U16 männlich: Mit Können und etwas Glück zur Bronzemedaille

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Jubel in Leipzig. Am Ende stand der dritte Platz bei den Sachsenmeisterschaften hinter den siegreichen L.E. Volleys und dem VC Dresden. Die Mannschaften Ethos Riesa und Volleykids Chemnitz landeten knapp hinter uns auf den Plätzen 4 und 5.

Da nur fünf Mannschaften am Start waren, durfte jeder gegen jeden ran. Das Turnier begann mit zwei Niederlagen, die zu erwarten waren. Sowohl die L.E. Volleys aus Leipzig sowie der VC Dresden konnten nicht ernsthaft gefährdet werden, obwohl es gegen beide Favoritenteams starke Phasen gab mit ansehnlichen Punktgewinnen. Mit etwas weniger Fehlaufschlägen und Annahmefehlern hätte es sogar noch knapper ausgehen können. Immerhin wurde in jedem Satz zweistellig gepunktet, was sich am Ende als entscheidend erwies.

Im dritten Spiel gegen Chemnitz gab es dann den ersehnten Sieg. Der erste Satz ging noch unkonzentriert verloren, begünstigt von einigen Punktabzügen aufgrund von Aufstellungsfehlern. Die Sätze zwei und drei konnten dann recht souverän gewonnen werden, jetzt liefen die Spielzüge häufig sehr flüssig und es wurde mit Kraft und Präzision abgeschlossen.

Umgekehrt lief es gegen Riesa. Nach deutlich gewonnenem erstem Satz riss auf einmal der Konzentrationsfaden und Satz 2 und 3 gingen unnötig verloren. Dabei wurde sogar eine deutliche Führung im dritten Satz noch verspielt. Es war zum Haare raufen. Die Medaille schien verloren. Dass es trotzdem bei der Schlussabrechnung reichte, lag am vorherigen 2:1 Sieg der Chemnitzer gegen Riesa. Bei völliger Sieg- und Satzgleichheit zwischen den drei Teams gab am Ende die bessere Punkteausbeute den Ausschlag für uns. So bekamen wir doch noch das begehrte Edelmetall.

geschrieben von P. Förster