Pokalaus gegen DSC II

Am Samstag, den 9.12. ging es für zur 1. Runde des Sachsenpokals hinaus aus Dresden 

und hinein ins verschneite Crostau. In der ersten Begegnung des Spieltages trafen wir auf 

die Mädels des DSC II. Dabei hatten wir natürlich das hart umkämpfte Spiel vor 2 Wochen, 

welches glücklicherweise mit einem 3:2 für uns endete, im Hinterkopf und wussten, dass die 

Mädels bestimmt heiß auf eine Revanche waren. 

Um 14 Uhr ging es los und bereits im 1. Satz lief es nicht so richtig gut bei uns. Als dann die 

Zuspielerin des DSC an den Aufschlag ging, hatten wir sichtliche Probleme mit der 

Annahme. Daher gerieten wir in einen deutlichen Rückstand und mussten den ersten Satz 

mit 25:14 abgeben. 

Jetzt hieß es erstmal durchatmen und den Kampfgeist wecken! Der 2. Satz begann besser 

und wir waren bis zum einem Stand von 18:18 auf Augenhöhe. Doch dann gaben wir auch 

aufgrund vieler eigener Fehler 4 Punkte in Folge ab und der DSC machte mit 25:20 den 

Sack zu. 

Da uns kaum Wechselmöglichkeiten zur Verfügung standen, mussten wir uns durchbeißen, 

um das Ruder noch rumreißen zu können. Die Annahme war nun stabiler und auch im 

Angriff konnten wir uns besser durchsetzen, sodass wir diesen Satz mit 25:21 für uns 

entscheiden konnten. Wir hofften nun, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können. 

Doch relativ schnell ging der DSC mit 11:5 in Führung und bei uns schien nichts mehr so 

richtig klappen zu wollen. Es gelang uns nicht mehr aufzuschließen und auch dieser Satz 

ging mit 25:16 klar an den DSC. Glückwunsch dazu und wir sind gespannt, wie die nächste 

Begegnung zwischen uns enden mag! Allerdings sind wir damit leider aus dem Pokal 

ausgeschieden. 

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Am Samstag den 02.12. bestritten wir bereits das 4. Spiel in Folge mit 5 Sätzen. Unser Gegner, der SSV Fort. Lichtenstein II, machte es uns an diesem Nachmittag nicht leicht. Lichtenstein hat zwar ein sehr junges Team, aber die Mädels sind extrem gut aufeinander eingespielt und zudem sehr flink unterwegs. Aus diesem Grund sind wir auch mit dem nötigen Respekt an dieses Spiel heran getreten.

Der 1. Satz begann für uns direkt mit einem Aufschlagpunkt unserer Zuspielerin Sandra. Das machte viel Hoffnung und baute uns zunächst mental sehr auf, als wir auch die folgenden Punkte für uns gewannen. Doch leider kam sehr schnell der Wendepunkt, mit welchem wir zu kämpfen hatten und unseren Vorsprung verloren. Nach einem relativ ausgeglichenem Satz mit teilweise extrem langen Ballwechseln, mussten wir uns letztendlich mit 21:25 geschlagen geben.

Der 2. Satz begann wieder mit einer soliden Führung unsererseits. Jedoch nahm das Spiel auf der  gegnerischen Seite immer mehr Fahrt auf, was uns teilweise zu schaffen machte. Unsere Angreifer bekamen immer mehr Probleme an den Blöcken vorbeizukommen. Selbst die hart geschlagenen sowie die gelegten Bälle wurden durch die Gegner abgewehrt. Aus diesem Grund verloren wir auch diesen Satz mit 18:25.

An den 3. Satz gingen wir mit dem Motto „Alles oder Nichts“ heran. David änderte zunächst die Aufstellung, mit Berit auf Diagonal, wodurch auch Jana auf Mitte zum Zug kam. Außerdem versuchten wir, mit unseren zahlreich trainierten Aufschlägen den Gegner unter Druck zu setzen. Diese Taktik gelang uns ganz gut und wir fanden endlich richtig ins Spiel hinein. Zwar machten wir diesmal nicht direkt den ersten Punkt, schafften es aber danach konstant unseren Vorsprung von 3 bis 4 Punkten bis zum Ende (25:21) zu halten.

Mit voller Motivation starteten wir nun in den 4. Satz. Auch hier verwandelten wir nicht den ersten Ball, doch wir ließen uns davon nicht unterkriegen und bauten uns gegenseitig immer weiter auf.  Die Trainerin der gegnerischen Mannschaft schien bereits beim Punktestand von 18:9 für uns diesen Satz für ihr Team abgeschrieben zu haben und wechselte zwei ihrer Stammspieler aus, um ihnen eine Pause zu gönnen und sie für den 5. Satz mental vorzubereiten. Nach einer grandiosen Aufschlagsserie von Lilly gewannen wir den Satz schließlich mit 25:9.

Der 5. Satz startete nicht gerade positiv. Der Seitenwechsel erfolgte bereits bei einem Punktstand von 3:8 für den Gegner. Wie der Aberglaube jedoch zeigen sollte, war dieser Rückstand zu Beginn des Satzes für uns eher zielbringend. Denn wie bei den beiden gewonnenen Sätzen zuvor, holten wir auch hier nicht die ersten Punkte und puschten uns dadurch umso mehr. In dem folgenden Verlauf funktionierte bei uns plötzlich jeder Spielzug und unsere Blockrakete Jana holte zudem jeden Angriff der Gegner runter. Somit konnten wir den Satz mit 15:10 für uns gewinnen und sicherten uns die nächsten beiden hart erkämpften Punkte, die wir anschließend auf dem Lichtensteiner „Lichtelfest“ gebürtig feierten.

Ein großes Dankeschön für die Unterstützung geht auch an unsere mitgereiste Fangruppe!

Ai Caramba

Sieg des Willens

Am Samstag den 25.11 war so weit. Das Stadtderby in der Sachsenliga DSC 2 vs. MoMi 1. Bei dieser Partie ist immer mit einem spannenden Spiel zu rechnen. Und dies sollte sich auch wieder bestätigen. Entspannt schauten wir bei der ersten Begegnung an diesem Tag zu. DSC gegen Weißwasser. Wir hatten nun die Möglichkeit uns zu überlegen wie wir einen Sieg einfahren können.

Unser Trainer fand dafür genau die richtigen Worte kurz vor dem ersten Satz: „Viel Risiko im Aufschlag, Einwürfe brauch hier keiner aber dafür Mut(richtig große Eier!)“. Diese Worte erzeugten genau den gewünschten Effekt. Wir konnten in allen Elementen überzeugen, selbst in der Annahme. Unser Goldhändchen Krissi war selbst überrascht wie oft sie die Mitten bedienen konnte. Das musste wohl auch an unserer neuen Libera gelegen haben. Doreen half uns aus, da unsere liebe Evi sich im Urlaub befindet. Trotz allem hatten wir am Ende eine kleine Durststrecke, die wir aber überwinden konnten und den Satz sicher einpacken durften. Nun war allen klar wir wollen hier etwas reißen.

Doch irgendwie wollte der Motor im zweiten Satz nicht so recht anspringen. Viele Annahmefehler sorgen für einen frühen, hohen Rückstand und zwangen David bei einem 4:10 eine Auszeit zu nehmen. Es half alles nichts, dieser Satz war unterirdisch von uns, 13:25. Bitter!!!

Auch der dritte Satz war nicht wirklich besser wir erzielt hier nur einen Punkt mehr, am Ende. Doch an dieses Aufgeben wollte keiner Denken. Wir sind doch Profis in Punkto Fünfsatzspiel. Wir fanden die Kurbel die unseren Motor wieder in Schwung brachte.

Neue Kraft durchfloss unseren Körper, getrieben von unseren zarten Stimmen die die Halle durchfluteten. Dem hatte der DSC nur bedingt etwas entgegen zubringen. So fuhren wir den vierten Satz ein. YES!!! Ein Punkt war in der Tasche.

Nun ging es in den allseits bekannten fünften Satz. David experimentierte bereits das ganze Spiel(wohl aus purer Verzweiflung durch die Sätze 2 und 3), doch nun holte er zum finalen Schlag aus. Berit die nun alle sowohl Mitte, Außen als auch Dia spielen kann wurde nun auf der diagonalen Position freigelassen und unsere Maria (die zu vor auf Dia einen guten Job gemacht hatte) kannte kein Halten mehr. Mit dieser Aufstellung traf David voll in Schwarze! Berit bestätigte das sie eine gute Diagonalangreiferin ist und Maria war der Block völlig egal. Sie schlug ja eh drüber! Zum Ende musste da aber mehr Spannung rein, dachten wir uns so. Deswegen war es auch der DSC der den ersten Satzball hatte, bei einem Stand von 13:14. Hmmmm….blöd jetzt. Doch wir nahmen das nicht so hin. Wir glichen aus und Maria ging an den Aufschlag. Mir fehlen leider sämtliche Erinnerungen an diesen Punkt aber der Aufschlag muss wohl rüber gegangen sein und irgendwie holten wir einen weiteren Punkt. Denn nun stand es 15:14 und WIR hatten den Satzball. Marias Gedanken zu der Situation: „Satzball….na da muss ich wohl jetzt einfach mal drauf hauen!“. Gesagt getan. Während ich mir noch Gedanken am Netzt machte wie wir den Angriff abwehren machte Maria den letzten Punkt mit einem „Halben Ass“ und es dauerte ein paar Millisekunden bis wir begriffen. Die Freude war groß und die Erschöpfung auch. Es verlangt eben alles, so ein Spiel gegen den DSC.

Vielen Dank für die tolle Stimmung und an unsere tollen Zuschauer. Es spielten: Kristina Ritt; Sandra Moden; Maria Leckscheid; Jana Rothe, Madleen Stoy; Berit Elsner; Nicole Walther; Johanna Müller; Doreen Preißler und Lilly Steinbock.

Eigentlich war mehr drin – aber die 2 Punkte nehmen wir gerne mit!

Am Samstag ging es für uns in das zweite Heimspiel der Saison -  jedoch nicht in heimischer Halle, sondern im Hans-Erlwein-Gymnasium in Striesen. Die Vorbereitungen für den Spieltag waren wieder einmal etwas chaotisch, aber wir arbeiten dran. Trotzdem fanden alle Mannschaften, Schieries und auch vereinzelte Fans den Weg in die richtige Halle.

Das 1. Spiel gegen die Mädels vom DSSV- unsere direkten Tabellennachbarn - startete etwas holprig. Aufgrund einiger krankheits- und arbeitsbedingter Ausfälle konnten wir personaltechnisch nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Etwas durcheinander und mehr als gute Einzelspielerinnnen und nicht als eine Einheit konnten wir anfangs zwar gut mitspielen, aber nicht wirklich Druck aufbauen. Zu vorsichtig und mit vielen individuellen Fehlern in der Annahme und zu harmlos im Angriff mussten wir die ersten beiden Sätze relativ deutlich mit 19:25 und 16:25 abgeben.

Die Nervosität war deutlich zu spüren, aber so langsam kamen auch wir ins Spiel und wir rückten als Team zusammen. Noch schien alles drin zu sein! Der dritte Satz lief deutlich besser – durch stärkere Aufschläge und clevere Angriffe waren wir bis zur Mitte des Satzes gleich auf und konnten dann sogar richtig Fahrt aufnehmen. So einfach wollten wir uns noch nicht geschlagen geben und entschieden den Satz mit 25:20 für uns. Beflügelt von dem Erfolg konnten wir unser Konzept auch in Satz vier durchsetzen und holten auch diesen – dieses Mal sogar zu 19.

Die Karten waren also wieder neu gemischt. Voll motiviert starteten wir in den Tie Break. Beide Seiten drehten noch einmal voll auf und die Spannung hielt an. Wir wechselten die Seiten mit einem leichten Rückstand (5:8). Bis zum Schluss war es knapp. Schließlich mussten wir uns durch einen fieser Leger direkt hinter den Block, auf den wir leider nicht das erste Mal reingefallen waren, mit 13:15 geschlagen geben.

Den zweiten Heimsieg der Saison leider knapp verpasst, aber wir freuen uns auf die Rückrunde.

 

Nach einer wohlschmeckenden Stärkung von unserem kleinen Faschingsbuffet ging es dann in die zweite Partie gegen den SV Lok Engelsdorf. Da schon das erste Spiel sehr chaotisch ablief, hielten sich unsere Hoffnungen auf einen Sieg gegen den bisher Tabellenersten doch eher im Rahmen und wir versuchten mit mehr „Kopffrische“ und Kampfstärke in das Spiel zu starten. Ziel war es mit mehr Struktur und Ordnung, bewussterer Eigenverantwortung und weniger Verkrampftheit den Gegner unter Druck zu setzen.  Annahme vor, Zuspiel, Angriff, Punkt. Der erste Satz verlief zunächst sehr ausgeglichen, wir konnten zunächst das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten und standen sicherer auf dem Spielfeld. Somit gingen wir mit einem Punktestand von 11:8 in Führung. Leider brachen wir dann wieder ein, die Annahme kam nicht mehr richtig vor, das Zuspiel konnte keine Ruhe reinbringen und somit passte auch der Abschluss nicht – und wir gaben unsere Führung wieder ab. Auf einmal stand es 11:16. Nach zwei Wechseln bekamen wir wieder mehr Sicherheit und riefen unsere Leistung wieder ab, was leider nicht mehr reichte um diesen Satz für uns zu entscheiden. Somit ging er 25:22 an die Leipziger Mädels. Dieses knappe Ergebnis hat uns gezeigt, dass wir sehr wohl sehr gut mitspielen können und auch das Potential haben, mehr rauszuholen. Durch sehr gute Aufschläge konnten wir unseren Gegner immer wieder unter Druck und zu eigenen Fehlern zwingen. Somit konnten wir den zweiten Satz mit 25:18 für uns entscheiden. Im dritten Satz war dann irgendwie wieder der Wurm drin. Wir fanden einfach keinen richtigen Faden und unser altgewohnter Freund das Chaos schien uns wieder eingeholt zu haben. Fehler schlichen sich in allen Elementen ein. Dieses Kapitel ist so schnell geschrieben, wie es abgehakt wurde – 25:11 ging dieser an Engelsdorf. So wollten wir das aber nicht auf uns sitzen lassen und weckten eingeschlafene Lebens- (oder besser Spiel-?)Geister. Erneut konnten wir die gegnerische Annahme mit gut platzierten Floataufschlägen ins Straucheln bringen und damit punkten. Aber auch gut platzierte Leger der Engelsdorfer Mädels erschwerten immer wieder unsere Abwehrarbeit. Ziemlich ausgeglichen konnte sich keiner der beiden Mannschaften innerhalb des Satzgeschehens absetzen. Mit viel Kampfgeist gewannen wir den vierten Satz 26:24, somit hieß es zum zweiten Mal an diesem Tag „Tie-Break“-Alarm! Wir waren entschieden wenigstens jetzt für dieses Spiel den Sieg einzufahren – zehn Sätze in den Knochen sollen sich schließlich auch lohnen. Beim Seitenwechsel von 8:4 für Engelsdorf waren wir noch optimistisch und dachten, wir könnten den Rückstand wieder aufholen, doch irgendwie reichte es nicht mehr. Leider war auch das kleine Quäntchen Glück, was an so manchen Tagen an unserer Seite stand, am Samstag nicht für uns reserviert. Damit gewann der SV Lok Engelsdorf mit einem Punktestand von 15:9 den letzten Satz des Spiels und Abends.

Mit zwei Punkten schließen wir den zweiten Heimspieltag der Saison ab und bereiten uns auf das nächste Spiel am 25.11. gegen den DSC II vor.

Ai Caramba!

Der obligatorische 3. Satz ;)

Leicht verspätet machten wir uns auf den Weg zum Auswärtsspiel zum TSG KW Boxberg-Weißwasser I.

In der ersten Ansetzung konnten wir uns bereits ein Bild der wieder aufgestiegenen Boxberger Mädels machen, die die Partie gegen den SSV Lichtenstein II mit 0:3 verloren.

Nach einer kurzen Erwärmung starteten wir dann unser Spiel. Motiviert und überzeugend in fast allen Elementen (einige Aufschläge waren fehlplatziert ;) ), ließen wir dem Gegner wenig Spielraum für eigene Aktionen und sicherten uns den ersten Durchgang zu 21.

Mit dem Ziel vor Augen feuerten wir auch im zweiten Satz ordentlich durch, Boxberg kam selten zum Zug (14 Punkte) und somit war die Runde auch unser, 2:0.

Hoch getragen von den erfolgreichen Aktionen der ersten Sätze ließ unsere Konzentration im dritten Satz ordentlich nach. Fehler schlichen sich sowohl im Aufschlag als auch in der Annahme ein, sodass wir schnell einem kleinen Rückstand hinterher liefen und die erste Auszeit bei 10:13 vonnöten war. Geholfen hat es nicht viel, auch das zweite Time-Out nicht und so gaben wir den dritten Satz zu mit 21 Zählern ab.

Mit mehr Biss und Siegeswillen gingen wir in den vierten Satz. Bis zum Stand von 18:18 war es ein ausgeglichenes Spiel mit einem ständigen Schlagabtausch. Erst danach konnten wir uns auf die Zielgerade spielen, von der uns auch die gegnerische Auszeit (22:19) nicht abbringen konnte.

Sack zu, 3:1 für uns! 

So schließen wir den Spieltag mit dem 3. Tabellenplatz ab und rüsten uns für das kommende Heimspiel am 11.11. .

Ai Karamba!

Nix zu holen in Dipps

Am vergangenen Samstag fuhren wir in lustiger Auto-Kolonne nach Dippoldiswalde. Wir waren relativ erwartungsfrei. Wir wussten, dass sich Dipps mit einigen Volleyballerinnen aus Freiberg verstärkt hatte und konnten die Spielweise der neuen Mannschaft nur schwer einschätzen. Diesmal funktionierte auch die Einspiel-Choreographie (danke an dieser Stelle nochmal an Krissi).

Der erste Satz gegen die ohne Trainer aufspielenden Dippser Mädels gestaltete sich bis zum 15:15 zäh und jeder Punkt war hart erkämpft. Alle Spielelemente funktionierten besser als im Spiel zuvor, aber noch nicht gut genug, um die Gegnerinnen effektiv unter Druck zu setzen. Retrospektiv betrachtet war jeder mit sich beschäftigt, aber wir „brannten noch nicht füreinander“ (Zitat aus der Kabine). So kam es, dass wir die Spannung nicht halten konnten und den Satz 19:25 abgaben.

In den 2. Satz starteten wir mit großer Verunsicherung und einem Rückstand von 6 Punkten durch eine starke Aufschlagsserie der Dippser Zuspielerin. Dieser ließ sich bis zum Ende nicht kompensieren (16:25). Zukünftig gilt es hier, Trainerkommandos vertrauensvoller und direkter umzusetzen.

 Im dritten Satz brachte Trainer David durch zwei Wechsel mehr Ruhe in die Mannschaft. Es gelang in der Satzpause, das gemeinschaftliche Kampfgefühl zu aktivieren und später aufs Spielfeld zu transportieren. So wollten wir das Ergebnis ganz bestimmt nicht stehen lassen!!! Mit starken Aufschlägen und variableren Angriffen sowie entschlossenerer Abwehr sicherten wir uns den 3. Satz mit 25:20. Hier muss unser Geburtstagskind Diana hervorgehoben werden, das sich selbst und uns mit einer ausgezeichneten Spielleistung beschenkt hat.

Leider konnten wir den Flow nicht in den 4. Satz übertragen. Wir begannen weniger druckvoll und mussten ihn an die abwehrstarken Dippser Mädels abgeben (21:25). Natürlich waren wir enttäuscht. Wir schauten uns noch gemeinsam einen Großteil des nachfolgenden Punktspiels an. Auch der DSC tat sich gegen Dippoldiswalde schwer, was unsere Niederlage etwas aufwertete.

Am 1. Spieltag gab es Sieg und Niederlage

Der erste Spieltag der Saison 2017/18 gestaltete sich organisatorisch chaotisch und spielerisch über weite Strecken noch unabgestimmt. Die Saisonvorbereitung war aufgrund verschiedenster Verpflichtungen, Urlaubsunternehmungen und verletzungsbedingten Pausen der einzelnen Spielerinnen nicht wie geplant ausgefallen, sodass bisher nur wenig gemeinsames Spielen möglich war. Uns dieses Nachteils von Anfang an bewusst, starteten wir nichts desto trotz mit Kampfgeist, Humor und ohne Libera in die erste Partie gegen die Mädels aus Grimma (VV Grimma II).  Hier dominierten wir durch harte Aufschläge und einen aktiven, gut positionierten Block deutlich und unterbanden jeglichen gegnerischen Spielaufbau. Trainer David ordnete angesichts der eingetretenen Entspannung ein buntes „Wechselkonzert“ an. 3:0 (25:13, 25:14 und 25:13) hieß es am Ende und wir waren euphorisiert und angesichts unserer antizipierten „Außenseiterrolle“ auch überrascht.

Das zweite Spiel gegen die Mädels vom Adelsberger SG gab der beschriebenen Stimmung dann einen deutlichen Dämpfer und unterstrich die Notwendigkeit der Erhöhung der Trainingsbeteiligung. Hier erwarteten uns druckvolle Aufschläge, ein schnelles gegnerisches Spiel mit harten Angriffen. Unsere Annahme schwächelte, der daraus resultierende Angriff war für die Adelsbergerinnen oftmals zu vorsehbar. Es gelang zu selten, direkte Angriffspunkte zu machen. Blockabpraller konnten häufig nicht gerettet und für einen neuen Spielaufbau genutzt werden. Der eigene Block blieb bei weitem nicht so effektiv wie im ersten Spiel. Es gelang in den ersten beiden Sätzen somit nicht, den früh erkämpften Vorsprung der Adelsbergerinnen aufzuholen (20:25, 17:25). Im 3. Satz war es uns durch gute Aufschläge möglich, anzuknüpfen und sogar den Satzball zu erkämpfen. Leider konnten wir diesen nicht durchbringen und mussten den Satz 26:28 an die Gäste abgeben.

Beide Spiele waren wichtig um in der neuen Saison anzukommen. Das Miteinander in der Mannschaft fühlt sich sehr gut an und das spielerische Potenzial wird in den nächsten Trainingswochen weiter ausgeschöpft werden.

„Ay Caramba“