der neuen Saison anzukommen. Das Miteinander in der Mannschaft fühlt sich sehr gut an und das spielerische Potenzial wird in den nächsten Trainingswochen weiter ausgeschöpft werden.

„Ay Caramba“